Falschparken in Trier – Die Stadt macht ernst

26
Hier wurde ein Falschparker abgeschleppt.

Bildquelle: Wikipedia

TRIER. Voll war es am vergangenen Wochenende in Trier. Der Weihnachtsmarkt, der verkaufsoffene Sonntag und etliche andere Veranstaltungen lockten viele Menschen in die Innenstadt. Schon im Sommer hatte lokalo.de die Frage des „Wildparkens“ aufgeworfen. Und noch immer steht die Frage im Raum, ob sich etwas getan hat.

Der Andrang in die Trierer Innenstadt war am vergangenen Wochenende gewaltig. Viele Besucher wollten das erste Adventswochenende nutzen, um Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Weihnachtsmarkt und verkaufsoffener Sonntag boten sich an. Auch aus dem Umland waren viele unterwegs. Aber wohin mit dem Auto, wenn man dann endlich die Stadt erreicht hat?

Im Sommer hatte lokalo.de die Frage gestellt, wie die Stadt eigentlich mit der wilden Parkerei umgeht. Das löste auch eine hitzige Diskussion unter unseren Lesern aus, deren Tenor in die Richtung ging, die Stadt tue zu wenig, um die Bürgersteige und Fahrradwege frei zu halten oder wieder frei zu machen, die von abgestellten Karossen blockiert werden. Besonders die Begründung, Fahrzeuge abschleppen sei sehr aufwändig, da erst eine Halterabfrage gemacht werden müsse, erzürnte viele Leser. Auch die Tatsache, dass der Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt unterbesetzt und deshalb nicht in der Lage sei, so zu kontrollieren, wie es notwendig wäre, fand wenig Verständnis.

lokalo.de hat noch einmal nachgehakt und beim Presseamt der Stadt Trier gefragt, wie viele Fahrzeuge denn am ersten Adventswochenende abgeschleppt worden sind. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Mustorstraße, die nach der geänderten Regelung auch im Sommer schon im Fokus stand. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wie die Stadt mitteilte, wurden von Freitag bis Sonntag insgesamt 13 Fahrzeuge auf den Haken genommen. Freitag und Samstag je fünf und am Sonntag drei. Vier Mal musste der Abschleppwagen dabei in der Mustorstrasse vorfahren.Drei Mal am Freitag und ein Mal am Samstag. Es tut sich also was, in der ältesten Stadt Deutschlands.

Jetzt lokalo liken und keine News verpassen!

26 KOMMENTARE

  1. Dann sollte die Stadt auch mal dafür sorgen, dass bei den einzelnen Theathervorstellungen rund um das Rathaus (Karl-Marx-Straße usw) abgeschleppt wird.

  2. Naja. Immerhin ein Anfang. Das hier eine Steigerung her muss, ist wohl allen klar. In Trier ist das Abschleppen aber auch ein Schnäppchen: 75 Euro. Aber der Bürgerwunsch nach mehr Kontrollen wurde ja im Bürgerhaushalt klar zum Ausdruck gebracht. Und die Ausbildung und die Motivation der Hilfspolizeibeamten muss noch verbessert werden.

  3. Und wo soll man parken? Wohin mit dem Auto ist eine berechtigte Frage! Auch außerhalb der Innenstadt ist alles voll.

    Wofür man auch mal ein Auge haben sollte: hier wurden vor kurzem einige Arbeiten durchgeführt. Für 19 Tage wurde das halbe Wohngebiet zur Parkverbotszone erklärt. Gearbeitet wurde an 2 Tagen. Und hier herrscht auch so Parkplatzmangel. Das kann doch nicht sein!

  4. Womit wollen die sich rühmen ? … mit den paar abgeschleppten Fahrzeugen, ich lach mich putte.
    Die kann man jeden Tag an fast jeder Stelle von zwölf bis fünfnachzwölf auf den Haken nehmen.

    Wie schon gesagt, letzten Sonntag:

    Jacobstraße – Fußgängerzone, wurde da auch nur ein einziges Fahrzeug abgeschleppt ?
    http://up.picr.de/20287217ok.jpg

    Am Frankenturn – Fußgängerzone, wurde da auch nur ein einziges Fahrzeug abgeschleppt ?
    http://up.picr.de/20287211np.jpg

    Bitte um Rückmeldung.

