Einwanderung nach kanadischem Vorbild – Mainz begrüßt Vorschlag aus Berlin

6

Bildquelle: Peter Pulkowski / Staatskanzlei

MAINZ/BERLIN. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hatte heute ein Punktesystem nach kanadischem Vorbild vorgeschlagen, mit dem qualifizierte Einwanderer nach Deutschland geholt werden sollen. Ziel ist es, Interessenten die Möglichkeit geben, sich durch Kriterien wie Ausbildung, Berufserfahrung und Sprachkenntnisse für die Einwanderung nach Deutschland zu qualifizieren. Das neue System könne zunächst in einem Pilotprojekt erprobt werden, heißt es im SPD-Papier.

Zielrichtung stimmt

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die Initiative der SPD-Bundestagsfraktion für dieses neue Einwanderungsgesetz begrüßt. „Der Vorschlag entspricht der Zielrichtung unseres Entschließungsantrages, den wir am Freitag in den Bundesrat einbringen werden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.


„Um den Wohlstand unseres Landes trotz der demografischen Entwicklung zu erhalten, ist es notwendig, dass der Wirtschaft auch künftig die dringend benötigten Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund müssen die Bestimmungen über die Einwanderung von qualifizierten Fachkräften reformiert und transparenter gestaltet werden“, so die Ministerpräsidentin.

Zuwanderung muss geordnet werden

Die Steuerung von Einwanderung müsse auch über wirtschaftliche, sozialpolitische und kulturelle Unterstützungsangebote erfolgen. „Wir möchten und müssen Zuwanderung so ordnen, dass Menschen, die hier arbeiten möchten, auf einem geregelten Weg nach Deutschland einwandern können. Das von der SPD-Bundestagsfraktion vorgeschlagene Punktesystem kann dabei helfen, eine flexible, nachfrageorientierte und sozialverträgliche Lösung zu schaffen“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Jetzt lokalo liken und keine News verpassen!

6 KOMMENTARE

    • Dieses System ist so toll, dass die Kanadier UNSER derzeitiges System übernehmen wollen. Mal wieder wenig durchdachter rot/linker Aktionismus.

  1. Klar. Noch mehr Kräfte , die für 4,80 die Stunde die Millionärswohnungen für die große Vorstandsvorsitzende in Feyen und West hochziehen bzw. Abbrechen + verputzen. Wenn sie denn überhaupt ihr Geld bekommen. Aber man darf da ja nix sagen, weil 51 % vom Gewinn geht ja an die Stadt und deren Untergesellschaften.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.