Studiwerk Trier investiert 6 Millionen Euro in neue Wohnanlage

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TRIER. Mit einer „Stapel-Fete“ hat das Studierendenwerk Trier seine Investition von sechs Millionen Euro in die neue Studierendenwohnanlage „Enercase“ am Dienstag, 5. Mai, gefeiert. Auf dem Campus der Universität Trier entstehen in sechs Monaten Bauzeit 84 energieeffiziente und nachhaltige Apartements in modularer Holz-Hybrid Bauweise.

Nach dem ersten Spatenstich im März werden die ersten Mieter bereits im September zum Start des Wintersemesters 2015/2016 einziehen. Zum Einsatz kommt primär nachhaltig produziertes Holz, kombiniert mit Stahlbeton, Gipsfaser und Glas. Der innovative Holz-Hybridbau sowie der Einsatz von Photovoltaik und Luft-Wasser-Wärmepumpen ermöglicht eine Energie-Ersparnis noch unter dem KfW 40 Standard. Der tatsächliche Endenergiebedarf liegt bei knapp 6 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. D

Die Warm-Miete, inklusive aller Nebenkosten, für die 84 vollmöblierten Wohneinheiten (davon neun barrierefreie Apartments) wird unter 300 Euro pro Monat liegen.

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„Wir werden damit dem Anspruch an bezahlbaren studentischen Wohnraum mit einem innovativen Konzept gerecht. Die Holz-Hybrid Bauweise liefert uns energetische Spitzenwerte und eine zukunftsweisende Gebäudequalität“, erklärte Andreas Wagner Geschäftsführer im Studierendenwerk Trier. Mit dem Generalunternehmer LiWood aus München wurde ein Bauträger gefunden, der sich durch eine ökologische und ökonomische Bauweise auszeichnet. Für das Studiwerk Trier realisiert das Unternehmen mit der Wohnanalage „Enercase“ ein modular konstruiertes, mehrgeschossiges Gebäude aus massivem Kreuzlagenholz. Rund 375 Kubikmeter FSC zertifiziertes Holz werden als nachwachsender Rohstoff aus Österreich und Bayern in der Wohnanalage verbaut. „Entscheidend für die Auftragsvergabe an unseren Generalunternehmer war die enorm kurze Bauzeit sowie die Nachhaltigkeit der Gebäude aufgrund der verwendeten Baustoffe und vor allem die niedrigen, laufenden Energie- und Wartungskosten“, so Andreas Wagner.

„Die Realisierung dieser studentischen Wohnanlage für das Studiwerk Trier ist für unser Unternehmen ein weiterer Beleg, dass schlüsselfertiges Bauen auch nachhaltig und vielfältig auf den Weg gebracht werden kann. Wir haben unsere eigene Feldfabrik mit einer Produktionsstraße in unmittelbarer Nähe zur Baustelle errichtet, hier erfolgt die Montage und Komplettierung der einzelnen Module, das unterscheidet uns von traditionellen Herstellern im Modulbau“, bestätigte Christian A. Czerny, Vorstand der LiWooD AG.

Der Großteil der für das Bauvorhaben benötigten Elemente wird nach detaillierten Konstruktions- und Werkstattplänen von umliegenden Betrieben gefertigt, zeitgesteuert angeliefert und zu Wohnmodulen montiert. Die Module werden dann mit Hilfe eines Autokrans gereiht, gestapelt und geschossweise verbunden. Alle beteiligten Baugewerke liegen voll im Zeitplan.

Im August beginnt der Innenausbau der rund 20 Quadratmeter großen Apartments mit einer maßgeschneiderten Möblierung nach modernen Designansprüchen in Kooperation mit den Caritas-Werkstätten in Trier. Besonderer Wert wird auch auf dem Trittschallschutz gelegt, so kommt als Bodenbelag Linoleum aus 97-prozentiger nachhaltiger Produktion zum Einsatz. Neben sehr viel Wohnqualität wird die Wohlfühlatmosphäre eine wichtige Rolle spielen, denn das zukunftsweisende Konzept für studentisches Wohnen in Trier steht unter dem „Enercase“ – Motto: „leben, lesen, lachen“. So ist zum Beispiel im Außenbereich ein sogenanntes „Book-Crossing-Center“ vorgesehen.

Im Außengelände gibt es einen Bodenbelag aus Öko-Bitumen und die Grünflächen werden mit Obstbäumen bepflanzt.

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