Knifflige Aufgabe für die Miezen im Abstiegsgipfel

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Wackelkandidatin: Franziska Garcia Almendaris droht wegen einer Handverletzung auszufallen.

Bildquelle: TriSign/Archiv

TRIER. Drei Tage nach der Niederlage der DJK/MJC Trier gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen steht eine ungleich wichtigere und brisantere Aufgabe an. Am 14. Spieltag der Frauenhandball-Bundesliga treffen die Miezen auf Frisch Auf Göppingen (Samstag, 20 Uhr, Arena Trier). Für beide Teams ist es ein richtungweisendes Spiel im Kampf gegen den Abstieg.

Dieser Kampf wird allerdings mit ungleichen Waffen geführt. Während die MJC auf alle während der Saison zu verarbeitenden verletzungsbedingten Ausfälle „nur“ mit der Reaktivierung von Silvia Solic reagieren konnte, haben die Gäste in der kurzen Weihnachtspause gleich vier Mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Besonders spektakulär sind dabei die Verpflichtungen der slowakischen Nationalspielerinnen Lina Krhlikar die von den Vulkanladies Koblenz kam und Ana Petrinja, die bisher für Blomberg/Lippe auflief. Da kann Miezen-Vorstand Jürgen Brech schon fast neidisch werden: „Wir haben diese Möglichkeiten nicht. Aber jammern hilft nicht. Wir haben gegen Leverkusen gezeigt, dass wir auch gegen starke Mannschaften mithalten können. Es muss uns jetzt nur mal über die gesamte Spielzeit gelingen.“

Ohne Personalsorgen geht es bei den Miezen natürlich nicht. Sorgen bereitet derzeit eine Handverletzung von Franziska Garcia Almendaris. „Sie hat was an einer Sehne der linken Hand. Aber Franzi ist hart im Nehmen. Ich hoffe auf ihren Einsatz“, sagt Brech.

An das Hinspiel haben die Moselanerinnen keine guten Erinnerungen. Nach der vielleicht schwächsten Saisonleistung kassierten sie in Baden-Württemberg eine 21:39-Klatsche. Einziger Lichtblick war damals auf Trierer Seite Celine Michielsen, die fünf Treffer erzielte. Sie wird aber wie auch Andrea Czanik verletzungsbedingt nicht dabei sein.“ Brech ist trotz der auf den ersten Blick schlechten Voraussetzungen optimistisch: „Wir haben den Vorteil, eine eingespielte Mannschaft zu haben, während sich die Neuen beim Gegner erst einmal eingewöhnen müssen. Ich hoffe wir können diesen Vorteil und die Unterstützung des Publikums zu unseren Gunsten nutzen.“

Die MJC steht aktuell mit nur vier Punkten auf dem 14. und damit letzten Platz der Bundesliga, Göppingen hat sechs Punkte auf dem Konto und liegt auf Rang 12.

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