Das Fahrzeug möglichst oft stehen lassen

4
1943 Personen nehmen 2015 am Autofasten teil.

Bildquelle: VRT

Trier/Koblenz/Saarbrücken. 1.943 Frauen und Männer aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen, Luxemburg und dem Raum Aachen machen bei der Aktion Autofasten mit. Im Bereich des Verkehrsverbundes der Region Trier (VRT) haben sich 189 Personen zur Aktion gemeldet. Im letzten Jahr waren es 192. Für vier Wochen – vom 1. bis zum 29. März – wollen sie ihr Fahrzeug möglichst oft stehen lassen und Alternativen zum alltäglichen Gebrauch des Autos ausprobieren. Im vergangenen Jahr hatten sich insgesamt 1.701 Personen am Autofasten beteiligt.


An der Klima-Aktion der Katholischen und der Evangelischen Kirche im Südwesten Deutschlands und in Luxemburg beteiligen sich auch Verkehrsverbünde, Car-Sharing-Unternehmen oder Fahrradverleiher. Die Verkehrsverbünde haben verbilligte oder kostenlose Tickets für die angemeldeten Autofaster zur Verfügung gestellt. Die Aktion Autofasten findet in diesem Jahr zum 18. Mal statt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.autofasten.de und unter www.facebook.de/aktion.autofasten.

Jetzt lokalo liken und keine News verpassen!

4 KOMMENTARE

  1. In Mainz gibt es dieses Jahr die Aktion Brückenfasten. Wird aber auch bald nach Trier kommen, so marode wie die Dinger sind.

  2. Autofasten würde nur einen Nutzen haben, wenn es sich lohnt, umzusteigen. Das ist nicht der Fall, wie die absurd niedrige Teilnehmerzahl im VRT beweist.
    In der Innenstadt und einigen Stadtteilen kann man den ÖPNV noch halbwegs flexibel nutzen, aber der Slogan von Rhein-Mosel-Bus „immer erreichbar“ grenzt schon an Verhöhnung. Ein Blick auf die Fahrpläne dieser Unternehmen genügt, um zu sehen, daß es sich hier um nicht mehr als eine dreiste Lüge handelt. Welcher Mensch ist denn bereit, bei Taktlücken (so man denn von einem „Takt“ sprechen kann) von mehreren Stunden umzusteigen? Das macht niemand.
    Der erste Schritt sollte konsequenterweise eine massive Verbesserung des Fahrplanangebotes beinhalten. Zur Not aus Steuergeldern. Solange das nicht geschieht, wird es nicht mehr als eine Alibiveranstaltung sein, nach der die Teilnehmer froh sein werden, wieder mit ihrem eigenem Auto flexibel zu sein.

  3. An sich keine schlechte Sache, das Auto stehen zu lassen.
    Aber da muss ich Eumel Recht geben.
    Aus meinem Ort fährt morgens ein Bus raus und mittags ein Bus rein. Und zwar der Schulbus.
    Wo kann man denn in hier auf das Auto verzichten ?!
    Solche Aktionen in unserer Region sind eher peinlich…

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.