[UPDATE] TBB: Das nächste Debakel – Haushohe Niederlage in München

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Jermaine Bucknor war einer der wenigen Lichtblicke in in einer überforderten Trierer Mannschaft beim Meister in München.

Bildquelle: Helmut Thewalt

MÜNCHEN. Dieser Schuh war eindeutig eine Nummer zu groß. Die Trierer Bundesliga-Basketballer unterlagen beim deutschen Meister Bayern München mit 51:92 (25:50) und kassierten dabei die höchste Saisonniederlage.

Zu keiner Zeit des Spiels wurden Erinnerungen an das Hinspiel wach, das die TBB kurz vor Weihnachten in der Arena Trier schon fast sensationell mit 79:74 für sich entschieden hatte. Im Audi-Dome in München wurde schnell deutlich, dass sich Wunder – auch vorweihnachtliche – nicht beliebig wiederholen lassen. Die ersatzgeschwächt angetretenen Moselaner, bei denen Ricky Harris und Anthony Canty verletzungsbedingt passen mussten, waren von Beginn an chancenlos.

Der deutsche Meister agierte von Beginn an hoch konzentriert, ließ die Trierer Offensive nie zur Entfaltung kommen und dominierte das Geschehen nach Belieben. Stark und variabel in der Offensive, kompromisslos in der Defensive, im Rebound haushoch überlegen und auch in der Feldverteidigung so aggressiv, dass den Gästen viele Fehler unterliefen und sie fast nur über Einzelaktionen zum Erfolg kamen.


Bis zum 10:18 (7.) hielt sich das Resultat noch im akzeptablen Rahmen, aber schon die letzten drei Minuten des ersten Viertels, die die Bayern zu einem 10:2-Lauf nutzten, ließen schlimme Befürchtungen aufkommen.

Im zweiten Abschnitt ging es weiter bergab. Das Team von Startrainer Svetislav Pesic erhöhte den Druck weiter und zog unwiderstehlich davon. Bei der personellen Ausstattung nicht verwunderlich. Die Münchener konnten es sich leisten, Nationalspieler Yassin Idbihi nicht aufzustellen und Lucca Staiger, ebenfalls Nationalspieler, in der ersten Halbzeit nicht zu bringen – einen Spieler, der nach dem Seitenwechsel in knapp 15-minütiger Einsatzzeit fünf Dreier bei acht Versuchen versenkte.

So war dieses Aufeinandertreffen des Basketball-Gurus Pesic mit seinem Musterschüler und Freund Henrik Rödl vom Sprungball an ein ungleiches Duell. In der zweiten Halbzeit sah die TBB etwas besser aus, was aber sicher auch der etwas nachlassenden Intensität der Bayern geschuldet war.

[td_text_with_title custom_title=“Stimmen zum Spiel“] Svetislav Pesic (Headcoach FC Bayern München): „Wir haben die Woche gut genutzt, um uns zu regenerieren und zu trainieren. Für uns waren diese Tage sehr wichtig vor den anstehenden Aufgaben. Wir haben heute ein gutes Spiel gezeigt. Da kann man nicht viel meckern.“

Henrik Rödl (Headcoach TBB Trier): „Glückwunsch an Svetislav Pesic und seine Mannschaft zu dieser starken Leistung. Vor allem in der ersten Hälfte war es eine Demonstration der Bayern und insgesamt ein deutlicher und verdienter Sieg der Münchner.“

FC Bayern München: Heiko Schaffartzyk (6), Vasilije Micic (7), Lucca Staiger (15), Robin Benzing (13), Vladimir Stimac (4), Paul Zipser (5), Dusko Savanovic (13), Anton Gavel (5), Daniel Mayr (3), Bryce Taylor (3), Jan-Hendrik Jagla (8), John Bryant (10)

TBB Trier: Marko Lukovic (1), Stefan Schmidt (4), Mathis Mönninghoff (9), Laurynas Samenas (0), Benedikt Breiling (0), Vitalis Chikoko (9), Adin Vrabac (6), Jermaine Bucknor (16), Dennis Kramer (n.e.), Jermaine Anderson (10)

Spielverlauf: 7:2 (3.), 12:7 (5.), 18:10 (7.), 28:12 (10.), 33:15 (13.) 37:18 (15.) 44:20 (18.), 50:25 (Halbzeit); 58:31 (22.), 65:35 (16.), 72:43 (30.), 81:45 (34.), 92:51 (Endstand)
Schiedsrichter: Moritz Reiter/Carsten Straube/Dominic Bejaoui – Zuschauer: 5 793

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