Kegel-Bundesliga: Drei müssen zittern – Ungewohnte Situation für Riol

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Für den Rioler Horst Mickisch ist die Partie gegen KF Oberthal ein besonderes Spiel. Der Routinier war lange Jahre Kapitän der Saarländer.

Bildquelle: KSV Riol

TRIER. Dem letzten Spieltag der Normalrunde in den Kegel-Bundesligen kann nur Zweitligist SK Eifelland Gilzem gelassen entgegen sehen – die Meisterrunde ist bereits erreicht. Die Chance des Erstligisten KSV Riol, das rettende Ufer zu erreichen, hängt am seidenen Faden. Gleiches gilt für Zweitligist SKV Trier. Einen Punkt benötigt der KSV Riol II, um die Klasse vorzeitig zu sichern.

1. Bundesliga: KSV Riol – KF Oberthal (Samstag, 13 Uhr, Kegelsporthalle Riol)
Die Lage des viermaligen Vizemeisters KSV Riol in der Saison 2014/15 beschreibt Pressesprecher Freddy Langer als „zwischen Himmel und Hölle.“ Die Moselaner, die sich in den vergangenen Jahren als ärgster Widersacher von Rekordmeister KF Oberthal profiliert hatten, kämpfen nun gegen die Saarländer darum, den Gang in die Abstiegsrund zu vermeiden.
Zwar gibt es einige Unwägbarkeiten, da man die Resultate der Konkurrenz nur erahnen kann, aber wenn alles normal läuft an diesem letzten Spieltag, dann benötigt der KSV einen Sieg gegen Oberthal. Ein Unterfangen, dass nicht unmöglich, aber sehr, sehr schwierig wird. Dass sogar noch das Erreichen der Meisterrunde möglich ist, wenn alle Faktoren passen, davon spricht man in Riol im Vorfeld nicht.
KSV Riol I: Martin Hoffmann, Horst Mikisch, Kai Knobel, Thomas Steines, Bernardo Immendorff, Moritz Valentin, Freddy Langer


2. Bundesliga: KSG Köllerbach – KSV Riol II (Samstag, 13 Uhr)
Beim Tabellenletzten im saarländischen Köllerbach reicht Riol II ein Punkt, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern.
„Wir bauen auf unsere beiden Topspieler Christian Schneider und Steve Blasen“, sagt Langer, sie beherrschen auch die schwierigen Bahnen in Köllerbach.“
KSV Riol II: Steve Blasen, Rudy Toep, Marjan Leis, Wolfgang Mentgen, Christian Schneider, Christian Bohn, Franz Schnorpfeil

KSG BG 99 Neuhof – SKV Trier (Samstag, 13 Uhr)
Eine Fifty-Fifty-Chance auf einen Punktgewinn haben die Moselaner bei den Hessen, die einen gesicherten Mittelfeldplatz belegen. „Vieles hängt davon ab, ob Neuhof berufsbedingt mit Ersatz antritt oder nicht“, sagt Triers Pressesprecher Hans-Jürgen Frank, „entweder sie sind sehr heimstark oder anfällig.“
Unabhängig von der Neuhofer Aufstellung muss der SKV versuchen, einen weiteren Auswärtspunkt zu erreichen und möglichst viele Einzelwertungspunkte zu sammeln. Die Tabellenkonstellation und die Paarungen des letzten Spieltages, mit schwierigen Heimspielen der Tabellennachbarn versprechen einen spannenden Wettkampftag.
Frank hat noch Hoffnung: „Gerade auswärts sind wir in dieser Saison gut aufgetreten, so dass eine Verbesserung der Lage für die kommende Abstiegsrunde noch möglich ist. Mit einem Auswärtssieg, der aber kaum möglich scheint, wäre sogar ein aufsteigen in die ’neutrale Zone‘ noch möglich.“

KSC Lebach – SK Eifelland Gilzem (Samstag, 13 Uhr)
Eines der Teams, das den Trierern noch Schützenhilfe leisten kann, ist der SK Eifelland Gilzem. Die Mannschaft um Teamchef Klaus Dichter hat die Meisterrunde bereits sicher erreicht und kann ohne Druck in diese Partie gehen, in der Lebach noch punkten muss, um seine Lage im Tabellenkeller zu verbessern.

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