  5. @Kurti:

    Naja gut, an den genannten Stellen hätte ich die nicht abgeschleppt, aber natürlich Tickets ausgeteilt. Wobei 20 Euro, die interessieren niemand von denen. Habe jetzt auch mal selber direkt die oben von mir genannt Online Petition ausgefüllt (allerdings nicht für Trier, da Erstwohnsitz in Köln).

  6. n ältere Meldung aus Leipzig.

    „Das Handeln im Bereich des Ordnungsamtes ist nicht mehr nachvollziehbar“, dem kann man sich nur anschließen.

    http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/falschparker-in-leipzig–gruene-werfen-ordnungsamt-und-stadtverwaltung-untaetigkeit-vor/r-citynews-a-149408.html

    Anders ist ja hier auch nicht, es kommt einfach keiner kontrollieren. Brauch nur aus dem Fenster zu schauen, alles wieder rappelvoll zugeparkt

    Dietrichstraße, Richtung Hauptmarkt, jeden Tag rappelvoll – verkehrsberuhigende Straße, grundsätzlich kein Parken erlaubt, interressiert doch keinen.
    Dietrichstraße – Höhe Gericht, tagsüber Park- und Halteverbot, immer voll, interressiert auch keinen.
    … man kann die Beispiele unendlich wieder und weiter fortführen, überall das selbe in der Stadt, von den Vororten mal ganz zu schweigen, da sieht es nähmlich auch nicht besser aus.
    Paulinstr. -fährt man da durch, grauenhaft was man da jeden Tag zu sehen bekommt.
    Wieviele Straßen enden z.B. in einem Wendeplatz, überall Park- oder Halteverbot um Rettzngswege frei zu halten, wo man hin kommt, zugeparkt.

    Und wenn man dann solche Meldungen ließt, dann ist alles gesagt, zwar in Saarbrücken, aber heir das selbe.

    „Am Rotenbühl haben wir seit März vier Kontrollen durchgeführt und 14 Fahrzeuge verwarnt, insbesondere nach Beschwerden von Bürgern“ – reife Leistung.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/saarbruecken/saarbruecken/Wenn-Autos-nerven;art446398,5245034

  7. Gestern Nachmittag – Mustorstrasse:

    http://up.picr.de/20507128vx.jpg

    Vor einigen Tagen – Stockplatz, wie jeden Tag.

    http://up.picr.de/20507139kp.jpg
    http://up.picr.de/20507155un.jpg

    Und wie üblich und immer, nirgends eine Streife, kein Abschlepper, geschweige denn ein Knöllchen an den Fahrzeugen.
    Ich werd mal für den Stockplatz den Antrag stellen n Autokino eröffnen zu dürfen, denn ausgebucht ist ja im Vorfeld schon immer.

    Ecke Judengasse ebenso, tagtäglich stehen da Fahrzeuge.
    http://up.picr.de/20507189zs.jpg

  8. Wo gibt es das sonst noch das man die heilige Messe jeden Tag im Auto mitverfolgen kann, auf so einen Besucheransturm freut sicherlich den Bischof oder auch nicht.

    Aktuell, gestern Nachmittag wieder, alles rappelvoll, auch um die Ecke standen noch Fahrzeuge.

    http://up.picr.de/20525258zy.jpg

    Ich sag es ja, auf den Stockplatz gehört ein Autokino. ebenfalls gestern Nachmittag wieder alles rappelvoll dort.

    http://up.picr.de/20525424ut.jpg

    Und nicht nur das, Konstantinstr. – Chaos wie immer, Hosenstr. – jede Menge Fahrzeuge, Jesuitenkirche – standen auch wie immer wieder Fahrzeuge usw. usw.

    Was sind das doch zigtausende Euro’s jeden Tag, die da auf den Staßen dieser Stadt liegen und nicht aufgehoben werden, einfach Wahnsinn und das bei n fast dreiviertel Milliarde Euro Haushaltsschulden.

    • Heute Mittag, gegen 15.30 in der Mustorstraße: Ein begehen des Fußweges mit Kinderwagen nicht möglich. Der AB der Stadt( 718-0) verweist an die 110. Dort angerufen und erst mal belehrt worden, das die regeln der Stadt nicht die der Polizei seien, man sich aber kümmern werde. dies war bis 17.00 Uhr noch nicht sichtlich passiert.

