Internationale Konferenz: „The Family of Man“-Ausstellung aus neuer Perspektive

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Foto: Veranstalter

TRIER/LUXEMBURG. Das Trierer Centrum für Amerikastudien (TCAS) veranstaltet eine internationale Konferenz in englischer Sprache zur einflussreichsten Fotografie-Ausstellung des 20. Jahrhunderts, „The Family of Man“ (1955).



Die Konferenz nimmt den 60. Jahrestag der Eröffnung der Wanderausstellung im Museum of Modern Art in New York zum Anlass, deren Bedeutung für das 21. Jahrhundert aus neuer Perspektive zu beleuchten.

Die inzwischen als UNESCO-Welterbe permanent im luxemburgischen Schloss Clervaux gezeigte Ausstellung (im Heimatland von Edward Steichen, dem amerikanischen Fotografen und Kurator des Projekts) wurde in der Nachkriegsepoche unter dem Eindruck der potenziellen nuklearen Zerstörung der Menschheit weltweit vom Publikum in ihrer pazifistischen Ausrichtung überaus positiv aufgenommen. In sieben Jahren sahen neun Millionen Menschen die Ausstellung in 38 Ländern.

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In der darauffolgenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung wurden die ursprüngliche Konzeption und Durchführung der Ausstellung, ihr zeitgebundener kultureller Pluralismus und ihre emanzipatorische Offenheit immer wieder kontrovers diskutiert. Ein bisher nicht in der Forschung berücksichtigter Text des Frankfurter Philosophen Max Horkheimer wird zum ersten Mal bei dieser Konferenz als substanzieller Beitrag in der frühen Debatte um die Ausstellung besprochen und gewürdigt. Insgesamt unternimmt die Konferenz den Versuch, die Relevanz der „Family of Man“ für das 21. Jahrhundert neu zu ergründen und zu fassen.

Internationale Konferenz

The Family of Man in the 21st Century: Reassessing an Epochal Exhibition

Museum The Family of Man, Castle Clervaux, Clervaux, Luxembourg

19. – 20. Juni 2015

Vorträge von: Ariella Azoulay (Brown University), Winfried Fluck (FU Berlin), Ulrike Gehring (Universität Trier), Gerd Hurm (Universität Trier), Miles Orvell (Temple University), Eric Sandeen (University of Wyoming), Kerstin Schmidt (Katholische Universität Eichstätt), Werner Sollors (Harvard University) und Shamoon Zamir (New York University Abu Dhabi)

Das detaillierte Programm HIER.

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