Öffnungszeiten rund um die Uhr? – Trierer Einzelhändler nicht begeistert

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TRIER. Der Einzelhandel steht in großer Konkurrenz zum Internethandel. Um den klassischen Einzelhandel zu fördern, forderte Josef Sanktjohanser, Präsident des deutschen Einzelhandelsverbandes HDE, nun längere Ladenöffnungszeiten. In Trier stößt das Modell nicht gerade auf Begeisterung. 

Läden sollten in der Woche zukünftig 24 Stunden öffnen können, sagte Sanktjohanser gegenüber einer deutschen Tageszeitung. Das verspräche eine gezielte Förderung für Städte. Einen Grund für längere Öffnungszeiten sehen sowohl der Trierer Einzelhandelsverband, als auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) nicht.

Vielmehr müsse der klassische Einzelhandel durch gute Beratungsangebote glänzen. „Es geht doch keiner nachts um zwei noch eine Hose kaufen“, erklärt Matthias Schmitt von der IHK in einem Interview. Schmitt wäre es lieber, es gebe mehr verkaufsoffene Adventssonntage.

Der einzige verkaufsoffene Sonntag in diesem Advent liegt noch im November. Am 30. November, dem ersten Advent, haben die Geschäfte im Innenstadtbereich von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der nächste verkaufsoffene Sonntag findet dann erst wieder unter dem Motto „Winterliches Trier“ am 4. Januar statt.

Längere Öffnungszeiten für Geschäfte in der Trierer City, um konkurrenzfähig zum Internethandel zu sein - Sinnvoll oder nicht?

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    25 KOMMENTARE

    1. Wer geht nachts einkaufen? Es sind doch schon Geschäfte bis 22:00 Uhr geöffnet. Wie soll das in einer Familie funktionieren, wenn Vater und Mutter im Einzelhandel arbeiten?

    2. Typisch Trier: Etwas ändern? Nein, war doch schon immer so, warum soll man etwas ändern?
      Es geht auch nicht nur oder in erster Linie um „Hosen kaufen nachts um zwei“, sondern wohl vielmehr um die Dinge des alltäglichen Bedarfs: Apotheken, Drogerien, Lebensmittelm, etc.
      In vielen Betrieben geht die Spätschicht bis 22 Uhr. Und die Leute würden sicher auch gerne nach Feierabend einkaufen gehen, und zwar nicht an einer überteuerten Tankstelle!
      Daß das mit den ausgedehnteren Öffnungszeiten der Einzelhändler in der Fußgängerzone nie geklappt hat liegt auch daran, daß nicht alle mitgezogen haben. Wenn sowieso nur eine überschaubare Menge an Geschäften offen hat, überlegen es sich viele Leute, ob es sich lohnt, in die Stadt zu gehen.
      Jeder Kritiker sollte mal selbst überlegen, wo er nach 20 Uhr essen geht, wo er sonntags die Brötchen bekommt oder zu welcher Zeit er Kino und Theater besucht.

    3. Da sich die Kernarbeitszeiten längst verändert haben, ist das der logische Schritt.

      Andernfalls wird der Online-Handel immer seine Vorteile gegenüber dem stationären Handel behaupten können. Ausserdem gäbe es auch einige attraktive Zwischenmodelle…aber darüber wird erst garnicht nachgedacht. Jammern wir lieber weiter.

    4. Und noch was:

      „Vielmehr müsse der klassische Einzelhandel durch gute Beratungsangebote glänzen. “Es geht doch keiner nachts um zwei noch eine Hose kaufen”, erklärt Matthias Schmitt von der IHK in einem Zeitungsinterview. “

      Der klassische Einzelhandel kann garnicht mehr beraten. Wenn ich mich vorab online über eine Ware informiere, bin ich in 99% der Fälle besser informiert als der Einzelhändler. Das liegt oftmals, insbesondere im Bereich der Elektronikgeräte, auch daran, dass die Einkaufspolitik der Einzelhändler falsch ist. Hier werden oftmals veraltete Produkte angeboten. Das ist wegen der Konditionen der Händler zwar nachvollziehbar, aber für den informierten Kunden ein Ärgernis. Bei echten Fachhändlern wie blang beispielsweise ist das nicht so, aber insbesondere bei den grossen Märkten. Die veralbern ihre Kunden nicht selten.

