Verwaltungswillkür? – Carlo Calchera wittert Skandal nach Pflastersturz

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Café-Betreiber Carlo Calchera ist verärgert und wittert einen Verwaltungsskandal.

Bildquelle: lokalo, privat

TRIER. In der vorvergangenen Woche berichtete lokalo im Artikel „Das Laster mit dem Pflaster“  über den Sturz einer älteren Dame aufgrund von Unebenheiten im Pflaster. Der Unfall ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Eiscafé Calchera in der Innenstadt. Inhaber Carlo Calchera, der daraufhin auf Facebook gegen die Stadtverwaltung schoss, wird nun offenbar von eben dieser dafür gegängelt. Ein Skandal, wie er findet. 

„Zum wiederholten Male haben wir nun beobachtet, wie jemand in der Simeonstraße über die Löcher im Kopfsteinpflaster gestürzt ist. Die Dame wird gerade von uns im Eiscafé versorgt und hat wohl Nasenbein gebrochen!!!! Blutet ohne Ende! WANN ENDLICH GEDENKT DIE STADT ENDLICH MAL WAS ZU UNTERNEHMEN?“, äußerte Eiscafé-Besitzer Carlo Calchera am 20. November über sein Facebook-Profil. 172 Mal wurde die Kritik an der Stadtverwaltung geteilt.

Den Vorfall griffen auch weitere Medien auf. Das machte das städtische Tiefbauamt offenbar aufmerksam. Heute erhielt Calchera einen Brief, in dem der Café-Betreiber einen Skandal sieht. Darin nimmt die Stadt „Bezug auf den heutigen Artikel“ und erklärt fast schon ironisch, dass sie „Unfallmeldungen nicht nur sehr ernst“ nehme, „sondern auch mögliche Unfallgefahren unverzüglich“ beseitige. Prompt rückte ein Team der Stadt an und teerte die im Boden eingelassenen Hülsen für Sonnenschirme in Calcheras Eiscafé zu.

Was Calchera verärgert: in unmittelbarer Nähe befinden sich regelrechte Pflasterspalten. Er hält es deshalb für reine Willkür, seine ordnungsgemäß abgedeckten Bodenhülsen zuzuschütten.
Was Calchera verärgert: in unmittelbarer Nähe befinden sich regelrechte Pflasterspalten. Er hält es deshalb für reine Willkür, seine ordnungsgemäß abgedeckten Bodenhülsen zuzuschütten.

„Die Bodenhülsen waren ordentlich abgedeckt. Sie sind schon seit 20 Jahren vor Ort und Stelle“, rechtfertigt sich Calchera. Er kann das Vorgehen der Stadtverwaltung nicht nachvollziehen, sieht sich aufgrund seiner Kritik nach dem Sturz als Opfer von Verwaltungswillkür. Alfred Krugmann vom Tiefbauamt, bei vielen Trierer Gastronomen seit Jahren aufgrund seiner oft undiplomatischen Vorgehensweise offenbar namentlich bekannt, erklärt in seinem Schreiben jedoch: „Wir wissen es nicht und haben auch keine Hinweise auf die Unfallursache, aber diese Vertiefungen stellen eine Unfallgefahr dar und werden von unserer Unterhaltungskolonne so schnell wie möglich mit einem geeigneten Material verschlossen.“

An dieser Stelle befanden sich die Bodenhülsen für Calcheras Sonenschirme. Diese sind nun zugeteert.
An dieser Stelle befanden sich die Bodenhülsen für Calcheras Sonenschirme. Diese sind nun zugeteert.

Calchera weist jegliche Kritik von sich. Die Bodenhülsen stellten aufgrund der Abdeckung keine Gefahr dar. Vor Ort macht er auf die Stelle aufmerksam, an der die ältere Dame gestürzt sein soll. In der Nähe befinden sich weitere tiefe Plasterspalten. Diese wurden von der „Unterhaltungskolonne“ offenbar nicht ausgebessert. Calchera behält sich nun rechtliche Schritte gegen die von ihm vermutete Willkür vor. Denn er muss sich nun nicht nur um eine Alternative für seine Schirme kümmern, sondern laut Stadtverwaltung auch die Kosten für das Teeren der Bodenhülsen übernehmen. So wird der Pflasterstreit wohl definitiv noch nicht zu Ende sein.

