Die Weinbaudomäne strahlt in neuem Glanz

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Das Haus der ehemaligen Weinbaudomäne in der Trierer Sichelstraße.

TRIER. Das Gerüst vor der Fassade ist endlich weg, die Renovierung des neuen Agentur-Zuhauses von moccamedia abgeschlossen. Auch wenn es hier und da noch nach frischer Farbe und Holz riecht – die Mitarbeiter der Mediaagentur stört es wenig: Sie sind begeistert von der ehemaligen Weinbaudomäne in der Sichelstraße, die nach liebevoll-aufwendiger Renovierung und Ausstattung mit modernster Bürotechnik nun ihr neuer Arbeitsplatz im Stadtzentrum geworden ist.



Nötig wurde der Umzug, weil moccamedia in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Das international aufgestellte Unternehmen mit weiteren Standorten in Köln, Frankfurt, Wien und Solothurn (Schweiz) ist die größte Mediaagentur in der Region und zählt zu den Top 20-Mediaagenturen in Deutschland. Um an dem Erfolgskurs festzuhalten und mehr Freiraum für besonders kreative Ideen rund um die regionale Mediaplanung zu schaffen, war ein Umzug unumgänglich.

In dem frisch bezogenen historischen Haus – Baujahr 1905 – hat die Agentur nun doppelt so viel Platz wie zuvor in der Cläre-Prem-Straße: 1.200 statt 600 Quadratmeter stehen den rund 80 Mitarbeitern zur Verfügung. Mehrere Millionen Euro wurden investiert, um das Schmuckstück „im Schatten des Doms“ wieder herzurichten.

Sowohl innen als auch außen ist das Gebäude in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz kernsaniert worden: Weite, helle Lofts mit modern eingerichteten, flexiblen Arbeitsplätzen bilden einen inspirierenden Kontrast zu tragenden Holzbalken, gemauerten Wänden und Stuck an der Decke der ehemaligen Weinbaudomäne; dazwischen Coffee-Points und schallgeschützte „Meeting Areas“, die ausreichend Platz für jede Menge Kreativität in kleinen Workteams oder individuellen Brainstormings bieten. Inmitten des Gebäudekomplexes der Weinbaudomäne entstand außerdem ein Innenhof, der Mitarbeitern und Gästen als Treffpunkt zur Verfügung steht.

Besonders spannend: Unter dem Gebäude befindet sich ein 5.500 Quadratmeter großer Tiefkeller aus der Römerzeit mit 50 Zentimeter dickem Tonnengewölbe aus Eifelsandstein und Pfeilern aus Basaltlava. Es ist die größte Kelleranlage in der Trierer Altstadt, die heute noch zugänglich ist.


Trier ist und bleibt Hauptstandort

Trotz internationaler Ausrichtung und als wichtiger Arbeitgeber in der Kommunikationsbranche legt moccamedia-Chefin Cornelia Lamberty mit der Wahl des Agentursitzes ein klares Standortbekenntnis zu ihrer Heimatstadt Trier ab: „Wir sind stolz, in einem geschichtlich so bedeutenden Gebäude direkt in der Innenstadt unser neues Agentur-Zuhause gefunden zu haben.“ Mit den geschaffenen Räumlichkeiten stehe einer weiteren Expansion der international agierenden Media-Manufaktur nun nichts mehr im Wege, so Lamberty.

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