Fußball-Oberliga: Marcel Ewertz wechselt zum FSV Salmrohr

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Marcel Ewertz (rechts) wechselt zum Fußball-Oberligisten FSV Salmrohr. Foto: Privat

SALMROHR. Nach den vielen Vertragsverlängerungen, die Fußball-Oberligist FSV Salmrohr in den letzten Wochen vermelden konnte, steht nun auch der erste Neuzugang fest. Marcel Ewertz hat bei den Salmtalern einen Vertrag bis 2017 unterschrieben. Der 21-Jährige, der seine Fußball-Laufbahn beim SV Niersbach (Verbandsgemeinde Wittlich-Land) begann, kehrt nach sieben Jahren in seine Heimat zurück.

„Ich wollte schon als ganz kleiner Junge Profi werden“, berichtet Ewertz, „deshalb wollte ich unbedingt auch so früh wie möglich zu einem großen Verein wechseln.“ Da seine Familie Verwandte in Mönchengladbach hat, verschlug es ihn nach nur einem Jahr bei der JSG Hetzerath/Föhren zu den Borussen, wo er seit der C-Jugend die hervorragende Ausbildung durchlief, und in der U-17- und U-19-Bundesliga Stammspieler war. Beim Übergang ins Seniorenalter gehörte er dann zum Kader der U 23 der Fohlenelf. Dort kam er aber nicht so zurecht, wie er sich das gewünscht hatte und wechselte zum Niederrhein-Landesligisten SC Düsseldorf-West, mit dem er in dieser Saison noch Meister werden und in die Oberliga aufsteigen kann.


Dennoch macht er mit dem Ende dieser Saison eine Zäsur. „Ich will wieder näher bei der Familie sein und sportlich einen Neuanfang suchen“, sagt der Blondschopf, der auch beruflich neu starten will. Alles das zur Freude der Verantwortlichen beim FSV. „Er ist ein Spieler der genau in unsere Konzeption passt und unser Anforderungsprofil optimal abdeckt“, sagten Trainer Paul Linz und Sportchef Karl-Heinz Kieren unisono. „Marcel hat eine sehr gute Ausbildung genossen, ist noch sehr jung und entwicklungsfähig, vielseitig einsetzbar und will es noch einmal wissen.“

Die Vielseitigkeit von Ewertz ergab sich fast zwangsläufig wie bei vielen jungen Spielern, die in frühester Jugend als Angreifer begonnen haben. Erst ging es einen Schritt rückwärts ins offensive Mittelfeld, dann auf die Position des Abräumers und schließlich in die Viererkette. Diese Entwicklung bringt große Vorteile mit sich. Die Anfänge in der Offensivabteilung sorgen für die gute technische Ausbildung und Spielverständnis. Inzwischen ist Ewertz als Sechser, aber auch als Innenverteidiger oder auch auf der Außenposition einsetzbar, „wo der Trainer mich hinstellt.“

Dass er in Zukunft für den FSV am Ball ist, ergab sich fast zwangsläufig. „Ich wohne ja wieder in Niersbach und da ist es ja praktisch vor der Haustür. Wichtig für mich war auch die Person des Trainers. Von Paul Linz habe ich sehr viel Gutes gehört. Dann kenne ich ein paar Jungs noch aus der Jugendzeit wirklich sehr gut, was mir den Start erleichtern wird.“ Seine Ziele formuliert Ewertz, der in seiner ersten Saison in Mönchengladbach eine Einladung zum U-15-Nationalteam erhielt, und sich selbst als „Teamplayer“ bezeichnet, zurückhaltend: „Zuallererst will ich Stammspieler werden, sonst macht das Ganze ja auch keinen Sinn. Dann hoffe ich natürlich, mit dazu beizutragen, dass wir oben mitspielen. Wenn dem FSV, anders als in dieser Saison, ein guter Start gelingt, reicht es ja vielleicht sogar bis nach ganz oben.“ Und das Fernziel, Profi zu werden hat er noch nicht aus den Augen verloren: „Ich will in Salmrohr noch einmal angreifen.“

Für das Pokalfinale am kommenden Mittwoch in Polch, wo der FSV auf Burgbrohl trifft, drückt er seinem zukünftigen Verein natürlich die Daumen. Als Rheinlandpokalsieger ginge für ihn der Traum in Erfüllung, zum ersten Mal im DFB-Pokal antreten zu dürfen. Und einen Wunschgegner hat er natürlich auch schon: „Borussia Mönchengladbach.“

[td_text_with_title custom_title=“Extra Pokal“] Zum Finale im Bitburger Rheinlandpokal am Mittwoch, 3. Juni, 19 Uhr, in Polch bei Mayen wird der FSV Salmrohr Fan-Busse einsetzen. Wer zu einem Kostenbeitrag von zehn Euro mit nach Polch reisen will (Abfahrt um 17.30 in Salmrohr), kann sich ab sofort bei der Geschäftsstelle des FSV telefonisch anmelden: 06578/984970. Ein Bus ist bereits so gut wie voll besetzt. „Wir setzen so viele Busse ein, wie benötigt werden“, versprach Rauen in der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Burgbrohl. „Sollten wir gewinnen, wird ein Bus sicher auch erst später nach Hause fahren, damit in Polch noch gefeiert werden kann“, kündigt Christian Rauen, der stellvertretende Vorsitzende des FSV, an.

[td_text_with_title custom_title=“Final-Tickets ab sofort erhältlich“]

Der Kartenvorverkauf für das Pokalfinale im Maifeldstadion Polch hat inzwischen begonnen. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Manuel Biesemann (SV Leiwen-Köwerich), ihm assistieren Arndt Collmann (SV Welschbillig) und Alexander Rausch (SV Krettnach).

Die Ticketpreise sind moderat:
Stehplatz: 7 Euro
Stehplatz (ermäßigt): 4 Euro (gilt für Schüler ab 15 Jahre, Studenten und Behinderte)
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt

Endspiel-Tickets gibt es im Vorverkauf ab sofort in der Geschäftsstelle des Fußballverbandes Rheinland (Lortzingstr. 3, Koblenz) sowie über die beiden Finalteilnehmer Spvgg Burgbrohl und FSV Salmrohr.
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