Das Schreiben der Stadtverwaltung im Volltext:

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55 KOMMENTARE

  1. Ich weis ja nicht was der WvB so morgens im Kaffee hat, aber dieses Schreiben ist ja wohl mehr als unsinnig. Nach Jahren wird bei einer Kontrolle festgestellt das da Vertiefungen für Bodenhülsen vorhanden sind. Diese sind sogar mit entsprechenden Abdeckungen versehen um bei Nichtnutzung eine Unfallgefahr auszuschliessen. Die eigentlichen Stolperfallen bleiben gänzlich unbeachtet. Es wird jetzt mal wirklich Zeit das diese Narreteien im Bauamt aufhören. Hier muss jetzt endlich Personal mit fachlicher Kompetenz und Sachverstand ans Werk gehen.

  2. Pit ??? Schon den Knall gehört ?
    Wenn die Stadt dem Carlo die Dinger zuteert, dann sollen sie gefälligst Schadenersatz für die (sicher ungefragte) Beschädigung von Eigentum leisten. Statt dessen verlangt der Schildbürgerstaat vom Eismann noch die Kosten für die Beschädigung zu tragen… gehts noch ???
    Das Schreiben ist jetzt schon der Lacher 2014… wenns für den Eismann nur nicht zum Heulen wär.

  3. Man sieht es mal wieder; eine reine Willkür der Stadtbediensteten. Den Splitter im Auge des Nächsten sehen sie aber nicht das Brett im eigenen Auge. Na wie denn auch; wenn man ein Brett vor dem Kopf hat, kann man auch keine Stolperfugen im Pflaster sehen. Außer dem waren ja im Planungsteam ehemals ja auch im Tiefbau gutachtende Mitarbeiter tätig. Das Pflaster der Fußgängerzonen in der Innenstadt der Stadt Trier ist seit Jahren ein fugentiefes Ärgernis und eine Unfallgefahr zu dem. Der Amtsleiter ist eigentlich ein sehr netter und intelligenter Mensch; ich wundere mich darüber, dass er die Zeilen unterschrieben hat. Vielleicht war es einfach Routine?!? Das erinnert mich an den Witz: Zwei Strassenreinigungsangestellte (Kehrmännchen) fegen den Vor-platz bei der Stadtverwaltung. Plötzlich kam ein sehr starker Wind auf. Ein langer Fetzen Toilettenpapier fliegt hoch und den OB direkt auf den Arbeitstisch. Sagt der eine zum anderen, hej Jupp, lauf hoch und hohl das Papier. Das ist mir peinlich. Jupp kommt zurück und schüttelt mit dem Kopf. Sagt: „Hat keinen Zweck mehr; er hat schon unterschrieben!!!“

  4. Das angeblich fachgerechte Füllmaterial sieht auf dem Bild auch wirklich seeeehr zuverlässig aus und stellt seinerseits sicher keine Unfallgefahr dar. Oder ist das nicht doch eher eine schlimmere Stolperfalle als vorher? Wer zahlt denn jetzt, falls da jemand fallen sollte und sich den Fuss bricht?

    Und wenn der Stolperteer so eingesetzt wurde wie es vor einiger Zeit am Stockplatz (vor dessen Erneuerung) passierte, dann lief das so ab (selbst gesehen!):
    Ein Transporter der Stadt kam und 6 Menschen in orangen Westen stiegen aus. Einer hackte den kaputten Bodenbelag heraus, einer kam mit der Schüpp voll Teer, einer drückte den Teer fest und 3 Leute standen drum herum, nickten fachmännisch und schauten zu. Und das Ganze hat 1 Stunde gedauert.
    Eine wirklich schwierige und äußerst aufwendige Operation am offenen Stein…

  5. Ich habe vor gut einem Jahr die Verwaltung darauf aufmerksam gemacht das in der Gilbertstrasse Ecke Weidegasse, tiefe Risse im Pflaster sind. Und zwar in Laengsrichtung. Diese sind breit genug das ein Fahrradreifen dazwischen passt. So das man, garantiert stuertz und sich sehr verletzten kann. Bis dato ist nichts geschehen.

  6. Was regt ihr euch denn darüber auf, das macht der schon seit ca 20 Jahren so!i Leute die ihm mal auf die Füße getreten sind mussten schon immer mit repressalien rechnen! Leute die gut zu ihm waren, durften alles und bekamen jede Genehmigung! Wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht, weiß man was ich meine.

      • ……und die Fa. Bruch darf mitten im Weg (Engpass an der Steipe) und überall auf dem Weihnachtsmarkt wieder Stehtische aufstellen obwohl dies in der Sondernutzungs-Satzung der Stadt Trier (von Krugmann geschrieben) explizit verboten ist. Aber wie oben von Anderen schon erwähnt, macht er seit Jahren was er will.

