Aggressive Gruppe greift Polizisten und Passanten in Trierer Innenstadt an – Beamter schwer verletzt

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Symbolfoto

Bildquelle: Uwe Schlick / pixelio.de

TRIER. Gruppe mehrerer Männer greift Passanten und die Polizei an.

Aus einer Gruppe von fünf Männern heraus wurde an frühen Samstagmorgen, den 29.November gegen 5.30 Uhr versucht, einen Gullideckel in der Karl-Marx-Straße auszuheben.

Die Männer befanden sich im Kreuzungsbereich der Karl-Marx- / Lorenz-Kellner- und Feldstraße. Als eine weitere Gruppe von vier Passanten sie ansprach und aufforderte, dies zu unterlassen, wurden sie sogleich höchst aggressiv mit Schlägen und Tritten attackiert und verletzt.

Eine Streife der Polizeiinspektion Trier, die sich in der nahen Bollwerkstraße befand, wurde von einem Zeugen alarmiert und begab sich unmittelbar zum Einsatzort.

Dort eingetroffen wurden die Polizisten unvermittelt und mit Brutalität aus der Gruppe der Tatverdächtigen angegriffen. Ein Polizeibeamter wurde zu Boden geschlagen und am Boden liegend weiter attackiert.

Seine Kollegin, die ihm zur Hilfe eilte, wurde ebenfalls durch Schläge zum Kopf und Hals verletzt.

Nur unter Hinzuziehung mehrerer Unterstützungskräfte und durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die Angriffe unterbunden und die Tatverdächtigen festgenommen werden.

Bei ihnen handelt es sich um Männer im Alter zwischen 28 und 50 Jahren, die aufgrund ihrer Bekleidung dem Rockermilieu zuzuordnen sein dürften.

Aus der Gruppe der Passanten wurden drei Männer verletzt und in ein Trierer Krankenhaus gebracht.

Der 57-jährige Polizeibeamte wurde mit schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die 43-jährige Polizistin erlitt Prellungen am Kopf und am Oberkörper und musste ambulant behandelt werden.

Ebenfalls verletzt wurde einer der Tatverdächtigen. Nach ambulanter Behandlung wurde er wie seine Begleiter in Gewahrsam genommen.

Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand wurden von der Kriminalpolizei übernommen und dauern derzeit noch an.

Die Polizei bittet Zeugen beider Auseinandersetzungen dringend, sich unter der Telefonnummer 0651 / 97791302 mit ihrer Aussage zur Verfügung zu stellen.

Besonders der Zeuge, der die Polizeistreife in der Bollwerklstraße alarmiert hat wird gebeten, sich zu melden.

Es wurden während des Einsatzes weitere Passanten wahrgenommen, die offenbar Foto- oder Videoaufnahmen mit ihrem Mobiltelefonen gemacht haben.

Auch diese werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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6 KOMMENTARE

  1. Wünsche den Beamten das er wieder gesund wird und die Täter eine hohe Haftstrafe bekommen.Und die Polizei soll bei solchen Einsätzen mit mehren antreten und es wird noch schlimmer werden.

  2. Eine Polizeistreife die in der Bollwerkstraße waren, war diese Streife in der „Hafenmelodie“ wo diese Rocker vorher Randale machten?

  3. Man darf es ja nicht aussprechen, aber in den USA hätte die Justiz nach so einem Fall möglicherweise weniger Arbeit als in Deutschland. Schade würde das hier wohl auch niemand finden.

  4. Warum schicken die auch nur zwei Polizisten dorthin und davon einer fast schon im Rentenalter? Muss man nicht verstehen. Dies hätte auch schlimmer für die Passanten und Polizisten enden können. Für sowas muss es doch eine schnelle Eingreiftruppe geben, notfalls auch mit Waffengewalt! Dieses asoziale Dreckspack gehört einfach von der Straße und Gewalt ist halt die einzige Sprache die diese Menschen verstehen! Hier muss der Schutz der Bürger ganz klar im Vordergrund stehen. Deutschland braucht sich nicht zu wundern, wenn in einigen Jahren Bürgerwehren zur Normalität werden, bei einem derartigen versagen der Polizei.

    • Es ist nicht die Polizei, die versagt, sondern die Politik und Justiz.
      Der Staat gibt das Geld statt für Bildung und Sicherheit ja lieber den Banken, um Boni zu sichern. Geforderte Stellen werden nicht genehmigt, geschweige denn offene Stellen zeitnah wiederbesetzt.
      Und wo soll die Motivation sein, Straftäter einzufangen, wenn sie vom Richter in den meisten Fällen nur die absolute Mindeststrafe bekommen, oftmals sogar noch Bewährung? Da wäre ich auch nicht wirklich motiviert.

  5. warum wurde den von den Polizisten keine Dienstwaffe eingesetzt ? Wahrscheinlich wird der Polizist dafür noch bestraft dass er sein Leben schützt , mittlerweile ist die Justiz völlig verquert.

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