  9. Wenn das das Ergebnis ist wenn die Stadt Ernst macht dann kann man die Stadt nicht mehr ernst nehmen.

    Heute Sonntag Mustorstrasse wie immer auf dem Bürgersteig alles zugeparkt und oh Wunder es wurde ein Polizeiwagen gesichtet, der eins der dort abgestellten Fahrzeug kontrollierte !!! danach Polizei weg alles immer noch zugeparkt und keinerlei Strafzettel an den Fahrzeugen . Der Rest um den Kornmarkt
    bot in etwa das gleiche Bild

  10. Mitarbeiter im Tiefbauamt wollten da eigentlich ausnamensweise Steine hinlegen, um das Parken in der Mustorstrasse auch faktisch auf dem Bürgersteig zu unterbinden. Die Sache wurde von der Politik nicht getragen und so wurde anders entschieden.

    • Der Vorschlag, den Gehweg mit Pollern zu sichern wurde in den Bürgerhaushalt aufgenommen. (Vorschlag 6389) jedoch nicht angenommen. Bei der Auffassung des Ortsbeirates schüttele ich nur ungläubig den Kopf. Evt. möchte sich der OV von Mitte ja dazu hier äußern?

    • Es kann doch nicht wahr sein, dass man ein Stadtbild mit Pollern oder Findlingen verschandeln muss, nur weil man anders nicht in der Lage ist, ein paar rücksichtslosen Deppen Manieren beizubringen. Zum Beispiel einfach durch das konsequente Ausschöpfen des gesetzlichen Rahmens beim Entfernen von Fahrzeugen.

      Welch ein Armutszeugnis für die Verwaltung einer Stadt! Erbärmlich.

      • Du sagst es, es ist nicht nur ein Armutszeugnis, es ist die Kapitulation dessen …

        Eine Behörde die einen gesetzlichen Auftarg hat , sprich, für Sicherheit und Ordnung sorgen soll versagt in diesem Punkt auf ganzer Linie. Warum dürfen die sich sowas leisten ?
        Vorhin heim gekommen, etliche Anwohnerparkplätze wieder durch Fremdparker belegt, Rest der Straße trotz Park- und Halteverbot wieder rappelvoll zugeparkt.
        Das mal n Streife vorbeikommt, es interressiert die nicht die Bohne.

  11. Das Urteil des OVG Koblenz dürfte den Stadtvätern ja sicherlich auch bekannt sein. Und was passiert hier ?
    Nichts und dreimal nichts.

    Sofortiges Abschleppen bei Parken in Fußgängerzone ist rechtens

    Falschparker in Fußgängerzonen dürfen sofort abgeschleppt werden. Auf ein entsprechendes Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Koblenz hat jetzt die ARAG aufmerksam gemacht.

    Ein Autofahrer hatte geklagt. Dessen falsch geparktes Fahrzeug war beim Kurzbesuch des Fahrers in umliegenden Geschäften „an den Haken“ genommen worden. Der Kläger zweifelte die Rechtmäßigkeit dieses Vorgangs an und weigerte sich, 170 Mark zu bezahlen. Die Koblenzer Richter stellten jedoch fest, daß das Auto zu Recht abgeschleppt worden war. Der Kläger habe mit seinem Falschparken eine Funktionsbeeinträchtigung der Fußgängerzone verursacht, so daß ein öffentliches Interesse daran bestanden habe, das Fahrzeug zu entfernen. Autos hätten in solchen Bereichen grundsätzlich nichts zu suchen, da Fußgängerzonen der Lebensqualität in den Innenstädten dienten (OVG Koblenz AZ: 7 A 12148/98).
    http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/sofortiges-abschleppen-bei-parken-in-fussgaengerzone-ist-rechtens-aid-1.2591532

