Knochenfund nach einem Verkehrsunfall – Vermisster wird nach 16 Jahren gefunden

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Foto: Symbolfoto

Bildquelle: Polizei Schleswig-Holstein

OSANN-MONZEL. Ein Verkehrsunfall am 29. April auf der Landstraße 47, zwischen Klausen und Osann-Monzel, brachte die Polizei auf die Spur eines Mannes, der seit Mitte Februar 1999 vermisst wird. Der damals 20-Jährige war nach einem Unfall, an dem er alleine beteiligt war, verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Das meldet heute die Kriminalinspektion Wittlich.

Im Zuge der nachträglichen Untersuchung des aktuellen Unfalls fanden die Beamten an der Unfallstelle im Gestrüpp eine Geldbörse und einen offenbar menschlichen Knochen. In der Geldbörse befanden sich ein Personalausweis und ein Führerschein, die auf den 20-Jährigen aus der Vulkaneifel ausgestellt waren. Das letzte Lebenszeichen, dass es von dem Vermissten gab, war ein Telefonanruf nach dem damaligen Unfall von Kesten aus. Danach verlor sich jede Spur.


Nach weiterer intensiver Suche fanden die Polizisten, unterstützt von einem Leichenspürhund, noch weitere Knochen, sowie eine Armbanduhr und Teile von Kleidung. Am heutigen Donnerstag nun wird das Gelände von zwei Einsatzzügen der Bereitschaftspolizei und mehreren Leichenspürhunden weiter abgesucht, um mögliche weitere Überreste des Vermissten aufzufinden.

Größtmögliche Sicherheit, dass es sich bei den Knochenfunden tatsächlich um die sterblichen Überrester des Vermissten handelt, soll jetzt noch bei Untersuchungen durch die Rechtsmedizin am Universitätsklinikums in Mainz erbringen. Das Institut wurde mit einem DNA-Abgleich beauftragt.

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