      Und um die Frage zu beantworten wer „nachts um 2 Uhr eine Hose kauft“: Ich. Und Hemden. Und ein Sofa. – Selbstverständlich am liebsten bei einem Händler in unserer schönen Stadt. Und dann trinke ich auch noch was in einer Kneipe und sehe auf dem Weg von A nach B eine Uhr im Schaufenster oder bringe unseren Söhnen Playmobil-Figuren mit.

      Das funktioniert online übrigens schon alles ganz hervorragend. Warten wir doch einfach ab bis es zu spät ist und ärgern uns dann über die Visionäre.

      IHK-Menschen die diese Gedanken aussprechen sind fehl am Platz. Ausbremsen von Visionen und Adventssonntage propagieren ist das gestrigste was ich mir überhaupt nur vorstellen kann.

      Ich bin traurig um diese Position.

    5. Ich glaube nicht, das morgens um 4.OÖ Uhr hochmotiviertes Verkaufspersonal vorhanden ist. Ausser in speziellen Fachgeschäften, in denen der Eigentümer noch selbst vor Ort ist und die Kunden von Fachpersonal bedient werden. Noch mehr 400 Eurokräfte. Mag sein, dass viele sich dem sogenannten Fortschritt verschliessen, mir stellt sich die Frage, wer sind wieder mal die, die auf der Strecke bleiben?

      • Ich hatte bereits 2:00 Uhr für ein bewusst übertriebenes Beispiel von Herrn Schmitt angesehen. Plötzlich sind es schon 4:00 Uhr. Ich würde mich über eine sinnvolle Diskussion ohne diese polarisierenden Angaben freuen.

    6. Der Vorstoss, 6 Tage 24 Stunden mögliche Öffnungszeiten, ist nicht neu. Schon 2006 hatte der Landesverband Einzelhandel Rheinland-Pfalz aufgrund der Berichterstattung einer Trierer Tageszeitung „Im Land bald Schluß mit Ladenschluß?“ die Totalfreigabe angeregt.
      Ich verkenne nicht, dass es neben den großen Häusern einige wenige kleine Fachhändler gibt, die aus welchen Gründen auch immer, nach einer Freigabe der Öffnungszeiten, sogar an Sonntagen, streben. Die Mehrzahl allerdings ist strikt gegen eine Ausweitung bzw. völlige Freigabe und für diese Haltung gibt es gute Gründe.
      Zunächst einmal ist unbestritten, dass die Behauptungen einiger Politiker, längere Ladenöffnungszeiten schaffen Arbeitsplätze und bringen mehr Umsatz, von vorneherein falsch waren und inzwischen auch glatt widerlegt sind.
      Noch nie waren die Geschäfte so lange geöffnet, trotzdem klagt der Einzelhandel über eine je nach Branche teilweise besorgniserregende Kaufzurückhaltung seiner Kunden.
      So schön lange Öffnungszeiten aus Sicht weniger Kunden sein können muss jedem klar sein, dass eine solche Leistung nicht zum Nulltarif zu haben ist.
      Zur Beibehaltung der Beratungsqualität müsste mehr Fachpersonal eingestellt werden, das aufgrund dauerhaft fehlender Mehrumsätze nur über eine Anhebung der Preise finanziert werden kann. Eine derartige Verfahrensweise würde der Kunde ebenso wenig mitmachen wie die logische Konsequenz daraus, auf Service und Beratung verzichten zu müssen.
      Auch wäre eine Freigabe der Ladenöffnungszeiten keine wirksame Maßnahme gegen den steigenden Anteil der Online-Umsätze.
      Die Argumentation der IHK wurde in diesem Zusammenhang missverständlich wiedergegeben, Gemeint war, dass Online-Käufer nachts um 2 Uhr in der Unterhose vor ihrem Computer sitzen und Bestellungen tätigen können – ein Vorteil, den der Fachhandel verständlicherweise nicht bieten kann.
      Man kann die Ladenöffnungszeiten freigeben, ändern wird sich allerdings nichts. Schon heute werden die maximal möglichen Öffnungszeiten weder von den Warenhäusern, noch den grossen, geschweige denn kleinen Fachgeschäften genutzt.
      Ich persönlich vertrete die Meinung, dass die bisherigen Regelungen in ausreichendem Maße die Interessen der kleinen Fachgeschäfte und der Filialisten bzw. Warenhäuser einerseits und der Kunden andererseits berücksichtigen. Während der möglichen Öffnungszeit können sich die Akteure entsprechend der Wünsche Ihrer Kunden einrichten, wobei die jetzt schon praktizierten Sonntagsöffnungen zusätzliche Impulse auslösen können.

