Schwerer Unfall bei Schneetreiben – Helfer wurde schwer verletzt

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Die Sicherung der eigenen Person ist für Unfallhelfer lebenswichtig.

Bildquelle: Wikipedia

GREIMERATH. Schon wieder ereignete sich in der Region ein Unfall, bei dem ein Helfer massiv zu schaden kam. Diesmal war es in der Nähe von Greimerath im Landkreis Trier-Saarburg. Am Montag hatte ein Autofahrer auf der A1 seine Hilfsbereitschaft mit dem Leben bezahlen müssen.

Gegen 15 Uhr am heutigen Nachmittag verlor ein Auto bei starkem Schneefall auf der 407 in Höhe des Ortschaft Greimerath im Hochwald die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte in den Straßengraben. Der Fahrer eines entgegenkommenden Fahrzeugs hielt an und wollte dem Unfallfahrer zur Hilfe kommen. Dabei wurde er von einem weiteren Fahrzeug, das die Unfallstelle erreichte, erfasst und schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Schon mehrfach hat die Polizei in den letzten Tagen darauf hingewiesen, dass bei aller Hilfsbereitschaft die Sicherheit der eigenen Person nicht außer Acht gelassen werden darf. Gerade auch bei schlechten Sichtverhältnissen und bei Dunkelheit ist die Sicherung der eigenen Person durch Warnblinkanlange und Warnweste lebenswichtig.

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5 KOMMENTARE

  1. Wenn man regelmaessig mit dem Auto woanders hin fahren muss, dann wird einem erst bewusst, wieviele Idioten es hier im Strassenverkehr gibt. Mir faellt auf dass es hier viel mehr Leute als anderswo gibt, die mit defekten Scheinwerfern, Ruecklichtern usw. fahren, geblinkt wird selten, dafuer gedraengelt und ueberholt, zb auf der Luxemburger kurz bevors rechts weggeht aus Luxembourg kommend, auf der Autobahn sowieso, weil jeder der erste sein will, angepasste Geschwindigkeit ist ein Fremdwort, dafuer wird oefter mal mit dem Handy telefoniert usw usw. Wieviele Verkehrstote waren es letztes Wochenende in der Region? Drei.

  2. Den Aussagen von Frank kann ich nur zustimmen. Leider sind die Strafen für dieses Verhalten wohl nicht hoch genug da sich so keine Einsicht zeigt.

  3. Oh ja – ich hatte auch gestern auf dem Weg vom Trier Hafen in die Stadt (über Bundesstraße) wieder einen Irren hinter mir, der trotz gut gefahrener 100 km/h noch 4 Autos (inkl. mir) mit einem Opel Corsa überholt hat, obwohl Gegenverkehr kam…! Ich hatte schon den Fuß auf der Bremse, um rechtzeitig zum Zusammenstoß noch anhalten zu können – um dann aber noch ein Stück weiter zwischen Biewer und Trier zu sehen, dass er in der 70er-Zone trotz Überholverbot und eingehaltener Geschwindigkeit noch einmal überholt hat…
    Hätte mir wahrscheinlich auch noch die Kennzeichen der Zeugen aufschreiben sollen – sonst kommt man an diese Geisteskranken wohl eh nicht ran…

  4. ironisch: Sie verkennen da was. Je nach Autotyp und Gewichtung meines Berufes hängt die Welt von mir und meinem Tun ab. Funktioniere ich nicht dann kommt der Gau über die Menschheit. Ich bin wichtig, Du nicht. Meine Bankergeschäfte sind wichtig aber ich brauche doch den Müllfahrer nicht, igitt auch noch neben mir auf der gleichen Autobahn. Welche Anmaßung. Weg da gehe mir aus der Spur Du Nix, Du Abschaum. Hauptschüler, lach. Blink, Blink, Lichthupe, haue ab, mich eilt es. Siehst du nicht meine silberne SLK -Klasse? Ich zahle mehr Steuern als du, Ich bin Arbeitgeber, kann mir teure Anwälte leisten du dir keinen. Solche Menschen sind lächerlich denn die Zahnräder müssen greifen innerhalb einer Gesellschaft so das jeder sehr, sehr wichtig ist.

    • Daher sollte man auch auf sich gegenseitig Acht geben – ungeachtet dessen in welchem komfortablen Maße man sich fortbewegt. Um von vornherein zu vermeiden, dass es zu schlimmen Situationen kommt, in denen jeder doch wieder feststellen muss, dass auch er nur Mensch ist.
      Allerdings – um mal wieder zum Thema zurück zu kommen – freut es mich immer wieder, Hilfsbereitschaft auch „schichtübergreifend“ beobachten zu dürfen. So finde ich es wichtig, dass niemand glaubt, es wäre ihm eh nur zum Nachteil, anzuhalten und zu helfen… Denn so wie man behandelt werden möchte, sollte man auch selbst behandeln.

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