Die Gestapo in der Christophstraße 1

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Bildquelle: Wikimedia Source

TRIER. Seit letzter Woche läuft sie, eine Ausstellung über „Die Gestapo in der Christophstraße 1“. Ausstellungstafeln erinnern an Täter und Opfer und geben den aktuellen Forschungsstand der Historiker von der Universität Trier wieder. 2011 stellte man bei einer Begehung zufällig fest, dass in dem neuen Gebäude der Trierer Staatsanwaltschaft einmal die Gestapo untergebracht war. 

Im Oktober 2011 ist die Staatsanwaltschaft Trier in das Gebäude der ehemaligen Reichsbahndirektion in der Christophstraße 1 umgezogen. Bei einer Begehung der Kellerräume stieß man auf eine alte Stahltür mit der Aufschrift „Gestapo“. Nachforschungen ergaben, dass in der Zeit von 1935 bis Ende 1944 die Dienststelle der Geheimen Staatspolizei Trier in diesem Gebäude untergebracht war.

Auf Initiative des damaligen Leiters der Staatsanwaltschaft, Dr. Jürgen Brauer, ist ein historisches Forschungsprojekt unter Leitung des Historikers Dr. Thomas Grotum von der Universität Trier ins Leben gerufen worden, der zusammen mit einer Gruppe Studierender die Geschichte der Gestapo in Trier wissenschaftlich erforscht hat.

Seit vergangener Woche hängt nun eine Gedenktafel am Gebäude in der Christophstraße 1. Sie soll an die Opfer der Gestapo in Trier erinnern. Zusätzlich zeigt eine Ausstellung den aktuellen Forschungsstand des Teams rund um Dr. Grotum auf. 14 Ausstellungstafeln erinnern im Gebäude an Täter und Opfer.

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