    7. Geschätzter Herr Kern, ist es denn so, dass die Umsätze, in einer beliebigen Branche, grundsätzlich zurückgehen oder sind die Umsätze schlicht auf eine mit dem Online-Handel zusätzliche Säule des Absatzes verteilt?

    8. @sikort: die Freigabe der Ladenöffnungszeiten ist Ländersache, d.h. die Politik müsste hier tätig werden.
      @Rhyno: zunächst einmal sind nicht alle Waren onlinefähig. Zum anderen hat der Fachhandel das Problem, dass er oft als Schaufenster für den Online-Handel herhalten muss und manche Kunden geradezu selbstverständlich sich im Fachhandel beraten lassen, um dann im Internet zu bestellen, weil dort vielleicht die Ware billiger angeboten wird. Der Online-Händler kann eben andere Preise kalkulieren, weil er keine Kosten für Miete in der Innenstadt und Fach-Personal aufwenden muss. Den Kunden muß allerdings klar sein, dass bei einem Wegfall des Fachhandels vor Ort auch der Online-Händler Absatzprobleme haben wird..

    9. Die Diskussion, dass ein Schichtarbeiter nach der Spätschicht einkaufen gehen muss, halte ich für absoluten Unfug. Schließlich besteht ja die Möglichkeit, vor Arbeitsbeginn in aller Ruhe einkaufen zu gehen. Man sollte doch mal an alle Mitarbeiter des Einzelhandels denken, die bereits seit Jahren ausreichend lange Arbeitszeiten abdecken müssen. Manch Einer kann seinen Hintern auch mal aus dem Bett bewegen und sich auf den Weg machen, in der Frühschicht dann gern abends. Bei uns funktioniert das auch wunderbar.

      • Richtig, kann er tun. Muss er aber nicht und genau das ist das Problem.

        Vielleicht möchte er auch stattdessen Zeit mit der Familie verbringen oder Freizeitaktivitäten nachgehen.

        Es geht demnach auch nicht im wesentlichen um Menschen die im Schichtdienst arbeiten, sondern um die grundsätzlich veränderten Arbeitszeiten in der heutigen Zeit.

        Hinzu kommt unsere breit gezerrte Region. Menschen die, ob Schichtdienst oder nicht, 1-2 Stunden An- und Abfahrtszeit haben kalkulieren ihre Zeit ganz anders ein als die im Stadtgebiet. Unsere „Metropolregion“ ist weitaus grösser als Trier selbst. Das gebe ich zu bedenken. Wenn für diese Menschen der Einkauf mit Stau und Parkplstzsuche verbunden ist und das fehlende Einkaufserlebnis hinzukommt, der Wow-Effekt fehlt, dann ist das für mich auch ein Teil der Problematik.

        Die „tollen Waren in der Stadt“ kennt der Verbraucher doch längst. In Kontakt damit kam er bereits im Vorfeld und dann schaut er im Idealfall in Trier ob es „das oder zumindest etwas ähnliches auch in Trier findet“.

        Ich bin seit heute morgen nur hier von Werbemassnahmen regionaler Händler angesprochen worden, die ich gerne berücksichtige. Parallel von zig Konzernen und Ketten.

        • Die Erfahrung zeigt, dass Ihre These „Dort wo ich zum ersten Mal mit einem Produkt in Kontakt komme, bzw. bei dem Anbieter, kauft der Kunde mit höherer Wahrscheinlichkeit“ leider nicht zutreffend ist.
          Im Übrigen kann der Fachhandel alles bieten, es ist nur eine Frage des Preises. Verlängerte Öffnungszeiten zum Nulltarif jedenfalls sind aus den bekannten Gründen unmöglich.