  7. Diese Stadtverwaltug ist einfach nur ein schlechter Witz… aber so lange CDU und SPD in Stadtrat und Ortsbeiräten weiterhin den Ton angeben wird sich daran auch nichts ändern.
    Aber bevor die Bürger dieser Stadt endlich aufwachen und den Dumpfnasen von SPD und (vor allem) CDU das Vertrauen entziehen … … … eher geht wohl die Welt unter

  8. Vor wenigen Monaten hat Trier gewählt und zwar ganz eindeutig: „Alle Macht der Verwaltung!“ … und damit auch die bisherigen Mißstände quasi nachträglich legitimiert.
    Also, nicht aufregen sondern sich auf weitere acht Jahre „Verwalten statt … [‚Gestalten‘ oder was auch immer]“ freuen…so etwas wie hier ist nur Vorgeplänkel.

    • Ach ja, Herr Dahmen, nun tut es mir auch leid, dass ich nicht Frau Zock gewählt habe, die mit unter CDU Führung gewachsenen, seit Jahrzehnten bestehenden Missständen sicher innerhalb weniger Wochen radikal aufgeräumt hätte!

      Wie naiv kann man eigentlich sein?

    • genau herr damen und gestern im egger ausschuss haben die schwarzen und die „grünen“ bewiesen auf welche art und weise die nun gegen die entscheidung der trierer bürger ankämpfen werden ! wenn ich mir ihren beleidgiten leberwurst kommentar so durchlese finde ich dass frau zock noch viel zu knapp abgestraft wurde … schade dass schwarz grün eine stadtratsmehrheit besitzt …

  9. Hat die Verwaltung inzwischen eingesehen, dass so manches versäumt wurde. Oder sollte ich sagen VERSCHLAMPT ? Oder warum handelt sie so schnell ? Wie war das noch mit dem umgestürzten Baum im Rautenstrauchpark ?
    Ein Wort zum geeigneten Material. Teer quillt bei Frost durch Feuchtigkeit auf, reißt und bildet früher oder später kleine Hubbel, wie man in Trier sagt. Vielleicht legt sich mal jemand mit Kamera bewaffnet auf die Lauer. Bestimmt braucht er nicht lange zu warten, bis der oder die nächste darüber stürzt. Der Kameramann kann ja im Calchera warten

  10. Seit Jahren versuche vergeblich ich ein Prinzip, einen roten Faden oder besser gesagt einen Sinn in vielen Entscheidungen der Verwaltung zu erkennen. Endlich nun hat sich diese in einem Dokument offenbart, “ Wir wissen es nicht und haben auch keinerlei Hinweise…“, und handeln sofort.
    Das ist doch mal eine Aussage, Nichtwissen als Prinzip von Verwaltungshandeln!
    Satire pur, wenn es nicht so ernst wäre.
    Da glauben Verwaltungsmitarbeiter doch tatsächlich Bürger verarschen zu können. Wo sind wir hier?
    Ich kann Carlo Calchera nur empfehlen diese Sache mit allen rechtlichen und politischen Mitteln zurück zu weisen.
    Bei der nächsten Stadtratssitzung bspw. die Bürgerfragestunde zu nutzen und die/den Dezernentin zur Rede zu stellen.

  11. jaja, der bellende von und der brechende Krug, das können sie gut: postalisch Bürger kujonieren und nur ja nicht das Büro verlassen, außer zur – ausgedehnten – Mittagspause. Aber jeder sollte mal versuchen, die beiden zu irgendwas wichtigem zur Rede zu stellen, sei es das total marode Pflaster, der Baustellenirrsinn, kriminelle Bettler undundund. Die Standardantwort: Da sind uns die Hände gebunden, geht leider nicht anders, da können wir nichts unternehmen, und zum Schluss der Joker: haben wir nicht genügend Personal. Leider muss man sagen: Aber für so einen Sch…ß ist Personal da! Fröhliche Weihnachten den Herren!
    Achja, die so fachgerecht verschlossenen Teerpfropfen würde ich maximal von meinem dreijährigen Neffen beim Kindergarten-Wandertag dulden…

