Trierer Jugendparlament: Stellungnahme zur aktuellen Situation um das Ex-Haus

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Symbolfoto

Bildquelle: Stefan Kühn

Keine Übergangslösung – Eine Lösung für viele weitere wertvolle Jahre
Folgend die Stellungnahme des Trierer Jugendparlaments zur aktuellen Situation um das Ex-Haus:



„Jugendkultur muss am Leben gehalten werden. Nach und nach werden Aufenthaltsorte für Jugendliche geschlossen oder müssen schließen. Schlimm genug! Das darf nicht der Fall werden beim Ex-Haus. Denn es ist eines der wenigen Jugendzentren, die ein gemischtes Publikum anziehen und günstige Live-Acts bieten. Deshalb setzt sich das Trierer Jugendparlament für eine schnellstmögliche Lösung für die Aufrechterhaltung des Ex-Hauses ein.

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass man für die Sicherheit der Künstler und Fans im Ex-Haus sorgt. Doch die plötzlich verhängten Brandschutzauflagen sind eine Gefährdung für eines der wichtigsten Jugendzentren der Stadt. Egal ob Sommer oder Winter, egal ob Schüler oder Student, das Ex-Haus hat für die Altersgruppen zwischen sechs und dreißig für jeden etwas zu bieten. Im Sommer auf der Sommerbühne und im Winter im Balkensaal. Es ist eine wichtige Veranstaltungsstätte in Trier die erhalten bleiben muss.
Des Weiteren bietet das Ex-Haus wertvolle Jugend und Sozialarbeit, um Familien und die Kinder zu unterstützen. In einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche die Schule oft vernachlässigen darf man solch einen wertvollen Hort im Norden der Stadt nicht dem Brandschutz zum Opfer fallen lassen.

Deshalb setzt das Trierer Jugendparlament sich ein, eine schnellstmögliche Lösung zu finden. Es sollte keine Übergangslösung sein, sondern eine Lösung welche das Exhaus aufrechterhält. Eine Lösung, die dem Exhaus viele weitere tolle Konzerte und Veranstaltung einbringt. Eine Lösung, die dem Exhaus viele weitere Jahre Zeit gibt für Kinder und Jugendliche zu sorgen.“

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2 KOMMENTARE

  1. Das Ex-Haus hat auch für Leute jenseits der 30 einiges zu bieten – ich kann euch da beruhigen, liebe Jugendparlamentarier, Schlag 30 fällt man nicht tot um. Ebensowenig mit 40 oder 50 oder…

    Was den Brandschutz betrifft, muss man das aber doch verstehen: Bekannterweise sterben jährlich Zehntausende von Menschen in der Flammenhölle von Schulen, Diskotheken, Kindergärten, Einkaufszentren, etc. pp. Was, das soll gar nicht so häufig vorkommen? Ach, geh fott, sonst gäbe es diese Bestimmungen doch gar nicht, ganz bestimmt nicht. Oder?

    Ich wüsste mal gerne, wer da wieder wem gesetzgeberische Flöhe in die Geldb…äh, ins Ohr gesetzt hat.

  2. Autos werden auch nicht verboten oder sicherer gemacht obwohl damit minütlich tödliche Unfälle verursacht werden. Es lebe das Ex-Haus!

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