Vier Forscher der Uni Trier unter den Top 100 im BWL-Ranking des Handelsblattes

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Prof. Dr. Jörn Block kann erneut auf die besten Bewertungen verweisen.

Bildquelle: Universität Trier

TRIER. Im aktuellen BWL-Ranking des Handelsblattes ist die Betriebswirtschaftslehre der Universität Trier mit hervorragenden Platzierungen vertreten. Die bereits im Vorjahr exzellenten Ergebnisse konnten noch einmal deutlich verbessert werden. Das Handelsblatt-Ranking bewertet die Forschungsleitung von rund 2.300 Wissenschaftlern in der Betriebswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum.

Auf die besten Bewertungen kann erneut Prof. Dr. Jörn Block verweisen. In der Gruppe der Unter-40-Jährigen hat sich der Professor für Unternehmensführung in der Kategorie „Beste Forschungsleistung“ von Rang 25 auf 12 gesteigert und nur knapp die Top-Ten verpasst. Sein Kollege Marc Oliver Rieger, Professor für Bank- und Finanzwirtschaft, wird im aktuellen U-40-Ranking auf Platz 26 geführt. Im vergangen Jahr war er noch an Nummer 56 gelistet. In der altersunabhängigen Auswertung stehen Block und Rieger auf den Rängen 18 und 61. Laszlo Goerke (76.) und Bernhard Swoboda (87.) sorgen mit ihren Leistungen dafür, dass nicht weniger als vier BWL-Professoren der Universität Trier zu den besten 100 Forschern gehören.

Laszlo Goerke wurde in dem Ranking eine weitere außergewöhnliche Anerkennung zuteil. In der Kategorie „Lebenswerk“ belegt der Professor für Personalökonomik Rang 28. In der gleichen Kategorie gehören Bernhard Swoboda, Professor für Marketing und Handel, an Platz 134 und Jörn Block (159.) ebenfalls zu den Top 250. Von den positiven Ergebnissen seiner Kollegen erfreut zeigte sich der Sprecher der Trierer Betriebswirte, Prof. Dr. Matthias Wolz: „Es ist ja bekannt, dass das Fach Betriebswirtschaftslehre beliebte und stark nachgefragte Studiengänge anbietet. Das Ranking unterstreicht nun eindrucksvoll, dass hier auch und insbesondere exzellente Forschung auf internationalem Niveau betrieben wird.“

Das Handelsblatt-Ranking vergibt Punkte für jeden in einem prominenten Fachjournal veröffentlichten Artikel. Die Punktzahl richtet sich nach dem Renommee der Zeitschrift. Das Ranking wird von einem Forscherteam der ETH Zürich erstellt.

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2 KOMMENTARE

  1. Oha, wer viel publiziert, ist also besser als jemand, der weniger Fachartikel schreibt und das dadurch vorhandene Mehr an Zeit womöglich in die Lehre steckt? Ein derartiges Ranking sagt damit doch gar nichts über die Qualität der BWLer aus – ich will hier auch niemanden schlecht machen, aber es muss doch klar aufgezeigt werden, was dieses Ranking wert ist.
    Es käme ja auch niemand auf die Idee zu sagen, dass ein Film mit 180 Min. Länge prinzipiell besser als einer ist, der nur 80 Minuten Spielzeit hat.

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