Knochenfund nach einem Verkehrsunfall – 74 Beamte werden weiter fündig

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Mit einem Großaufgebot suchte die Polizei das Gelände bei Osann-Monzel ab.

OSANN-MONZEL. Mit einer großen Aktion hat die Polizei heute das Gelände abgesucht, auf dem im Rahmen von Nachuntersuchungen nach einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 47 zwischen Klausen und Osann-Monzel die sterblichen Überreste eines Vermissten gefunden worden waren. Insgesamt waren 74 Beamte im Einsatz, die eine Fläche von 250 x 400 Metern intensiv absuchten.


Wie die Polizei heute Nachmittag mitteilt, wurden im Umkreis von etwa 15 Metern zum ersten Fundort heute noch der Teil eines Unterkiefers, zwei Beckenknochen sowie mehrere Knochen von Gliedmaßen und kleinere Knochen, die wahrscheinlich zu einem Fuß gehörten, gefunden. Außerdem lagen auf dem Gelände ein Feuerzeug und die Überreste eines Sockenpaares.

Da die Beamten ausschließen wollten, dass an der Fundstelle etwas vergraben wurde, gruben sie selbst den Boden um, wurden aber nicht weiter fündig. Nach den bisherigen Erkenntnissen gibt es offenbar keine Hinweise darauf, dass der 20-jährige durch Gewalteinwirkung ums Leben kam. Auf die Untersuchungsergebnisse der Mainzer Rechtsmedizin wird man wohl noch einige Wochen warten müssen.

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