  12. Wenn ich mir diese beiden Bilder anschaue so frag ich mich was hat die Verwaltung getan bzw. nicht getan. Auf dem oberen Bild ist eine große Flächen mit tiefen Pflaster-spalten dar, die hat das Kontrollteam nicht gesehen und es wurde von Seiten der Verwaltung bis heute nichts gegen die Unfallgefahren unternommen. Die Abdeckungen der Bodenhülsen sind etwa 0,5 bis 1 cm tiefer als die Pflastersteine und sind so breit wie ein Pflasterstein, habe sie, bevor sie zu geteert wurden selbst gesehen. Alleine von der Tiefe und der Breite der Vertiefung, ging m.E., nach keine Gefahr aus. Es waren keine scharfkantige Vertiefungen. Ein 100 prozentiger Niveauausgleich ist bei diesem Pflaster, auf Grund seiner Form und Verlegung nicht möglich. Sehe ich mir die „Unfallbeseitigung“ auf dem zweiten Bild an, so kann ich nur lachen. Da wurde auf die Eisenplatten einfach Teer aufgepabbt. Damit auf dieser auf geringen Höhe Teer hält, ist der Teer nach oben gewölbt. Heißt, eine angebliche Unfallgefahr beseitigt und gleich eine neue, von Amtswegen, produziert. Nach dem ersten Frost löst sich der Teer, und Herr Calchera muss wieder zahlen. Ich stelle mir die Frage, welche „Fachleute“ waren vor Ort und haben eine solche Arbeit geleistet. Die bezahlen wir auch noch teuer. Ich rate Herr Calchera sich rechtlich gegen diese Willkür zur Wehr zusetzen. Wird über alle Instanzen gehen, die Stadt hat ja das Geld, trotz Aussichtslosigkeit, in die nächste Instanz zugehen, siehe Baumunfall. Ich hoffe, dass die Sondernutzung nicht befristet ist, wenn ja, sehe ich da die Möglichkeit das die Verwaltung die Sondernutzung nicht mehr verlängert. Denn diese Verwaltungsbeamte, sind in der Regel Mimosen, und vergessen es nicht, wenn jemand ihnen jemals auf die Füße getreten hat.

  13. Traurig ist vor allem, dass der Amtsleiter v.B. sich vor A.K. Karren spannen lässt! Wahrscheinlich hat CC dem Mann den Krug nicht oft genug mit kostenlosen Hefeweizen gefüllt!! Sonnst wären dessen Entscheidung immer pro CC gewesen, siehe Kornmarkt….

  14. Das ist Willkür pur – aber leider Realität.
    Die Amtsleiter und ihre Gockel machen in Trier, was sie wollen. Wer soll Ihnen denn auch was? DEr OB? Der jetzige? Die Dezernentin? Lame Duck – die Amtsleiter sind da, auch wenn OB/Dezernent/Beigeordnete längst davon gejagt wurde…

    Wir können die Ämter durchgehen und finden jede Menge Resortfürsten, die besser davon gejagt würden. Dieses Schreiben schreit nach einer Abmahnung an Amtsleiter und dem Heini, der es vorbereitet hat!

  15. Ich denke es bringt niemanden weiter,wenn wir hier alle Beamten beschimpfen. Es ist ,war und bleibt vermutlich immer so ,das es Menschen in jeder berufsspalte gibt,die ihre Position aus nutzen. (Wie hier mal wieder geschehen ) wir sollten uns davon aber nicht beeinflussen lassen und uns gegen solche Willkür durch setzen.jeder Stuhl kann anfangen zu wackeln ,man muss nur lang genug schütteln und manchmal fällt er dann auch .

  16. Lach, das kann auch nur dort passieren, wo die politische Hocharroganz der SPD regiert. Da können solche arroganten, semigebildeten Rotzbalken tun und lassen, was sie wollen. Man fragt sich schon, was diese Leute hauptberuflich machen?….Wrestler…..Propagandaminister bei Putin…???…

    • …und, wenn der neue „politisch hocharrogante“ SPD Oberbürgermeister es schaffen würde, diese Selbstherren nochmal daran zu erinnern, dass die Verwaltung der Stadt dient und nicht umgekehrt, dann wäre fast schon alles gewonnen, was für Trier zu gewinnen ist.

      „Gestalten statt verwalten“ können wir ja denn danach.

  17. Man sollte doch hier öffentlicher werden und Mario Barth anschreiben, gerade auch zum Thema neues Theater.
    Das schreit förmlich nach einer Ausstrahlung im Fernsehen. Gut, dass es solche Sendungen gibt, denn diese haben schon einiges bewirkt.

