Hochschule Trier profitiert von Mitteln aus dem BaföG-Programm des Landes

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Prof. Dr. Norbert Kuhn, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Wissenschaftsministerin Vera Reiß bei der Unterzeichnung der Zielvereinbarung.

Bildquelle: Hochschule Trier

TRIER/MAINZ. Rund 200 dauerhafte, zusätzliche Stellen, bessere Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs, eine Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen an den Hochschulen und eine deutliche Aufstockung bei den Mitteln für Ausstattung und sonstige Sachkosten – das sind die Kernpunkte des neuen 25-Millionen-Landesprogramms für die Hochschulen. An diesem Landesprogramm partizipiert die Hochschule Trier und auch die Universität Trier.

In Anwesenheit von Ministerpräsidentin Malu Dreyer sowie Wissenschaftsministerin Vera Reiß unterzeichnete der Präsident der Hochschule Trier, Prof. Dr. Norbert Kuhn, eine Zielvereinbarung mit den Details der Umsetzung für die Hochschule Trier.


„Der heutige Tag ist ein erneuter Beleg dafür, dass Bildung und Wissenschaft für die Landesregierung höchste Priorität haben. 25 Millionen Euro pro Jahr stellen wir den Hochschulen im Land jedes Jahr zusätzlich zur Verfügung“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Zusätzliche Stellen sichern Qualitätsziel

Konkret bedeutet dies für die Hochschule Trier zusätzliche 16,16 unbefristete Personalstellen und rund 420.00 Euro, die der Verwendung von Sachkosten dienen. Prof. Norbert Kuhn betonte: „Für die Hochschule Trier ist ein intensives Betreuungsverhältnis schon immer ein qualitatives Anliegen gewesen. Dieses Qualitätsziel kann angesichts der stark gestiegenen Studierendenzahlen mit zusätzlichen Lehrkräften und Professorinnen sowie Professoren dauerhaft gesichert werden.“

Auch Wissenschaftsministerin Vera Reiß unterstrich diese Aussage: „Angesichts der auf hohem Niveau mittlerweile relativ stabilen Studierendenzahlen werden die 200 neuen Dauerstellen, die jetzt in den Hochschulen geschaffen werden können, zu einer weiteren Verbesserung der Lernbedingungen für die Studierenden und der Betreuungsverhältnisse führen.“

Frauen werden besonders berücksichtigt

Nicht minder wichtig für die Hochschule Trier ist die dauerhafte Sicherung der Aufgaben in der Forschung und Entwicklung, aber auch in unterstützenden Bereichen, wie z.B. im Qualitätsmanagement. Insbesondere dem Thema Gleichstellung räumt die Hochschule einen besonderen Stellenwert ein. So werden bei der Entfristung von Verträgen Frauen besonders berücksichtigt.

Zukunftsorientiertes lehr- und Forschungsfeld

 

Ein weiteres Ziel, das der Präsident der Hochschule Trier in Mainz vorstellte und das mit den zusätzlichen Ressourcen unterstützt wird, ist das Bestreben der Hochschule, die Entwicklung profilbildender Studiengänge weiter zu forcieren. Neben dem breiten Studienangebot aus Gestaltung, Informatik, Technik und Wirtschaft setzt die Hochschule Trier auf neue Studienrichtungen. So wird seit dem letzten Wintersemester der duale Studiengang Physiotherapie – Technik und Therapie angeboten; ein weiterer Studiengang Logopädie ist in Vorbereitung. Auch mit dem Studiengang Erneuerbare Energien am Standort Umwelt-Campus Birkenfeld besetzt die Hochschule Trier ein zukunftsorientiertes Lehr- und Forschungsfeld.

Durch die Zuwendung und den engagierten Einsatz in allen verschiedenen Themen, einhergehend mit einer klaren Ausrichtung zu Innovation sowie Interdisziplinarität, verspricht sich die Hochschule Trier eine überzeugende Profilierung in der Hochschullandschaft.

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