Prost! Die Viezporz darf bleiben

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Der Steinkrug für das Nationalgetränk der Trierer.

Bildquelle: lokalo

BERLIN/TRIER. Die Viezporz und Trier sind untrennbar miteinander verbunden. Sie ist ein Stück Kultur. Wie lokalo.de schon Mitte September berichtete, hat die Europäische Union eine neue Richtlinie erlassen, die vorschreibt, dass der Eichstrich sich ab Januar innerhalb undurchsichtiger Trinkgefäße befinden muss. Dies ist bei der Viezporz allerdings nicht möglich, da sie in einem Porzellan-Gießverfahren hergestellt wird.

Rheinland-Pfalz und Hessen hatten Bedenken geäußert, die Verordnung könne bedeuten, nicht schäumender Apfelwein dürfe in Zukunft nur noch in durchsichtigen Trinkgefäßen ausgeschenkt werden.

Die Bundesregierung teilte nun gestern in einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates in Berlin mit, dass es eine Ausnahme für die Trierer Viezporz und den hessischen Bembel gebe. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke freut sich: „Es war unser Ziel, das Traditionsgefäß zu erhalten.“

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