Eintracht Trier: Kein Spiel wie jedes andere

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Homburgs Trainer Jens Kiefer war von März bis Mai Coach der Eintracht.

Bildquelle: lokalo/Archiv

TRIER. Peter Rubeck, Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, müsste lügen, wenn er sagen würde, dass die Regionalligapartie am morgigen Freitag (19.30 Uhr, Moselstadion) gegen den FC 08 Homburg/Saar ein Spiel wie jedes andere für ihn ist. Hat er doch die Grün-Weißen Ende der neunziger Jahre einst selbst gecoacht, wohnt mit seiner Familie ganz in der Nähe von Homburg und nach wie vor arbeitet seine Ehefrau Angelika in der Steuerberater-Kanzlei von FCH-Boss Herbert Eder. „Es ist schon irgendwas anderes, aber sicher nicht der absolute Höhepunkt“, ließ Rubeck in der Pressekonferenz am späten Donnerstag Nachmittag und damit gut 24 Stunden vor dem Traditionsduell mit dem Ex-Bundesligisten durchblicken.

„Immerhin“, so Rubeck weiter, „hatte ich in den vergangenen Jahren mit meinen jeweiligen Vereinen ja schon einige Begegnungen mit dem FCH.“ Er hofft, seine offenbar gute Bilanz gegen die Saarpfälzer ausbauen zu können. Wie genau diese aussieht, wollte er den versammelten Journalisten nicht verraten: „Das würde sich dann schon ein bisschen überheblich anhören.“
Das Team seines Kollegen Jens Kiefer – in der Rückrunde der vergangenen Saison auch für zwei Monate Eintracht-Coach – schätzt er als „Mannschaft, die Fußball spielen will“ ein. Demzufolge wird er seinen Schützlingen vor allem mit auf den Weg geben, kompakt zu stehen, den Gästen wenig Räume zu bieten und dann bei Ballbesitz schnell nach vorne zu spielen.

Um die Qualitäten von FCH-Angreifer Patrick Schmidt weiß natürlich auch der Trierer Trainer, nimmt aber das jüngste Spiel in Worms (0:0) zum Maßstab, „in dem es uns gelungen ist, mit Florian Treske einen ähnlichen guten Stürmer fast komplett auszuschalten“.

Sechs der elf Akteure aus der Startformation vom vergangenen Samstag traten derweil in dieser Woche kürzer oder absolvierten individuelle (Lauf-) Einheiten – wegen Verletzungen bzw. Blessuren und des Trainings auf Kunstrasen, das sicher nicht förderlich gewesen wäre. Das größte Fragezeichen steht hinter Rudy Carlier. Der Offensivmann musste in Worms mit einem Pferdekuss kurz vor der Halbzeit raus. Nach Angaben von Peter Rubeck ist eine Einblutung dazu gekommen. „Ich werde einen speziellen Test mit ihm machen. Dann sehen wir, ob es klappt“, kündigte der Coach vor dem Abschlusstraining an.

Einer, der das Mannschaftstraining auch nicht mitmachen konnte, war Verteidiger Michael Dingels. Nach monatelanger Verletzungspause ist er seit Mitte November wieder im Team und ist wieder Stabilisator und Antreiber in Personalunion. Das SVE-Urgestein sieht sein Team nach vier Punkten aus den letzten beiden Spielen gegenüber Homburg (zuletzt zwei Niederlagen) mental im Vorteil und würde sich nichts sehnlicher wünschen als zum Abschluss dieses Jahres einen Dreier: „Trotz Blessuren oder Verletzungen müssen wir nochmal 120 Prozent geben und über die Schmerzgrenze gehen. Dann haben wir auch wieder die Fans auf unserer Seite.“

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