„Ich vermisse Dich“ – Pikante Details im Missbrauchsprozess um Dauner Polizist

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Symbolbild

Bildquelle: wikimedia commons

TRIER. Im Prozess um den Dauner Polizist, der sich seit Montag vor dem Landgericht in Trier verantworten muss, sind gestern unter dem Beweismaterial pikante Details ans Licht gekommen.

Der 57-Jährige hatte sich im Mai selbst angezeigt. Er soll sich mehr als 40 Mal an einem damals zwölf Jahre alten Mädchen aus der Nachbarschaft vergangen haben. Der Polizist ist seit fast 30 Jahren als Verkehrsberater in Kindergärten und Schulen tätig. In dieser Zeit unterrichtete er rund 20.000 Kinder.

Vor dem Landgericht Trier wurden nun pikante Details bekannt. So zeigen Fotos den achtfachen Vater mit jungen Verkehrsschülerinnen und -schülern, die auf seinem Schoß sitzen. Auch innige Umarmungen sind auf einigen Bildern zu sehen. Darüber hinaus werde Briefe, die der Polizist an seine Schüler schrieb, als Beweismittel herangezogen. Darin schreibt der Polizist Sätze wie „Ich vermisse Dich“ oder „Ich hab Dich lieb“.

Der Mann gab vor Gericht an, das Mädchen sei für ihn seine erwachsene Freundin gewesen, sie habe ihm gut getan. Die beiden sollen sich intensiv auf den Mund geküsst haben und es soll auch zu sexuellen Handlungen gekommen sein. Es habe sich nicht beherrschen können und hätte ihr zeigen wollen, wie lieb er sie hat. Er sähe darin nichts Verfängliches.

Das Urteil soll noch heute gefällt werden. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.

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4 KOMMENTARE

  1. Um das Opfer zu-schützen,sagt der Polizist nun umfänglich alles aus. Was macht die Presse, sie verbreitet die Details, wo bleibt da der Opferschutz.
    Finde ich abscheulich.

    • Es ist die Aufgabe der Presse auch über Sachen zu berichten, die Ihnen möglicherweise nicht passen! Wenn ein Gericht nicht will das Details veröffentlicht werden, verhandelt es unter ausschluß der Öffentlichkeit, dies ist hier ja wohl nicht geschehen! Also dankbar sein, dass es die Presse gibt!

  2. Das Urteil ist gesprochen! Der eine findet es zu wenig, der Nächste hält es für angebracht. Es ist Sache des Gerichtes, diese Entscheidung zu treffen und nicht die des Volkes! Fakt ist, das auch in diesem Bericht wiedereinmal alles schlimmer dargestellt wird als ist! Natürlich sind Fehler gemacht worden, die nicht hätten passieren dürfen, allerdings wurden diese eingesehen und auch an dieser „geringen“ Strafe hängt mehr, als viele von euch glauben!

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