Eintracht Trier tritt beim Meister in Offenbach an

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Aus dem maroden Stadion "Am Bieberer Berg" ist das "Sparda-Bank-Hessen-Stadion" entstanden, ein moderne Arena für 20.500 Zuschauer.

TRIER. Schwierige, reizvolle Aufgabe für den SV Eintracht Trier 05. Am Samstag gastiert das Team von Cheftrainer Peter Rubeck beim bereits feststehenden Meister und Play-Off-Teilnehmer Kickers Offenbach (14 Uhr) im ehemaligen Stadion „Am Bieberer Berg“, das heute „Sparda-Bank-Hessen-Stadion“ heißt. Trier ist seit acht Spielen ungeschlagen.

Wenn er auf die Mannschaft des früheren Bundesligisten zu sprechen kommt, gerät Rubeck geradezu ins Schwärmen: „Wir spielen bei der besten Vorrunden- und bei der besten Rückrundenmannschaft. Zu was der OFC zu leisten im Stande ist, hat man ja auch deutlich im DFB-Pokal gesehen.“ Die beiden Zweitliga-Topteams FC Ingolstadt 04 (4:2 nach Elfmeterschießen) und den Karlsruher SC (1:0) warfen die Hessen aus dem laufenden Wettbewerb, ehe es eine ehrenvolle Niederlage gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach gab (0:2). Der Fokus bei den Offenbachern dürfte aktuell zusehends Richtung Aufstiegsspiele zur 3. Liga gehen. Diese führen die Mannschaft von Coach Rico Schmitt am 27. und 31. Mai mit dem Nordost-Champion (1. FC Magdeburg oder FSV Zwickau) zusammen.


Wie man beim OFC bestehen kann, bewiesen die 05er in der vergangenen Saison, als man in doppelter Unterzahl dank des Treffers von Torge Hollmann noch ein 1:1 erzielte – vor übrigens rund 800 (!) mitgereisten Eintracht-Anhängern. Mit dem SVN Zweibrücken entführte Rubeck gar in der vergangenen Runde beim 2:0 alle drei Punkte. „Der OFC ist im Vergleich zur alten Saison nochmal deutlich stärker geworden. Sie haben eine unwahrscheinlich robuste Truppe mit vielen Spielertypen in ihren Reihen“, weiß der SVE-Übungsleiter nur allzu genau. Beim 0:1 im Hinspiel zog sich das Team mit der Porta auf der Brust indes auch gut aus der Affäre. Geradezu allergisch reagiert Rubeck derweil weiter auf Ansichten, wonach sein Team im Kampf um den Klassenverbleib schon „durch“ sei: „Rechnerisch sind wir noch nicht gesichert. Und selbst dann werde ich hier keinerlei Schlendrian dulden.“

Personell ergeben sich für den Eintracht-Coach wieder etwas mehr Alternativen: Michael Dingels und Ugur Dündar sind nach ihren abgesessenen Sperren wieder einsatzberechtigt. Torge Hollmann fiel bereits in der Vorwoche verletzt aus – und wird laut Rubeck wegen anhaltenden Fersenproblemen (Sehnenanriss) auch nicht mehr bis Ende Mai zum Einsatz kommen. Milorad Pekovic muss wegen Muskelbeschwerden passen. Weiterhin fallen zudem Ugur Albayrak, Christoph Buchner und Holger Lemke aus.

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