Das Beste kommt zum Schluss: Salmrohr im Rheinlandpokal-Finale gegen Burgbrohl

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Ob sich ihre Mienen heute aufhellen? Trainer Paul Linz (links) und Sportchef "Kalle" Kieren warten auf den ersten Punktgewinn der Saison. Foto: Archiv

Bildquelle: Peter Kranz/Archiv

SALMROHR. Es soll der krönende Abschluss der Saison 2014/15 werden. Im Duell zweier Fußball-Oberligisten trifft der FSV Salmrohr am Mittwoch um 19 Uhr im Maifeldstadion in Polch im Finale um den Rheinlandpokal auf die Spvgg. Burgbrohl. Der Sieger der Partie darf in der kommenden Saison in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals einstreichen und hat Einnahmen von 130.000 Euro sicher. Dem Verlierer bleiben als Trostpreis 5000 Euro.


Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten in dieser Saison. In der Hinrunde der Oberliga gewann der FSV in Burgbrohl mit 3:1, das Rückspiel vor gut zwei Wochen endete 2:2. „Ich habe damals schon angekündigt, dass wir uns im Finale anders präsentieren werden“, zeigt sich FSV-Coach Paul Linz schon vor dem Anpfiff angriffslustig. Eine Haltung, die er auch im Spiel umgesetzt sehen will: „Wir müssen dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Das bedeutet, dass wir mit hohem läuferischem Aufwand und offensiv agieren werden.“

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Linz gibt zu, dass seiner Elf in den letzten Wochen ein wenig die Konzentration abhanden gekommen war. „Das kriegst du nicht komplett aus den Köpfen. Wenn es nur noch um die ‚Goldene Ananas‘ geht, dann fehlen doch immer ein paar Prozent.“ Oder auch in paar mehr, wie beim letzten Meisterschaftsspiel in Idar-Oberstein, in dem seine Schützlinge mit 0:6 untergingen. „Das Thema ist abgehakt. Dieses schlechte Spiel ist ebenso Vergangenheit wie die vielen guten davor.“

„Wir müssen die paar Prozent, die uns in der Schlussphase der Oberliga-Saison gefehlt haben, nochmals abrufen“, fordert Linz, „dann sind wir sicherlich in der Lage, Burgbrohl zu schlagen. Aber, es ist nur ein Spiel, in dem es für beide um alles geht, da gilt es von der ersten bis zur letzten Minute 100 Prozent zu geben.“

Die zwischenzeitlich endlos lange Verletztenliste beim FSV ist rechtzeitig vor dem Finale deutlich kürzer geworden. Daniel Braun, Lars Schäfer, Pascal Meschak und Tobias Baier gehören wieder zum Kader, „bei 100 Prozent ist aber keiner von ihnen“, sagt Linz. Weiterhin verletzt sind Dominik Zwick, Christian Schroeder und Matondo Makiadi, neu dazu gekommen ist Daniel Petersch, der nach einem Sehnenabriss im Adduktorenbereich operiert wurde.

Sieben Mal wurde der FSV in seiner Historie Rheinlandpokalsieger – sechs Mal davon mit Paul Linz als Spielertrainer und Trainer. Der letzte Triumph liegt allerdings schon lange zurück. 2002 gelang ein 2:1-Erfolg nach Verlängerung über die TuS Koblenz und der Sprung i die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde, wo man dem VfL Wolfsburg mit 0:2 unterlag. Damals noch im Tor der Salmtaler: Karl-Heinz Kieren, der heutige Sportchef, der insgesamt fünf Mal den Pokal in den Händen hielt. Sein Wunsch: „Ich will das halbe Dutzend voll machen.“

Der Weg ins Finale
FSV Salmrohr: 1. Runde: spielfrei, 2. Runde: 2:1 bei der SG Kyllburg/Badem/Gindorf, 3. Runde: 2:1 n. V. gegen Eintracht Trier, Achtelfinale: 6:0 bei der SG Zell/Bullay/Alf, Viertelfinale: 2:0 beim TuS Rot-Weiß Koblenz, Halbfinale: 1:0 gegen die TuS Koblenz

Spvgg. Burgbrohl: 1. Runde: spielfrei, 2. Runde: 3:1 beim TuS Rheinböllen , 3. Runde: 7:1 bei Cosmos Koblenz, Achtelfinale: 6:4 n.E. bei der SG 99 Andernach, Viertelfinale: 1:0 bei der Spvgg. Wirges, Halbfinale: 2:1 beim SV Morbach

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Manuel Biesemann (SV Leiwen-Köwerich), ihm assistieren Arndt Collmann (SV Welschbillig) und Alexander Rausch (SV Krettnach).

Die Ticketpreise sind moderat:
Stehplatz: 7 Euro
Stehplatz (ermäßigt): 4 Euro (gilt für Schüler ab 15 Jahre, Studenten und Behinderte)
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt

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