    • Das Klientel von Herrn Barth ist doch schon froh wenn es um 12 Uhr die Jogginghose samt Erascoron beisammen hat.
      Gut, das solche Sendungen soviel Aussagekraft haben wie der berühmte Sack Reis…

      • Ist doch schön, Herr Higgins, dass wir zumindest die Leute betreffend, einmal Konsens haben, für die Mario Barth „Öffentlichkeit“ ist .

        • Was ist denn hier los? Streitet sich das Trierer Proletariat über die interne Rangfolge?
          😉

          …hat mit dem eigentlichen Thema jedenfalls nichts zu tun!

      • Ich habe sogar studiert und finde Mario Barth richtig klasse respektive kann herzlich über ihn lachen.
        Über Behördenwillkür kann ich nicht lachen, das ist absurd.

  18. ……..lasst Herrn van Bellen in Ruhe! Er ist mit Sicherheit einer der fähigeren Amtsleiter. Dieser Brief, von Krugmann geschrieben, sowie viele andere unfassbare Aktionen, gehen 1000% von der rachsüchtigen Dezernentin aus. Dies weiß jeder Mitarbeiter im Rathaus. Auch der Mann mit dem Krug ist m.E. nur ein kleiner willfähriger Erfüllungsgehilfe.

  19. Das ist eine unglaubliche Frechheit, was sich die Verwaltung da leistet. Ich hoffe, das landet vor Gericht. So etwas geht gar nicht und ist schon Amtsmissbrauch!

  20. Lieber Herr Wolfgang van Bellen, leider müssen sie nun dafür herhalten, dass man ihnen seinerzeit, dieses durch Unfähigkeit seines Sachgebietsleiters glänzende ehemalige Bauverwaltungsamt, in ihr bis dahin sehr gute Arbeit leistendes Tiefbauamt zugeschlagen hat. Aber Kopf hoch, die verbleibenden 6,5 Monate mit Krugmann, gehen auch noch vorbei. Ich bitte Sie nur aufzupassen, dass er nicht noch mehr Rachefeldzüge startet.

  21. Was sagt uns diese Aktion der Verwaltung?
    Jede öffentlich vorgetragene Beschwerde, Kritik kann von solchen Dienern des Staates, mit Billigung der Vorgesetzten, nach Belieben sanktioniert werden.
    WvB hätte seinen Krugmann fragen sollen, ob er noch alle Tassen im Schrank habe, als dieser ihm den Brief zur Unterschrift vorlegte.
    Schöne Zustände in dieser Stadt!
    Das muss ein Nachspiel im Rat haben

  22. Zu der Aussage von Michael Rachow: Noch unfähiger geht offenbar immer!
    Was hat der SPD-OB denn mit diesem Vorfall zu tun? Sagen Sie es deutlich, falls Sie etwas wissen. Jede Verwaltung besteht aus Menschen. Menschen machen Fehler. Wenn nur 10% dieser Menschen solche Fehler wie Rachakte und Frustbewältigung am Bürger praktizieren, schlägt das auf die tadellose Arbeit der überwiegenden Mehrheit der Beschäftigten entsprechend zurück.
    Das hat mit „Regierungsparteien“ rein garnichts zu tun. Das sind individuelle Charakterauffälligkeiten. Der den Auftrag erteilt hat, die Hülsen zuzuteeren, sollte privat für die entstehenden Mehrkosten aufkommen. Ende der Durchsage.

    • „Was hat der SPD-OB denn mit diesem Vorfall zu tun?“ – Nun ganz einfach, er ist in Trier „Verwaltungschef“ und verantwortlich für das, was „in seinem Laden“ läuft…oder auch nicht läuft, je nach Tagesform.

      „…solche Fehler wie Rachakte und Frustbewältigung am Bürger…“..ja nee, Schwamm drüber…Menschen machen ja mal Fehler…nicht wahr?

      • „Butter bei die Fische“, Herr Dahmen!
        Meinen Sie etwa, der OB sollte wg. einer solchen Lappalie zurücktreten? Wenn ja, dann benehmen Sie sich wie ein einsamer Rufer in der Wüste, Sie sitzen in derselben in einer Parteikutsche mit drei abgebrochenen Rädern und müssen irgendwie auf sich aufmerksam machen. Das Kind ist zwar schon tief im Brunnen, aber Sie oder ich könnten mglw. zwischen den Streithanseln moderieren.
        Wie wär`s damit?

