Hauptverdächtiger im Mordfall Béatrice: Jérémy P. ist kein unbeschriebenes Blatt

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Bildquelle: facebook

ARLON. Der Verdächtige im Mordfall der 14-jährigen Béatrice wurde gestern sieben Stunden lang verhört. Er soll wegen Entführung, Freiheitsberaubung, Vergewaltigung und Mordes angeklagt werden. Der Polizei ist der mutmaßliche Täter bereits bekannt.

Der 26-jährige Jérémy P. ist der Hauptverdächtige im Mordfall Béatrice. Bei der Polizei ist er kein unbeschriebenes Blatt – Jérémy P. geriet schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. 2011 wurde er zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt, nachdem er die Reifen von 80 Fahrzeugen aufgeschlitzt hatte. 2012 wurde er wegen Unzucht und Einbruchs verurteilt. Es kam zu einem Übergriff in einer Wohnung, bei dem er sich an der Haustür für einen Polizisten ausgab, um an Geld und Drogen zu kommen. Hierfür wurde dem 26-Jährige eine 24-monatige Haftstrafe auferlegt. Diese wurde über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Bewährung ausgesetzt.

Seine DNA soll auf Béatrice‘ Leiche festgestellt worden sein. Auch die Entführung einer 23-Jährigen am letzten Donnerstag in Arlon wird ihm zur Last gelegt. Gestern Nachmittag wurde Jérémy P. in Arlon verhaftet. Ein gesamtes Viertel wurde währenddessen abgeriegelt.

Wie sudinfo.be meldet, teilte sein Anwalt Dimitri Soblet mit: „Im Moment leugnet er alle Vorwürfe. Er wurde sieben Stunden verhört.“ Noch ist unklar, ob der 26-Jährige in Haft bleibt oder freigelassen werden muss.

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2 KOMMENTARE

  1. Verhältnisse wie in Deutschland, hätte man hier das Urteil angewandt wäre der mutmaßliche Täter in Haft gewesen und das Kind wäre noch am Leben.

  2. Ich verstehe auch nicht, warum solche Urteile nicht einfach durchgezogen werden, anstatt sie zur Bewährung auszusetzen. Ganz offensichtlich sind das ja keine Ausrutscher gewesen, die er da vollbracht hat…

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