„Leiche im Anhänger“ – Wie ein Eifeldorf einen Mord vertuschte

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Ralf S. tötete seinen Freund in der Autowerkstatt seiner Schwester. (Symbolfoto)

TRIER. Was wie ein Krimi wirkt, ist im Januar 2012 in einem Dorf in der Eifel tatsächlich so passiert. Die Dokumentation „Leiche im Anhänger“, heute Abend, 22.30 Uhr im WDR Fernsehen, geht der Frage auf den Grund, wie ein Mord in der Eifel vertuscht werden konnte. Zumindest anfangs.

Es kam zu einem Streit zwischen Ralf S. und einem befreundeten Schrotthändler. Die beiden geraten in einen Streit. Einer erschießt den anderen. Die Bewohner der Dorfes, Freunde, Verwandte und Bekannte helfen dabei, den Mord zu vertuschen.

Erst zwei Wochen nachdem Ralf S. seinen Freund in der Autowerkstatt seiner Schwester getötet hatte, tauchte die Leiche auf einer Mülldeponie auf. Zuvor hatte man sie in einem Keller, in einer Garage und auf einem Anhänger versteckt.


Etwa zwei Jahre lang haben die WDR-Autoren Katharina Gugel und Ulf Eberle das Dorf in der Eifel immer wieder besucht und das Vertrauen der Beteiligten gewonnen. Das Ergebnis ist ein echter Dorfkrimi mit den echten Beteiligten. Den Autoren ist es gelungen, die Schwester des Opfers, die Schwester und den Vater des Täters und den verurteilten Mörder selbst vor die Kamera zu bekommen.

„Leiche im Anhänger“
Heute Abend, 22.30 Uhr im WDR Fernsehen oder hier im Livestream.

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2 KOMMENTARE

  1. Und weil wir alle Trierer sind stehn wir auch alle zusammen. Nochmal mein tiefstes Beileid! Sehr gut das nochmal drauf aufmerksam gemacht wurde. RIP!!!

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