Winterwochenende brachte Chaos – es kommt noch mehr Schnee

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Bildquelle: V. Riffel

TRIER/OFFENBACH. Es bleibt erst einmal kalt, melden die Wetterfrösche. Die kälteste Nacht in diesem Jahr aber haben wir hinter uns. 13,6 Grad minus zeigte das Quecksilber in der vergangenen Nacht in Blankenrath im Hunsrück. Jetzt wird es etwas milder, dafür hat das Wetter auch wieder Schnee im Gepäck.

Minus 24 Grad zeigte das Thermometer im Kreis Biberach in Baden-Württemberg, womit der Ort Altheim in der vergangenen Nacht der Kälteste in der ganzen Republik war. Für Rheinland-Pfalz war Blankenrath im Landkreis Cochem-Zell der Ort, wo man am meisten fror. Mit minus 13,6 Grad wurde damit auch der bisherige Kälterekord für das laufende Jahr deutlich unterboten. Der lag bisher bei vergleichsweise warmen 5,2 Grad am 12. Januar in Worms.

Die Silvesternacht bleibt trocken

Zum bevorstehenden Jahreswechsel wird es erst einmal wieder etwas wärmer, allerdings bringt die Wetterlage, so der Deutsche Wetterdienst in Offenbach, auch wieder viele Wolken mit sich und es kündigen sich für Dienstag neue Schneefälle an. In der Silvesternacht aber wird es in den meisten Landesteilen wohl trocken bleiben.

Das erste richtige Winterwochenende hat in ganz Rheinland-Pfalz und auch in Luxemburg viel Durcheinander gebracht und für etliche Unfälle mit teils schweren Personenschäden gesorgt. So kam etwa bei Pirmasens ein 22-jähriger Autofahrer wegen zu hoher Geschwindigkeit von der Straße ab und fuhr eine Böschung hinunter. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Bahnstrecke Trier – Gerolstein wieder frei

Viele Strecken mussten wegen liegen gebliebener Fahrzeuge gesperrt werden. Ein Grund war bei manchem PKW die falsche, nicht wintertaugliche Bereifung. Aber auch umgestürzte Bäume, die die nasse und damit schwere Schneelast nicht tragen konnten, sorgten dafür, dass etliche Straßen in der Eifel und im Hunsrück dicht waren. Die Bahn hatte ebenfalls mit dem Wetter und seinen Folgen zu kämpfen. Umgestürzte Bäume machten die Strecke Trier – Gerolstein unpassierbar. Reisende mussten auf die Strecke nach Köln ausweichen oder aber mit dem Bus fahren. Inzwischen aber, so teilte der Verkehrsverbund Region Trier VRT lokalo.de auf Nachfrage mit, sei die Strecke wieder offen.

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