Ehemalige Kaserne soll Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge werden

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Bildquelle: wikipedia

HERMESKEIL. Das Land plant eine weitere Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Hermeskeil. Die ehemalige Bundeswehrkaserne in Hermeskeil soll als Unterkunft dienen. 500 Asylbewerber könnten hier unterkommen.

Es wäre die dritte Flüchtlingsunterkunft des Landes, neben Trier und Ingelheim. Integrationsministerin Irene Alt (Grüne) sagte, die ehemalige Kaserne eigne sich aufgrund mehrerer Faktoren: Die Räumlichkeiten befänden sich in einem guten Zustand, sie seien flexibel nutzbar und die Infrastruktur Hermeskeils mit Wohlfahrtsverbänden und sozialen Einrichtungen sei gegeben.

500 Asylbewerber sollen hier unterkommen können, bevor sie nach spätestens drei Monaten auf die Kommunen verteilt werden.

Auch Hermeskeil könne davon profitieren, ist sich Landrat Günter Scharzu (CDU) sicher. So könne die Sozial- und Infrastruktur durch Fördermittel ausgeweitet werden. Auch Bürgermeister Michael Hülpes und Stadtbürgermeister Matthias Queck stehen dem Projekt positiv gegenüber. Sie möchten vor allem, dass ihr Krankenhaus über das Jahr 2016 erhalten bleibt.

Es wird jetzt geprüft, ob sich die Liegenschaft eignet.

2007 hatte die Bundeswehr den Standort der Hochwaldkaserne im Kreis Trier-Saarburg aufgegeben.

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1 KOMMENTAR

  1. So wie die Attraktivität Hermeskeils mit solchen Maßnahmen gefördert wird und allmählich zur Geisterstadt wird, könnte man die zukünftig verlassene Stadt gleich mit in die die Planungen mit einbeziehen als vierte Einrichtung.

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