  23. Das Baudezernat ist einer Beschwerde von mir 8 Monate nicht nachgegangen auf meine hartnäckige Anfrage wurde das dann veranlasst und ich bekam dann einen Entschuldigungsbrief von KT und anschliessend einen Sachbearbeiter/ Kontrolleur des Bauamtes selbst auf die Pelle geschickt der mir versuchte diverse Vergehen gegen das Baurecht anzuhängen und dann eine nachträglich eingereichte Baugenehmigung für eine Terrassenüberdachung ablehnte, dies aber mit keinem einzigen Paragraphen der Landesbauordnung bzw des Bebauungsplanes begründete sondern mit der Floskel dass es nicht ortsüblich wäre.

    Meinem Einspruch mit rund 10 Fotos einer ähnlichen Nachbarbebauung in der Strasse an die Schiedsstelle wurde in kürzester Zeit stattgegeben.

    Soviel zu Beamten, Amtsmissbrauch und Willkür.

  24. Die anderen Schirmhülsen scheinen aber schon sehr tief zu sitzen. Der feine Eismann hat der Redakteurin wohl nur die gezeigt, die eigentlich nicht mit dem klebrigen Zeug abgedeckt werden müsste.

  25. waren die hülsen eigentlich an der stelle behördlich genehmigt ? manche der trierer gatronomischen grosswolhtäter meinen ja sie dürften sich eben auch mehr erlauben als andere. beispielsweise der herr mit dem pfannenkuchenhäuschen und der biologischen pforte seinerzeit mit dem fahrradständer der vollkommen uneigennützig aufgestellt werden sollte während andere dich buchstaben für die reklame vorgeschrieben bekommen. andere gastronomen in der stadt haben nämlich eher ständer denn hülsen im boden … naja und wer hat nicht beim anblick des traurig dreinschauenden ehemaligen schauspielers schmunzeln müssen … erbärmlich ist allerdings der versuch von schlechten wahlverlierern die herrn dahmen und konsorten da direkt wieder parteigeplänkel draus zu machen … ist schon gut herr dahmen dass sie und ihre politische randgruppe in die bedeutungslosigkeit verfallen sind !

    • Ja. War er. Wird ja auch in dem veröffentlichten Schreiben aus der Verwaltung bestätigt.
      Abgesehen davon: Die Verwaltung ist Parteien-Neutral: Denen ist doch egal, auf welche Fraktion/Dezernent sie nicht hören.

  26. Ist das der sachgebietsleiter, der auch für den musikalischen Terror, der sich täglich in der Fußgängerzone abspielt, zuständig ist? Seit Jahren lässt er, warum auch immer, musikanalphabeten sowie kriminelle bettlerorganisationen die Fußgängerzone zu ihrem Hoheitsgebiet machen. Kann er es nicht verhindern, oder ist er einfach nur zu faul?

    • …….ich glaube er ist einfach nur zu faul. trotzdem wurde er letztes Jahr noch befördert, damit er ja ein anständige Beamtenpension bekommt. wenn es nicht so traurig wäre, müsste man darüber lachen. es sind halt nur unsere Steuergelder!

    • Sowohl als auch. mit den Bettlern hat er nix zu tun. Die fallen ins Sachgebiet Kommunalvollzug.
      Seine Aufgaben sind u.a. Genehmigungen für Sondernutzungen( z.B. W-Markt), Plakate, Kontrolle der Schneeräumpflicht, Straßenmusiker, Werbesatzung uvm. Alles gebiete, auf denen die Verwaltung in den letzten Jahren sehr arm aussieht. Wobei, zugegebenerweise, er in vielen Dingen auf auf den Kommunalvollzug angewiesen ist, wg. fehlender Eingriffsmöglichkeiten. Man kann es auc so beschreiben: Not trifft auf Elend.

  27. Am Sonntag, 28.12. gegen 16 Uhr: Trier Simeonstraße höhe Nr .45 ( Waffelladen): Ein kleines Mädchen, ca. 5 Jahre alt, fährt mit seinem Tretroller und bleibt in einem Loch im Pflaster hängen-Überschlag aufs Gesicht. Danke an die ganzen fürsorglichen Helfer, die zahlreich ihre Hilfe den Eltern angeboten haben.
    Das Loch ist dadurch entstanden, weil dort ein ganzer Pflasterstein fehlt. Laut Aussage der Verkäuferin bereits seit mehreren Wochen. Soweit zum Thema die Verwaltung Kontrolliert Wöchentlich. Ja, das Tut sie. Das Loch war jedes mal da. Niemand hat es geklaut.

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