    10. Mir fällt aktuell keine in der Trierer Fussgängerzone angebotene Ware ein, die nicht auch Online vertrieben werden kann. Welche sind in Ihren Augen die nicht onlinefähigen Waren?

      Die Argumentation das der stationäre Handel oftmals als Schaufenster dient, höre ich desöfteren, begreife es jedoch auch als (verpasste) Chance. Ist es doch auch so, dass ein Kunde, der den Weg in das in der Stadt ansässige Geschäft geschafft hat, hier nicht zum Kauf bewegt, sprich überzeugt wurde.

      Wenn der Kunde nach einem Beratungsgespräch vor Ort noch immer Vorteile im Online-Handel vermutet oder gar um diese weiss, kann das Beratungsgespräch m.E. für ihn nicht so wertvoll gewesen sein. Wie ich bereits zuvor sagte, ist es in einigen Fällen sicherlich auch so, dass der Kunde bereits selbst sehr gut recherchiert hat und sich im Vorfeld der Kaufabsicht betaten hat.

      Ausserdem halte ich es für beachtenswert wann und wo das Kaufinteresse des Kunden geweckt wurde. Hat ein Kunde den ersten Kontakt mit einem Produkt online, so ist es m.E. der logische Schritt sich auch hier über das Produkt zu informieren und zu kaufen. Die Webseiten der Hersteller sind oft grossartig und umfangreich gestaltet, die führenden Anbieterportale ständig mit Werbeanzeigen präsent und somit bekannt. Das Gegenteil fällt mir bei den hier ansässigen Händlern auf.

      Kaum Werbung, kaum Präsenz, kaum Kaufanreiz für ihre Produkte.

      Ist es nicht auch ein Stück weit so, dass die Ansässigen Händler auf Laufkundschaft warten? Die Schaufenster können in meinen Augen mit denen der Online-Händler nur noch bedingt festhalten und ich vermute das auch das ein nicht zu unterschätzendes Problem ist.

      Ich unterstreiche nochmals meine These: Dort wo ich zum ersten Mal mit einem Produkt in Kontakt komme, bzw. bei dem Anbieter, kauft der Kunde mit höherer Wahrscheinlichkeit.

      Ausserdem glaube ich auch nicht das der Preis das ausschlaggebenste Kriterium ist. Wenn überhaupt, dann sind die Preisunterschiede für exakt das gleiche Produkt schwindent gering – so zumindest meine Erfahrung.

    11. Macht weiter so und vertreibt die wenigen inhabergeführten Geschäfte aus Trier, damit man bald gar nicht mehr durch das schöne Trier shoppen und bummeln kann. Nicht nur Arbeitsplätze werden dadurch verloren gehen, auch ganze Existenzen, wenn Jeder nur noch Online bestellt.
      Jeder Verbraucher kann seinen Tag ganz einfach besser strukturieren und trotz dessen alles in den jetzigen Öffnungszeiten vor Ort ausreichend genießen.

    12. Die Diskussion ist doch völlig an den Haaren herbei gezogen… das Ladenschlussgesetz ist Ländersache! Die Stadt Trier kann nicht mal selbst über die Anzahl der verkausoffenen Sonntage entscheiden!!
      Solange die von Gewerkschaftsbonzen durchsetzte SPD in Mainz das Ruder in der Hand, die Grünen nicht von Ihren „Tante-Emma-Laden-Fantasien“ runterkommen und die CDU die Feiertage für heilig hält wird sich in RLP nix ändern.

      Abgesehen davon: 24/7 wird kommen! Das Internet ermöglicht einen Einkauf rund um die Uhr (ja auch am 25. Dezember um 3:00 morgens. Und das ist auch gut so!!
      In einigen Jahren werden die Versandhändler SOFORT über automatische Systeme liefern (entsprechende Drohnen werden bereits getestet). Die technische Entwicklung kann man nicht aufhalten. Den Einzelhandel wie wir Ihn heute kennen, wird schlicht keine Chance mehr haben.

      Wer ernsthaft glaubt, dass die Menschen in Zukunft weiterhin dazu bereit sind sich Samstags in den Stau zu stellen, einen Parkplatz zu suchen (den auch noch teuer bezahlen), sich durch die überrfüllte Innenstadt zu quälen, von (häufig schlecht gelaunten) Warenaufpassern angeraunzt zu werden und dann schwer bepackt durch die Massen zu stolpern, statt sich die gewünschte Ware direrkt nach Hause liefern zu lassen, ist doch mit dem Klammerbeutel gepudert.

