Luxemburger für Deutschland beim Eurovision Song Contest?

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Bildquelle: Thierry Mersch / Label

LUXEMBURG. 1993 hatte Luxemburg offiziell zum letzten Mal am Eurovision Song Contest teilgenommen. Das passt dem Sänger Thierry Mersch aus Heinerscheid nicht. Er hatte sich etwas überlegt, um doch auf dieser internationalen Bühne in Erscheinung zu treten.

San Marino sollte das Zauberwort heißen, mit dem Mersch den Sprung zum Eurovision Song Contest (ESC) schaffen wollte. Er wollte eine Kooperation mit der ältesten Republik der Welt eingehen und für den kleinen Staat an den Start gehen. Aber das hat nicht geklappt. Für die geplante Titelproduktion haben sie nicht die notwendigen Mittel zusammen bekommen können.

Gemeinsam für Deutschland?

Aber Mersch gibt nicht auf. In dem 43-jährigen lebt der Traum vom ESC weiter. Zusammen mit dem Funk- und Soulsänger Isaac Roosevelt aus Karlsruhe arbeitet Mersch an einem Titel, mit dem er die Bundesrepublik beim nächsten ESC vertreten will. Roosevelt arbeitet für die amerikanischen Streitkräfte auf der Air Base in Ramstein als Finanzbuchhalter. Er ist also, wie er selber sagt, kein hauptberuflicher Musiker. Allerdings hat der 50-jährige dieses Jahr seine erste Solo-CD auf den Markt gebracht. Vielleicht haben Mersch und Roosevelt ja Glück und Deutschland ist das Sprungbrett, durch das auch Luxemburg wieder einmal beim ESC vertreten ist.

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