170.000 unbesetzte Stellen – Öffentlicher Dienst muss wieder attraktiver werden

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Bildquelle: flickr

BERLIN. Laut „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ verzeichnet der Deutsche Beamtenbund (DBB)  im öffentlichen Dienst von Bund, Ländern und Kommunen derzeit mehr als 170.000 freie Stellen. Der DBB plant nun eine Personaloffensive, um junge Menschen für den öffentlichen Dienst zu gewinnen.

Klaus Dauderstädt, Bundesvorsitzender des Deutschen Beamtenbundes, sagte der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“: „Es brennt.“ Mehr als 170.000 Stellen sind derzeit im öffentlichen Dienst von Bund, Ländern und Kommunen unbesetzt. Der öffentliche Dienst muss wieder attraktiver werden.

Besonders bei Städten und Gemeinden fehlen Fachkräfte. An Erziehern mangelt es immens: 120.000 Stellen sind hier offen. 20.000 Lehrer (vor allem Naturwissenschaften) und 10.000 Polizisten fehlen. Laut den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes sind 5.000 Stellen bei der Feuerwehr nicht besetzt, 6.000 in Jobcentern, 3.000 in Jugendämtern, 2.000 Stellen für Fachärzte in Gesundheitsämtern und 1.500 Stellen für Lebensmittelchemiker.

Dauderstädt möchte besonder das Problem der Zeitverträge angehen. An 80% der neu Eingestellten werden lediglich Zeitverträge gegeben. Die Gewerkschaften beklagen vor allem eine schlechte Bezahlung und machen den hohen Personalabbau der vergangenen Jahre für die bestehenden Lücken verantwortlich.

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