Motorradfahren – aber sicher

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So soll eine Motorradtour nicht enden.

Bildquelle: Polizei Daun

Daun. Es dauert nicht mehr lange und die Motorräder werden wieder startklar gemacht. Sobald die Sonne wieder scheint, frönen die Biker ihrem Hobby. So schön, wie das Fahren auf dem Motorrad auch ist, es ist mindestens ebenso gefährlich. Mit einem Symposium will die Polizei bei der Vorbereitung auf die neue Saison helfen und damit auch die Anzahl der Unfälle reduzieren.

Beim 3. Motorradsymposium bietet das Polizeipräsidium Trier Informationen rund um das Motorradfahren. Fachleute referieren am 18. April über gesundheitliche und technische Aspekte. Am Nachmittag können die Biker an einem Geschicklichkeits- und Sicherheitstraining teilnehmen. Die Teilnahme an der Veranstaltung im Gründerzentrum in Wiesbaum ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Eine Kooperation mit vielen Institutionen

Motorradfahren in der Eifel – aber sicher! Unter diesem Motto veranstaltet das Polizeipräsidium Trier am Samstag, 18. April, erneut ein Motorradsymposium im Unternehmerpark HIGIS in Wiesbaum, Kreis Daun. Als Kooperationspartner wirken die Kreispolizeibehörde Euskirchen, Direktion Verkehr, die Polizeien des Königreichs der Niederlande und des Großherzogtums Luxemburg, der ADAC, die DEKRA, die Eifel Tourismus (ET) GmbH, die Kreisverkehrswachten Bitburg-Prüm und Vulkaneifel sowie örtliche Fahrlehrer an der Veranstaltung mit.

Zu dem Symposium sind Motorradfahrer über 45 Jahre aus den belgischen, luxemburgischen und deutschen Teilen der Eifel/Ardennen eingeladen.

Überproportionaler Anteil an der Unfallstatistik

Die Verkehrsunfallstatistik weist seit Jahren aus, dass Motorradfahrer dieser Altersgruppe überproportional an Verkehrsunfällen beteiligt sind und die Anzahl der Verletzten sehr hoch ist. Dafür gibt es vielfältige Ursachen. Häufig handelt es sich bei diesen Zweiradfahrern um Wiedereinsteiger, denen es nach vielen Jahren der Abstinenz an Fahrpraxis mangelt und die ihr Motorrad nicht mehr sicher beherrschen. Ebenso gefährdet sind Neueinsteiger, die eine Fahrerlaubnis erwerben und sich ein „standesgemäßes“ Motorrad zulegen, ohne über die notwendige Fähigkeit der sicheren Handhabung zu verfügen. Viele ältere Kradfahrer sind sich ihres körperlichen Leistungsvermögens und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen gar nicht bewusst, die zu einer Einschränkung des Fahrvermögens und der Sicherheit führen können.

Beim Symposium referieren vormittags Ärzte über gesundheitliche Risiken der über 45-jährigen Motorradfahrer sowie über die Frage des Helmabnehmens nach einem Unfall. Ein Ingenieur der DEKRA Trier erklärt die Wirkung und Handhabung der heute üblichen Assistenzsysteme moderner Zweiräder. Ein Referent des ADAC Mittelrhein trägt über allgemeine Risiken der Kradfahrer dieser Altersgruppe vor.

Nach der Theorie kommt die Praxis

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine des HIGIS folgt der praktische Teil des Symposiums. Am Nachmittag erhalten die Teilnehmer nach einem kurzen Impuls zur Ethik des Motorradfahrens durch einen motoradfahrenden Polizeiseelsorger die Gelegenheit, an einem Geschicklichkeits- und Sicherheitstraining teilzunehmen, um die Handhabung des Krades zu verbessern. Dazu ist erforderlich, dass jeder Teilnehmer mit dem eigenen Zweirad anreist und Motorradschutzbekleidung trägt. Das freiwillige Training erfolgt mit gebührender Vorsicht, jedoch unter Haftungsausschluss des Veranstalters. Es wird von erfahrenen Fahrlehrern durchgeführt.

Symposium für Männer und Frauen

Anmelden können sich Männer und Frauen über 45 Jahre mit einem Zweirad (Motorrad/Scooter) ab 125 ccm. Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei, jedoch wird für die Teilnahme am obligatorischen Mittagessen zu Veranstaltungsbeginn ein Pauschalbetrag erhoben.
Die Anmeldung kann ausschließlich per E-Mail mit Angabe des Namens, Adresse, Geburtsdatum und des amtlichen Kennzeichens unter: pptrier.motorradsymposium@polizei.rlp.de erfolgen. Die Zuschläge zur Teilnahme erfolgen nach Eingang der Meldungen. Seitens des Veranstalters wird rechtzeitig vor dem Symposium eine Teilnahmebestätigung mit der Tagesordnung oder eine Absage per E-Mail übersandt.

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