31-Jähriger stirbt bei fürchterlichem Verkehrsunfall – Zwei Personen werden schwer verletzt

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MORBACH. Am heutigen Dienstagvormittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 327 in Höhe Morbach/Gutenthal.



Ein in Richtung Thalfang fahrender 31-jähriger Autofahrer kam wegen überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern. Der Fahrer geriet mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal gegen einen entgegenkommenden Kleintransporter. Durch den Aufprall wurde der Kleintransporter in das angrenzende Getreidefeld geschleudert. Der unfallverursachende Pkw wurde im Frontbereich auseinander gerissen. Danach rutschte das Fahrzeug weiter über die Gegenfahrbahn.

Ein weiterer entgegenkommender Pkw konnte dem rutschenden Pkw noch ausweichen. Die 33-jährige Autofahrerin fuhr dabei über auf der Fahrbahn liegende Fahrzeugteile und beschädigte sich so den Unterboden des Pkw.

Ein ihr nachfolgender 21-jähriger Motorradfahrer konnte nur durch eine Vollbremsung den Zusammenstoß mit dem entgegenrutschenden Fahrzeug verhindern. Dabei stürzte er mit seinem Motorrad zur Seite und wurde verletzt.

Der Unfallverursacher wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Trier gerbracht und erlag dort seinen Verletzungen.

Der Fahrer des Kleintransporters wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Morbach aus dem Fahrzeug geborgen werden. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Wittlich gerbracht.

Der Motorradfahrer wurde ebenfalls zur Behandlung und stationären Aufnahme ins Krankenhaus Hermeskeil gerbracht.

An der Unfallstelle waren zwei Rettungshubschrauber, drei Notärzte und drei Krankenwagen eingesetzt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Morbach und Thalfang und die Straßenmeisterei Thalfang.

Ein Gutachter wurde von von der Staatsanwaltschaft Trier beauftragt.

Die B 327 war zwischen Odert und Gutenthal bis 18 Uhr vollgesperrt.

3 KOMMENTARE

  1. Erschreckend wieviel man hier in letzter Zeit von Verkehrsunfällen liest, meist verursacht von Fahrern die sich völlig überschätzen, ist die Fahrausbildung mittlerweile so schlecht oder meinen alle die mit ABS ESP und sonstigen Assistenzsystemen fahren sie wären unsterblich ?

    Solange sie sich nur selbst umbringen ok

  2. Tödliche Unfälle nehmen in der Region ab, dass ist nur eine „gefühlte“ Häufung. Geschwindigkeit und Alkohol waren und sind noch immer das Problem, vor allem auf Landstraßen.
    Traurig das Ganze!

    Aus dem letzten, schon verfügbaren Bericht der Trierer Polizei (2013):

    Weniger Unfälle mit Verletzten
    Wurden 2012 noch 2.270 VU mit Personenschaden registriert, verringerte sich 2013 die Zahl dieser Verkehrsunfälle auf 2.114 (minus 156 VU; minus 6,9 Prozent).
    Insgesamt verloren 35 Menschen bei 34 Unfällen auf den Straßen der Region ihr Leben. 2012 waren 36 Verkehrstote bei 29 Unfällen zu beklagen.
    Daneben wurden 2013 bei Verkehrsunfällen insgesamt 2.855 (minus 6,8 Prozent) Menschen im Straßenverkehr verletzt (2012: 3.062). 609 Menschen (minus 13,9 Prozent) erlitten dabei schwere und 2.211 Verkehrsteilnehmer (minus 4,6 Prozent) leichte Verletzungen.
    Insgesamt ist in den letzten Jahren ein leichter Abwärtstrend bei den Verkehrsunfällen mit Verletzten zu registrieren.

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