    13. Wenn ich den ersten Kommtar lese zweifle ich schon hin und wieder an der Lebenswircklichkeit einiger Menschen:
      „Wer geht nachts einkaufen? Es sind doch schon Geschäfte bis 22:00 Uhr geöffnet. Wie soll das in einer Familie funktionieren, wenn Vater und Mutter im Einzelhandel arbeiten?“

      Wenn die Mutter als Krankenschwester und der Vater als Lokführer arbeitet ist das kein Problem oder was? Man… man… man

      Kleiner Tipp: Gucken Sie sich mal im Rest der Welt um! Anderen Orts geht das alles ohne Probleme.. nur in Deutschland (bis auf Berlin) kommt man damit nicht klar

    14. Die Öffnungszeiten sind doch nur Wunsch von ein paar Egoisten, die nicht einen Meter weit denken können oder aber von einigen Geschäften, die meinen, sich die Taschen damit noch voller machen zu können. Hirngespinste, träumt einfach weiter.

    15. „Kleiner Tipp: Gucken Sie sich mal im Rest der Welt um! Anderen Orts geht das alles ohne Probleme.. nur in Deutschland (bis auf Berlin) kommt man damit nicht klar.“

      Nur kurz zur Erinnerung: Es geht ja nicht darum, dass alle MÜSSEN. Sondern nur darum, dass die, die (aus welchen Gründen auch immer) wollen, DÜRFEN!

      Aber wir sind halt hier in Trier…wo man, wenn man selbst keinen Bock hat, auch dem Anderen, der vielleicht gerne würde, den Umsatz nicht gönnt.

    16. Herr Jäger, mal ganz realistisch, man weiß doch, dass durch derartige Maßnahmen keine Umsatzsteigerungen erreicht werden, es wird vom Verbraucher dadurch nicht mehr an Ware gekauft. Trotz allem steigen aber die Kosten für die Geschäfte und das benötigte Personal, diese müssen dann über oft die Preise kompensiert werden.
      Die, die das wirklich wollen, fragen ihre Angestellten nicht, denn die müssen dann einfach ran.
      Wir unterstützen gern die Geschäfte in Trier und kaufen bewusst hier ein und gönnen Jedem einen tollen Umsatz.

      • „Herr Jäger, mal ganz realistisch, man weiß doch, dass durch derartige Maßnahmen keine Umsatzsteigerungen erreicht werden, es wird vom Verbraucher dadurch nicht mehr an Ware gekauft.“
        Eben! …und sind wir doch mal weiter realistisch: Es wären wohl fast ausschließlich sehr kleine Läden mit spezieller Zielgruppe in spezieller Lage, die die Möglichkeit wirklich extremer Öffnungszeiten nutzen würden. In den meisten Fällen wohl solche, in denen lediglich der Inhaber selbst hinter der Theke steht. Die Größeren mit den „Angestellten“ machen doch meist bereits heute die Erfahrung, dass es sich kaum lohnt, für die letzte Stunde der erlaubten Öffnungszeit das komplette Räderwerk am Laufen zu halten.

        Aber könnte ja sein, dass man selbst dann tagsüber eine Flasche Duschgel oder eine Rolle Klopapier weniger verkauft. Deshalb mal fein auch dem Kleinen verbieten, der sich die Mühe machen würde und den Umsatz gut gebrauchen könnte, weil man selbst den Hals nicht voll kriegt. Das ist doch der eigentliche Grund.

    17. „Die Öffnungszeiten sind doch nur Wunsch von ein paar Egoisten“… ja ja… nur werde diese Paar Egoisten immer mehr!
      „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“
      Die Indianer an der Mosel bauen offensichtlich lieber Mauern

    18. Hallo Bärchen,

      ja, leider werden die Egoisten immer mehr, gut, dass es noch das Gegenteil gibt, aber leider auch immer weniger.
      Vernünftige Veränderungen mit Rückenwind brauchen wir, dann werden aus den Mauern bärenstarke Wege.

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