Kein Halt vor der Kirche – Diebe brechen Opferstöcke auf

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Hatte Besuch von Dieben. Die Pfarrkirche von Üdersdorf in der Vulkaneifel.

Bildquelle: Wikimedia

MEISBURG/OBERSTADTFELD/ÜDERSDORF. Gar nicht fromm waren die Gäste, die den Pfarrkirchen in Meisburg, Oberstadtfeld und Üdersdorf in der Vulkaneifel in der Zeit zwischen dem 10. und 11. Januar einen Besuch abstatteten. Der oder die Besucher brachen in den Kirchen die Opferstöcke auf und verschwanden mit Geldbeträgen in unbekannter Höhe.

Es ist ein Problem, dass insbesondere die katholischen Pfarrkirche heutzutage haben. Früher war es völlig normal, dass eine Kirche tagsüber geöffnet war. Sie war ein Ort der Ruhe und der Besinnung, an dem man sich zum Gebet oder einfach nur zum Nachdenken zurück ziehen konnte. Nicht selten wurden die Gotteshäuser auch von Touristen besucht, denn eine Kirche ist für kunstinteressierte Reisende immer ein Anziehungspunkt.

Diebstahl macht vor Kirchentüren keinen Halt

Aber schon seit einigen Jahren nimmt die Zahl der Kirchen, die immer geöffnet haben, deutlich ab. Man kann es nicht mehr riskieren, die Türen offen zu lassen. Diebstahl und Vandalismus machen auch vor einem Kirchenportal keinen Halt mehr. Nur wenige Gemeinden können es sich leisten, Aufpasserdienste zu gründen, die ein Gotteshaus während der Öffnungszeiten bewachen.

Eine unliebsame Erfahrung in dieser Richtung mussten jetzt auch die Gemeinden in Meisburg, Oberstadtfeld und Üdersdorf machen. Am vergangenen Samstag oder Sonntag wurden die dortigen Kirchen von einem oder mehreren Personen besucht, die nichts gutes im Schilde führten. Wie die Polizei in Daun mitteilt, wurden in allen drei Kirchen die Opferstöcke aufgebrochen und die darin befindlichen Spenden gestohlen.

Eine Opferkerze kostet 30 Cent

Über die Höhe kann natürlich keine Angabe gemacht werden, allerdings, so die Polizei Daun, dürfte es sich um sehr geringe Beträge handeln, die in den einzelnen Kirchen erbeutet wurden. Eine Opferkerze kostet normalerweise 30 Cent und die Opferstöcke werden regelmäßig geleert.

Die Ermittler fragen, ob jemand in den Orten etwas verdächtiges am vergangenen Wochenende beobachtet hat. Sachdienliche Hinweise werden von der Polizei in Daun unter der Telefonnummer 06592 96260 entgegen genommen.

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