TBB-AG-Nachfolger prüft Teilnahme am Wildcardverfahren

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Bildquelle: TBB Trier

TRIER. Die Ligaversammlung der Beko BBL hat entschieden, dass für die Saison 2015/2016 eine Wildcard vergeben wird. Dabei wird der Platz besetzt, der nach dem Rückzug der Artland Dragons frei geworden war.


Heute hat der Nachfolger der TBB AG, die TBB UG, in einer Pressemitteilung Stellung zum beschlossenen Wildcardverfahren bezogen. In der Pressemitteilung heißt es: Die Verantwortlichen der nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens neu gegründeten TBB UG haben die Entscheidung der Liga zur Kenntnis genommen und prüfen nun – neben den fortschreitenden Planungen für die ProA – ob die Teilnahme am Wildcardverfahren möglich ist.

Ronny Höpfner, Interim-Geschäftsführer der TBB UG: „Wir planen weiterhin in Richtung ProA. Unser Ziel ist es natürlich, am Standort Trier möglichst hochklassigen Basketball zu bieten, deshalb werden wir auch die Option der Wildcard überprüfen. Wir müssen auch im Sinne aller Partner und Fans genau evaluieren, ob und wie die Teilnahme am Wildcardverfahren für uns möglich sein kann.“ (Ende der Pressemitteilung)

Guido Joswig, Pressesprecher des Insolvenzverwalters Prof. Dr. Dr. Thomas Schmidt, erklärt auf lokalo-Nachfrage: „Wir möchten uns nicht zu dieser Problematik äußern. Unser vordringlichstes Ziel ist es, gemeinsam mit der TBB UG alle Weichen dafür zu stellen, dass die Trierer Basketballer eine ProA-Lizenz erhalten.“
Wer die Wildcard erhält, muss 250 000 Euro an die BBL entrichten. (Anmerkung der Redaktion)
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5 KOMMENTARE

  1. Ich habe mich mal vor ca. 20 Jahren sehr für 1. Bundesliga Eishockey interessiert, richtiger Sport mit verdientem Meister sowie Auf- und Abstieg. Dann wurde die DEL gegründet mit zeitweise keinem Absteiger oder Geschiebe und Gezerre, Wildcards und was weiss ich. Faktum ist, dass mir Eishockey in ähnlicher Weise wie es Basketball treibt scheissegal ist. Dieses US- System machte mir alles kaputt und somit gibt es für mich nur noch die Kultursportart Fussball

  2. Auch eine Teilnahme an der Pro A ist nicht ganz billig, insbesondere mit Aufstiegsoption; außerdem drohen Umsatzausfälle allein durch die Reduzierung der Eintrittspreise. Daher ist es vernünftig, über die Wildcard für die BBL nachzudenken. Hier dürften auch das Interesse und die Unterstützung der Sponsoren größer sein. Allerdings muss die Bewerbung mit Entschlossenheit angegangen werden. Hier fehlen mir Informationen über die neue Vereinsstruktur (mit neuem/alten starken Mann oder starker Frau als Geschäftsführer/in?) und die Beteiligung der Sponsoren. Wünschenswert wäre ein Hauptsponsor, der voran ginge, um Vertrauen zu schaffen und andere mit zu ziehen, ideal könnte Bitburger dies tun, vielleicht auch als Namensgeber (BBT = Bitburger Baskets Trier?) -Na, man wird doch wohl noch träumen dürfen…

  3. @fan: Vorstandsvorsitzender wird der Bankrotteur Sven Herzog, Stellvertreter der firmenbestatter Moog , Geschäftsführer wird der unterschriftenfälscher Lothar Hermeline! Wär das ne geile Mannschaft!

  4. Hier soll wohl mit aller Macht, eine finanzielle Auslastung der Esser Arena gefunden werden,
    außer 10x Andre Rieu, und immer der selbe Einheitsbrei, bekommt man da ja dort nichts
    anderes hin!

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