Einbrecher steigen am hellichten Tag in Wohnhäuser ein

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Symbolbild

Bildquelle: istock

KLÜSSERATH/PALZEM/WEINSHEIM. Vier Einbrüche wurden in den letzten zwei Tagen in der Region gemeldet. In allen Fällen hatten es die Einbrecher auf Wohnhäuser abgesehen.

In Klüsserath wurde am gestrigen Mittwoch in gleich zwei Häuser in einer Straße eingebrochen. Ziel waren Einfamilienhäuser in der Richard von Hagen-Straße. Die Unbekannten drangen am hellichten Tag von der Rückseite über Fenster in die Anwesen ein, während die Besitzer nicht Zuhause waren. Entwendet wurden Bargeld, Schmuck und eine Spielekonsole.

Gegen 15.30 Uhr soll eine Zeugin zwei Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren in der Richard von Hagen-Straße gesehen haben. Beide waren circa 1,80 Meter groß, athletisch gebaut und von südosteuropäischer Herkunft. Sie trugen Jenashosen und einer von beiden eine dunkle Mütze mit auffallend blauem Streifen. Auch ein dunkler Kombi mit belgischem Kennzeichen wurde in diesem Zeitraum in der Straße gesichtet.

In Palzem wurde am Mittwoch im Neubaugebiet in der „Friedens Aue“ in ein Haus eingestiegen. Auch hier gelangten die Einbrecher über die Gebäuderückseite über die Terrasse in das Anwesen. Mehrere Räume wurden durchsucht und zahlreiche Schmuckstücke gestohlen. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

In diesem Zusammenhang könnte ein weißer Kastenwagen mit Pkw-Transportanhänger stehen, der gegen 13 Uhr in der „Friedens Aue“ gesehen wurde.

Am Dienstag konnte in Weinsheim in der Hamburger Straße ein Hund Einbrecher in die Flucht schlagen. Das Tier störte die Unbekannte vermutlich beim Einbruchsversuch, wodurch die Täter nicht ins Haus gelangten.

Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise bei der Polizei zu melden. Für die Fälle in Klüsserath und Prüm: 0651-9779-2333 bzw. 2290, für Weinsheim 06551-9420.

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5 KOMMENTARE

  1. Man kann es den Einbrechern nur noch mit gezieltem Absichern der Gebäude / Wohnungen schwer machen, manche Menschen sind manchmal zu leichtsinnig oder denken nicht daran. Es ist echt schlimm, aber vorbeugen ist unbedingt nötig. Nur dann werden die Einbrüche wieder zurück gehen.

  2. Mit der personellen Ausstattung der Polizei kommt die erst wenn die Täter verschwunden sind und vergeben eine Bearbeitungsnummer, das wars dann.

    Es ist trauig dass man auf behördliche Hilfe nicht mehr vertrauen kann, da bleibt dem Bürger nichts anderes übrig als sich selbst in der Nachbarschaftshilfe zu organisieren.

  3. Hier sind wir. Leider ist neben der Durchführung von Geschwindigkeitskontrollen um dem Lesen von Kommentaren auf lokalo.de keine Zeit mehr für die aufreibenden Jagd nach osteuropäischen Stereotypen. Als Entschuldigung werden Ihnen auf die nächste Geschwindigkeitskontrolle 5km/h zusätzlich zur Kulanz abgezogen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Die Polizei

  4. „Wo ist die Polizei ? aber Geschwindigkeitskontrollen sind ja wichtiger !!!!!“

    Ooooch, ist da wieder wer erwischt worden und musste ein bißchen bluten?

    Wie soll’s denn aussehen? Soll neben jeder Terassentüre ein Polizist stehen?
    WO sind denn heute die Nachbarn, die auch ein bißchen rechts und links schauen und sich nicht nur noch für ihren eigenen Kram interessieren?

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