  12. Sehr geehrte Mit-Leser und -schreiber,
    kommen Sie doch bitte bei all Ihrer teils berechtigten Kritik mal wieder auf den Teppich zurück und endlich wieder zum Kern der Sache, sonst wird das hier wieder nichts mit den erhofften kontruktiven Lösungsansätzen. Sie glauben doch bitte nicht im Ernst, dass die massive Ausweitung von Abschleppaktionen (neben Ihrer persönlichen Lust-Befriedigung am „bestrafen“ der bösen Falschparker) zu mehr führt als zu einer deutlichen Erhöhung der Arbeitsauslastung der hiesigen Abschleppunternehmen. Ich unterstelle hier mal, dass Sie nicht rein zufällig selbst wirtschaftlich davon profitieren würden. Der Verwaltungsakt für jede einzelne Abschleppaktion schluckt mehr Geld als hierdurch dauerhafte Vorteile zu erwarten wären.
    Im Kern liegt das Problem bekanntermaßen doch nicht bei den Falschparkern, sondern bei der Unfähigkeit unserer Stadt, ein Parkkonzept zu etablieren, dass zum Einen den Bewohnern der Stadt Trier ein wohnungsnahes Exklusiv-Parkrecht einräumt und zum Anderen dem durch Tourismus (egal ob Denkmal-, Einkaufs- oder Veranstaltungstourismus) bedingten massiven Parkraumbedarf gerecht wird.
    Wenn sich eine Stadt überregional und bundesweit erfolgreich weit aus dem Fenster lehnt wir unsere, um für sich zu werben und für das, was sie hat (Kultur, Gastronomie, Handel, Dienstleistung, Charme, Esprit, ect.), dann darf sie dabei doch bitte Ihre eigenen Bürger nicht vernachlässigen. Doch genau das machen unsere städtischen Vertreter und deshalb liegt der Hund nämlich für mich genau an dieser Stelle begraben: Würden unsere Stadt-Vertreter/-innen ihre eigenen Bürger ausreichend oder zumindest genau so sehr wertschätzen wie sie unsere Besucher schätzen, dann würden sie auf konkrete Vorschläge aus der Bevölkerung eingehen und endlich ein Parkraumkonzept etablieren, das nicht nur die oben beschriebenen Kriterien erfüllt. Durch das Konzept entstünden ausreichend innerstädtische Parkgelegenheiten (exklusiv für Einheimische, also echte, wohnungsnahe Anwohnerparkplätze in der Anzahl der in der Stadt zugelassenen Fahrzeuge) und ausreichend allgemeiner Parkraum für Touristen im direkten Randbereich der Stadt (FH, Messepark, etc). Der Mut und Wille zu einer konzeptionell umzusetzenden Top-Anbindungen an alle Ecken der Innenstadt darf da natürlich nicht fehlen. Nur so, liebe Mitlese- und -schreibegemeinschaft, würden sämtliche seit Jahren angeprangerten Fliegen mit wenigen Klappen geschlagen:
    -kaum noch Falschparker,
    -kaum noch Park-Suchverkehr,
    -verbesserte Verkehrs-Sicherheit,
    -weniger Verkehrslärm,
    -bessere Auslastung der Busse,
    -gleichzeitig günstigere Bus-Tickets,
    -Mehreinnahmen durch deutlich höhere OPNV-Nutzung
    -sauberere Luft,
    -gesünderes Wohnklima,
    -mehr Platz für Radfahrer,
    -Attraktivitätsgewinn für die Stadt,
    -bessere Öko-Bilanz,
    Konzentrieren Sie Ihre gute Energie also doch bitte auf die Ursachenbekämpfung, statt sich der Bekämpfung der Symptome so zu ereifern. Oder fehlt am Ende nicht nur der Stadt der Wille und der Mut zur Veränderung, sondern auch Ihnen?

    • „Der Verwaltungsakt für jede einzelne Abschleppaktion schluckt mehr Geld als hierdurch dauerhafte Vorteile zu erwarten wären.“

      Es scheint tatsächlich nicht so einfach zu begreifen zu sein: Es geht hier nicht um Geld, darum, ob das Abschleppen „wirtschaftlich rentabel“ ist. Es geht auch nicht um irgendwessen „Lust am Bestrafen“. Es geht auschließlich darum, dass sich schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, insbesondere solche, die durch Beeinträchtigungen auf Hilsmittel wie Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind, auf den ihnen zugedachten Verkehrsflächen gefahrlos bewegen können und nicht gezwungen sind – unter Gefährdung von Leben und Gesundheit – auf die Fahrbahnen auszuweichen, auf denen in Trier genauso rücksichtslos gefahren wie auf Gehwegen geparkt wird.

