Phantomhafte Projektion in Moselnähe

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Phantomhaftes Abbild eines menschlichen Kopfes.

Bildquelle: Martin Schlösser

TRIER. Das Künstlerpaar Gottfried Schumacher und Katarina Veldhues setzt sich auf Einladung des Stadtmuseums Simeonstift in einer großräumigen Projektion mit dem Thema Moselschifffahrt auseinander. Die Installation wird vom 9. Februar bis 1. März abends von 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr in den bewaldeten Bereich unterhalb der Mariensäule projiziert und ist aus dem Bereich der beiden Moselkrane am Flussufer bei geeignetem Wetter optimal zu sehen.

Die Projektion „Phantom“ wurde im Rahmen der Ausstellung „2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel“ durch das Stadtmuseum Simeonstift in Auftrag gegeben und erinnert an die Reisenden auf dem Fluss, an das Vorbeiziehen auf dem Fluss. Ein großformatiges Gesicht wird als schemenhaft als Phantom aus der Ferne im bewaldeten Bereich unter der Mariensäule zu sehen sein und zum Teil Blickkontakt mit den Passanten entlang der Uferwege und den Besatzungen der passierenden Schiffen aufnehmen. Es zeigt sich in dieser Arbeit der Künstler weit mehr fragil: das Gesicht des Menschen als ein Zustand des Übergangs. So bringt die Installation auch den Faktor Zeit ins Spiel.

Die Projektion ist aus verschiedenen Orten in der Stadt zu sehen. Ein optimaler Aussichtpunkt ist der Uferbereich bei den Moselkranen in der Nähe der Römerbrücke. Die Stecke des Lichts über den Fluss auf das Moselufer ist lang und erfordert eine bestimmte Wetterlage. So ist dieses Kunstwerk auch eine Arbeit mit dem Weg des Lichts selbst. Und das weiß schimmernde menschliche Gesicht im Moselufer zeugt von Reise und Ferne. Um die Projektion, die eine Distanz von 1000 Metern überwindet, auch in ihren Details zu erkennen, wird empfohlen, ein Fernglas mitzubringen.

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