Frauenhandball-Bundesliga: Letzte Ausfahrt Leverkusen

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Franziska Garica Almendaris wird ihre Bundesliga-Laufbahn nach dieser Spielzeit beenden.

TRIER. Es ist nicht einmal ein Strohhalm sondern nur noch ein seidener Faden, an dem der Klassenerhalt in der Frauenhandball-Bundesliga für die DJK/MJC Trier hängt. Nach den Resultaten der vergangenen zwei Wochen sind die Chancen auf eine 16. Saison in der 1. Liga fast bei Null. Erste Voraussetzung, um überhaupt noch im Rennen zu bleiben, ist am letzten Spieltag der Saison ein Sieg beim TSV Bayer 04 Leverkusen (18 Uhr, Smidt Arena) absolute Voraussetzung.


Aber selbst ein Sieg am Rhein, bei einer Mannschaft, die man mit Fug und Recht als Angstgegner der Miezen bezeichnen kann, ist noch keine Garantie, denn der Klassenerhalt ist ohne Umwege nicht mehr zu realisieren.

Es gibt nur noch eine Konstellation, die aus dem seidenen Faden wieder einen Strohhalm werden lässt. Das Szenario sieht so aus: die MJC gewinnt ihr Spiel in Leverkusen, zeitgleich verlieren die SVG Celle in Bietigheim und Frischauf Göppingen in Buxtehude. Dann wären diese drei Vereine punktgleich. Glück für Trier, das von allen Clubs das schlechteste Torverhältnis hat: Wegen eines Punktabzugs am Grünen Tisch wird diese Bilanz keine Rolle spielen, es käme zu einer Relegation mit der Beteiligung dieser drei Teams. Fest steht vor dem letzten Spieltag nur, dass die Vulkanladies Koblenz/Weibern absteigen müssen.


Die Bilanz der Miezen gegen die „Werkselfen“ ist niederschmetternd. In bisher 21 Duellen gelang nur ein einziger Sieg (2005) und ein Remis – ansonsten kassierte Trier zum Teil heftige Niederlagen. Am Samstag muss jeder Gedanke an die Historie beiseite geschoben werden. Es gilt, in diesem einen Spiel alles abzurufen, was in der Mannschaft steckt. Vielleicht hilft es ja, dass es für die Gastgeberinnen um nichts mehr geht. Alles andere spricht für Bayer – auch die Formkurve. Leverkusen hat die letzten drei Spiele gewonnen.
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