Es stinkt noch immer in Trier-Pfalzel – Verarbeitung des „Gelben Sack“ verboten

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Bildquelle: Wikipedia

TRIER. Auf Grund zahlreicher Beschwerden über Geruchsbelästigungen hat die SGD Nord heute gegenüber der Firma Eu-Rec das Verbot der Verarbeitung von Abfällen aus dem „gelben Sack“ erteilt.

Nachdem zahlreiche Beschwerden über die Firma Eu-Rec an Fronleichnam und vergangenen Sonntag bei der SGD Nord eingegangen waren, wurde Eu-Rec sofort zur Stellungnahme aufgefordert. Zudem fand am gestrigen Dienstag ein weiteres Abstimmungsgespräch mit allen befassten Umweltbehörden, der Stadtverwaltung Trier, den Stadtwerken Trier und des Gesundheitsamtes statt.

Zwischenzeitlich liegt die Antwort von Eu-Rec vor: Seit dem 1.Juni 2015 ist bei der Eu-Rec GmbH als Zwischenlösung bis zur Nachrüstung der Anlage ein sogenanntes Geruchsvernichtungssystem installiert. Dieses sei nach Mitteilung des Herstellers jedoch defekt. Die Reparatur sei zwischenzeitlich erfolgt.

Auch heute sind wieder zahlreiche Beschwerden von Pfalzeler Einwohnern bei der SGD Nord eingegangen. Die weiterhin eingehenden Beschwerden stellten schließlich das eingesetzte Geruchsvernichtungssystem in Frage und führten zum sofortigen Verbot der Verarbeitung von Abfällen aus dem „gelben Sack“ bis zur Nachrüstung der Anlage.

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6 KOMMENTARE

  1. Was soll denn bitte „Nachrüstung der Anlage“ bedeuten? Auch das sind wieder nur faule Ausreden.
    Der baut da einen Fluxkompensator ein, die Behörden zufrieden und verarbeitet seine Sch… munter weiter.
    Dann geht das ganze Geseier dieses Herrn von vorne los!

  2. Und heute morgen stinkt es auch gewohnt ekelhaft. In Pfalzel fliegen die armen Vögel alle nur noch im Kreis, weil sie sich mit einem Flügel immer die Nase zuhalten müssen.
    Ordnungsamt hin, alle Stinkmorscheln verhaften und ein paar Laster mit Flüssigbeton… ruckzuck ist der Gestank weg.

  3. Ich dachte, es gäbe ein Verbot für die Firma. Seit 2-3 Tagen und insbesondere gestern Abend stinkt es wieder, daß es nicht mehr auszuhalten ist. WANN unternimmt endlich jemand etwas gegen diese Geruchsverbrecher. Wie lange geht das jetzt schon und immer nur blablabla… morgen… nächste Woche… neuer Filter… alles wird gut… gar nichts wird da gut. Kann doch nicht so schwer sein, den Laden endgültig dichtzumachen. Nicht nur das, sondern auch eine gehörige Strafe und Schmerzensgeld für alle Pfalzeler. Ganz ehrlich, es gehn Leute für viel weniger in den Knast.

    • warum? Immerhin wolte doch der damalige( selbstständige) Gemeinderat von Pfalzel doch unbedingt den hafen und Schwerindustrie haben. Und die kann eben mal stinken.

  4. Was warum ? Die „Schwerindustrie“ kann im eigenen Dunstkreis stinken Hr. Fischer, aber nicht 3 Kilometer gegen den Wind. Was bitte hat eine Entscheidung irgendeines Gemeinderates mit der unzumutbaren Gestankbelästigung für die Pfalzeler Bürger zu tun ? Ich bin mir sicher, daß dieses Gestanksverbrechen nicht Gegenstand der damaligen Verhandlungen war. Beim nächsten Gestankangriff kann ich gerne mal ein Tütchen Gestank für Sie einsammeln. Vielleicht bekommen Sie dann eine Ahnung von der Abartigkeit dieses Geruchs.

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