Sturmtief Niklas fordert Todesopfer – Wetterdienst gibt noch keine Entwarnung

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Bildquelle: pixabay.de

TRIER/OFFENBACH. Das Sturmtief Niklas hat die gesamte Bundesrepublik im Griff. Ob in Hamburg oder in München, bei uns im Westen oder in den neuen Bundesländern, von überall kommen Meldungen über die Schäden, die das Tief Niklas hinterlässt. Selbst Todesopfer hat es schon gefordert.

Darunter auch zwei Mitarbeiter der Straßenmeisterei Bad Ems. Die beiden 21 und 23 Jahre jungen Männer sind in ihrem Dienstfahrzeug im Gelbachtal im Westerwaldkreis von einem Baum getroffen und tödlich verletzt worden. „Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gehört jetzt den Angehörigen der beiden Landesbediensteten“, teilten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Minister Lewentz mit. „Dieses Unglück macht uns sehr betroffen“, so die Ministerpräsidentin.

In Sachsen-Anhalt wurde ein Mann aus Santersleben vor seiner Haustüre von einer umstürzenden Betonmauer begraben, wie verschiedene Medien unter Berufung auf Polizeimeldungen mitteilen. In Nordrhein-Westfalen wurde heute im Laufe des Vormittags der Schienennahverkehr eingestellt. Hier ging nichts mehr.

Auch in Bayern tobt Niklas mit voller Wucht. In München musste der Hauptbahnhof evakuiert werden, weil aus der großen Fensterfront mehrere Scheiben herausgebrochen sind. Der gesamte Zugverkehr wurde eingestellt und den Reisenden wurde per Durchsage empfohlen, sich für die Nacht ein Quartier zu suchen.


Auch für unsere Region gibt es noch keine Entwarnung. Vor wenigen Minuten aktualisierte der Deutsche Wetterdienst seine Prognosen. Danach wird der Orkan zwar etwas abnehmen, aber es müsse auch für die Nacht auf Mittwoch mit Sturmböen und sogar schweren Sturmböen bis zu 100 Stundenkilometern gerechnet werden. Außerdem muss damit gerechnet werden, dass sich dem Sturm auch noch örtliche Gewitter hinzu gesellen.

Die Regenfälle, so sagen die Meteorologen voraus, werden in Lagen oberhalb von 400 bis 600 Meter in Schnee übergehen und es ist mit Glätte durch Schneematsch oder überfrierender Nässe zu rechnen. Im Flachland kann es zu Graupelschauern kommen, die kurzfristig ebenfalls zu Straßenglätte führen können.

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