      Ihre Vorschläge in Ehren. Die meisten davon sind gut und die Umsetzung wäre wünschenswert. Aber die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten ist nun mal ohne „wenn“ und „aber“ primäre Aufgabe einer Stadt. Das hat nichts mit „Ereifern über Bekämpfung von Symptomen“ zu tun.

      Und glauben Sie etwa die „exklusiven wohnungsnahen Anwohnerparkplätze“ würden in Trier – ohne konsequentes Vorgehen gegen Fremdparker – respektiert werden? So etwas gibt es bereits heute. Es nennt sich Bewohnerparkrecht. Es interessiert keinen!

  13. @Achim, hast recht und nicht.
    Wenn ich dann so ein Urteil vom OVG Koblenz lese und hier in der Stadt handelt keiner, mir egal wer den Gewinn bekommt, dann gehört die ganze Sippschafft unter Vorsitz Namens Egger ins Nirwana gejagt ohne Aussicht auf Rückkehr.
    Als denn, wir haben mehr wie genug Parkplätze, nur wenn dann wieder die Kurzzeitparkplätze dauernd und ewig durch Tagesparker belegt sind ohne das kontrolliert wird, dann ist alles gesagt.
    Diese Behörde in dieser Stadt die ist ein Witz, dieser Behörde gehört der Garaus gemacht.
    Allen Ernstes, hätte ich die finanziellen Mittel über, Herr Egger gehört vor den Kadi und seines Amtes enthoben denn was sich der leistet in dieser Sache, einfach nichts.
    Was ich heut Nachmittag in den Staßen wieder gesehn und erlebt habe, es spricht für sich.

    Man hat einfach die Schnauze voll …

  14. @Stefan Jäger & @Kurti:
    Im Grunde, so denke ich, sind wir uns einig. Nichts tun (und unsere Stadtratsmitglieder tun nichts) ist desolat. Dennoch geht mir das Abschleppen nicht weit genug und ist meiner Meinung nach hier deplatziert. Vielleicht sollte man einfach mal die Bürgersteige direkt vor den Häusern der Entscheider Dauer-Zuparken, damit jemand wach wird.

  15. Mehr denn je bin ich am überlegen nicht n Rechtsanwaltzkanzlei zu beauftragen. Denn was ich heut wieder gesehn und erlebt habe, es spottet jeder Komtrolle, es ist und war n Farce seinesgleichen.
    Ich werd die nächste Tage mal n Termin holen bei n Kanzlei und Beratung und die Kosten ausloten, sofern tragbar wird gegen Herr Egger als Chef geklagt vorm Verwalungsgericht.
    Es kann und darf so nicht mehr weitergehn in dieser Stadt, Herr Egger gehört seines Amtes enthoben.

    http://www.bverwg.de/entscheidungen/entscheidung.php?ent=090414U3C5.13.0
    http://www.cd-anwaltskanzlei.de/index.php/parken/524-taxistaende-behindernde-falschparker-duerfen-konsequent-abgeschleppt-werden

    Das OLG Koblenz hat zudem eindeutug entschieden das abschleppen in der Fussgängerzone ohne wenn und aber sofort vollziehbar ist,
    Und, was wird hier gemacht, nichts und dreimal nichts.
    http://www.straffrei-mobil.de/parken/628-falschparker-in-der-fussgaengerzone-duerfen-schnell-an-den-haken

    Es kann und darf so nicht mehr weiter gehn in dieser Stadt.

  16. Es stand zwar nicht explizit irgendwo, aber am Samstag wurden auf dem Domfreihof die falsch geparkten Autos tatsächlich abgeschleppt (!!!!!!!!!!!), bzw. wieder runtergelassen wenn die Besitzer angelaufen kamen. Auch der Bürgersteig der Mustorstraße war begehbar.
    Allerdings nützt das nur etwas, wenn man es konsequent überall durchführt. Das ist leider, aus welchen Gründen auch immer, (noch?) nicht der Fall; Sonntag war wieder alles zugeparkt. Aber immerhin – es tut sich tatsächlich etwas, wenn auch nicht in gewünschtem Umfang.
    Eventuell fehlt es auch noch an Abstellmöglichkeiten für abgeschleppte Falschparker in Trier, die meines Wissens irgendwo in West abgeladen werden (wenigstens haben die Leute dann bißchen Zeit zum Laufen). Vielleicht muß die Stadt dafür erst noch ein größeres Areal anmieten 😉

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.