Dolphins mit Arbeitssieg gegen Frankfurt

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Unfreiwillige Flugeinlage. Karlis Podnieks hebt ab.

Bildquelle: Sandra Wagner

TRIER. Das Triple ist da. Mit einem Arbeitssieg hat Rollstuhlbasketball-Bundesligist GOLDMANN Dolphins Trier mit 58:43 (21:22) auch das dritte Duell gegen die Mainhatten Skywheelers in dieser Saison gewonnen. Vor 200 Zuschauern in der Uni-Halle war es wie bei den Siegen zuvor in Meisterschaft und Pokal lange Zeit ein enges Spiel. Die Dolphins halten sich mit dem Erfolg auf einem Playoff-Platz, Frankfurt bleibt trotz der Niederlage auf Rang 7 der Tabelle.

„Das Gute ist, dass wir nicht schlechter spielen können als in Halbzeit eins“, bilanzierte Topscorer Dirk Passiwan bereits zur Pause. In der Ausweich-Halle an der Universität wollte in der ersten Halbzeit nicht viel gelingen. Bei nur einer Trainingseinheit in der Halle konnten sich die Dolphins nicht wirklich an den Untergrund und die Körbe gewöhnen. So hatte man vor allem im ersten Viertel große Probleme, Punkte zu sammeln. Da dies jedoch auch für die Gäste aus Frankfurt galt, entwickelte sich ein punktearmes Spiel (8:9).

Auch im zweiten Viertel änderte sich wenig. Die Frankfurter konnten die knappe Führung halten, ohne jedoch hochprozentig zu punkten. Topscorer Sebastian Spitznagel traf ebenso wenig wie sein Pendant Passiwan auf Trierer Seite. Der Trierer Spielertrainer stellte in einer Auszeit die Verteidigung auf eine Ganzfeldpresse um, ohne jedoch durchschlagende Wirkung (21:22 Halbzeit).

Erst nach dem Seitenwechsel zeigte die Umstellung Wirkung. Die Defense stand jetzt besser – Frankfurt geriet häufig in Zeitnot und musste schlechte Würfe nehmen. Sebastian Spitznagel gelangen zwar zwei Dreier, aber im Anschluss daran brachte ein 10:0-Lauf der Gastgeber erstmals deutliche Führung für die Gastgeber (41:32). Das lag vornehmlich an Diana Dadzite. Die lettische Aufbauspielerin zeigte ein sehr gutes Spiel, führte klug Regie und konnte noch 17 Punkte beisteuern.

Im Schlussviertel traf dann auch Dirk Passiwan besser, sodass die Dolphins sich weiter absetzen konnten. Wie in den beiden Spielen zuvor gegen Frankfurt wurde das Spiel erst in den letzten zehn Minuten entschieden. „Wir wussten, dass es eng wird. Aber wir wussten auch, dass wir Geduld haben müssen und das hatten wir“, sagte Passiwan. Der Spielertrainer gönnte sich gegen Ende des Spiels selbst eine Pause und brachte mit Niklas Kimmlingen, Florian Ewertz, Martin Koltes und Peter Müller gleich vier Spieler, die in dieser Saison bislang nur wenig Spielzeit hatten. Der Nachwuchsspieler Kimmlingen konnte dabei sogar sein Debut in der ersten Liga feiern. Am Ende stand der hart erkämpfte 58:43-Erfolg und damit eine gute Ausgangssituation vor den beiden Spielen in Jena und zuhause gegen St. Vith, die unbedingt gewonnen werden müssen.

Stimmen zum Spiel:
Dirk Passiwan: „In der ersten Halbzeit haben wir nicht das gezeigt, was wir können. Vorne waren wir nicht clever genug und haben einfache Würfe nicht getroffen. In der Defense standen wir in der ersten Halbzeit nicht gut, es ist noch Luft nach oben. Gegen Jena und St. Vith wollen wir zwei Siege, bevor es Ende Januar zum schweren Spiel gegen Lahn-Dill geht.“

Maik Zahary (Trainer Mainhatten Skywheelers): „Ich bin stolz auf meine junge Mannschaft und die gezeigte Leistung. Anna-Maria Müller hat das Team super geführt. Großes Lob an das gesamte Team.“

GOLDMANN Dolphins Trier: Dirk Passiwan (25), Janet McLachlan (4) , Marco van de Kuilen (5), Chad Jassman (2), Diana Dadzite (17), Eric Saunders (2), Karlis Podnieks (3), Martin Koltes (0), Florian Ewertz (0), Niklas Kimmlingen (0), Peter Müller (0)

Beste Schützen für die Mainhatten Skywheelers waren Anna-Maria Müller mit 11 und Tim Diedrich mit 10 Punkten.

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