Weitergabe des Staffelstabes bei der CDU – Kaster gibt Kreisvorsitz ab

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Bernhard Kaster tritt nicht mehr als zur Wahl des CDU-Kreisvorsitzenden an.

Bildquelle: lokalo, Agenturhaus Trier

TRIER. Am 14 März 2015 wird der Kreisverband der CDU Trier-Stadt unter anderem einen neuen Vorsitzenden wählen. Schon jetzt hat der derzeitige Amtsinhaber, der Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster, angekündigt, für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung zu stehen.

Auf seinem jüngsten Kreisparteitag hat die CDU beschlossen, die turnusmäßigen Wahlen für den Kreisvorstand im März 2015 abzuhalten. „Mit diesen Wahlen stellen wir im Vorstand die personellen Weichen für die kommenden zwei Jahre, also die wichtige Zeit bis nach der Landtagswahl im Frühjahr 2016“, kommentierte der Kreisvorsitzende Bernhard Kaster diese Entscheidung. Gleichzeitig gab er bekannt, dass er selbst bei diesen Wahlen nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Wenn Kaster 2015 als Vorsitzender abtritt, hat er dieses Amt acht Jahre inne gehabt. Aus dem Umfeld Kasters war zu dieser Entscheidung zu hören, er wolle den Staffelstab weitergeben. Namen über potenzielle Nachfolger Kasters wurden keine benannt.

Mitgliederbeteiligung bei Kandidatensuche

Ebenfalls im März soll der Kandidat für die Landtagswahl in zwei Jahren bestimmt werden. Hierzu hat der Kreisvorstand ein Mitgliederverfahren für die Kandidatenauswahl beschlossen. Das bedeutet, dass die Parteimitglieder aufgefordert sind, Vorschläge für Landtagskandidaten einzureichen. Alle Bewerberinnen, die bis Ende Januar entweder vorgeschlagen wurden oder die selbst ihr Interesse an einer Kandidatur bekundet haben, werden dann im Februar und März Gelegenheit erhalten, sich den Mitgliedern vorzustellen und für sich zu werben. „Unser Ziel ist es, die Mitglieder schon im Vorfeld des Kreisparteitages möglichst breit zu beteiligen“, erläuterte Kaster.

Zock: „Ich bringe mich gerne weiter ein.“

In den Vorstand "kooptiert": Hildegard Zock
In den Vorstand „kooptiert“: Hildegard Zock

Als weitere Personalie hat der Kreisverband beschlossen, Hiltrud Zock in den Vorstand zu „kooptieren“, wie es in einer Pressemeldung lautet. Das heißt, dass die Trierer Unternehmerin, die erst vor kurzem in die CDU eingetreten ist, in den Vorstand des Kreisverbandes als Mitarbeiterin aufgenommen wurde, ohne dem Vorstand juristisch anzugehören. Bei der jüngsten Wahl des Trierer Oberbürgermeisters war Zock denkbar knapp gegen den Mitbewerber Wolfram Leibe (SPD) unterlegen. In einer ersten Stellungnahme zur Aufnahme in den Vorstand sagte Zock: „Ich habe mich im Wahlkampf sehr über die große Unterstützung der CDU und ihrer vielen engagierten Mitglieder gefreut und bringe mich gerne weiter ein.“ Gegenüber lokalo.de sagte Zock, es gehe ihr vor allem darum, die Kasino-Gespräche fortzuführen. Diese haben ein erfolgreiches Veranstaltungsformat, durch das es möglich ist, engagierte Menschen zusammen zu führen.

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