Tödliche Schüsse auf Hund

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Symbolbild

Bildquelle: Wikipedia

OBERSEHR. Am Montagabend verlor ein Mann seinen Hund auf einem Waldweg bei der K 45 in der Gemarkung Obersehr (Kreis Trier-Saarburg). Nach mehrstündiger Suche fand er seinen Hund am nächsten Morgen tot in einem Feld am Fahrbahnrand der K 45. Er war mit einem Schuss in die Stirn getötet worden.

Der Mann hatte seinen Hund am Montag gegen 19.30 Uhr bei einem Spaziergang aus den Augen verloren. Eine mehrstündige Suche verlief erfolglos. Erst am nächsten Morgen fand er seinen Hund in einem Feld am Fahrbahnrand der K 45. Das Tier hatte eine Schussverletzung im Bereich der Stirn. Der Schuss muss mit einer Kleinkaliberwaffe abgegeben worden sein.

Hinweise werden telefonisch an die Polizeiinspektion Saarburg (06581-91550) erbeten.

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11 KOMMENTARE

  1. Wie „verliert“ man denn bitte einen Hund? Wenn der Hund jagd oder aus mangelnder Bindung zum Halter davon läuft, leine ich den doch nicht ab… schon gar nicht in der Dämmerung. Sorry, kein Mitgefühl mit dem Halter. Der Hund hätte ebensogut überfahren werden können, hätte Menschen und Wildtiere gefährden können etc… Das arme Tier! Klar, wer auch immer da geschossen hat, darf das Tier nicht rumliegen lassen, sondern muss den Abschuss (hat der Hund gewildert?) melden! Absolute Schweinerei. Dennoch: dem Hundehalter gehört ein Haltungsverbot aufgebrummt, wenn der einfach so seinen Hund „verliert“.

  2. Klar – deshalb leine ich ja auch meine Kinder an… Damit ich sie nicht aus den Augen verliere! -.-
    Grad die Rasse braucht einfach auch ein Maß an Auslauf, was mit Leine nicht gegeben ist. Wenn er dann einmal über’s Feld tobt, ist er außer Sichtweite. Und wer weiss, ob nicht das schon gerade gereicht hat, um einem kranken Idioten die Gelegenheit gegeben zu haben, ihn zu erschießen.

    • Ich gehe jetzt mal davon aus, das Ihre Kinder keinen Jagdtrieb haben oder Menschen anspringen.
      In den meisten gemeinden in RLP gilt halt die Leinenpflicht. Über so was informiere ich mich aber bevor ich mir so ein Tier anschaffe. Und wenn ich so ein Tier eben nicht artgerecht halten kann, dann muss ich mir eben nen halbes Hähnchen vom Schütz zulegen.

      • …….oh Gott Fischer, man kann sie nicht mehr ernst nehmen. Nach ihren Thesen, könnte kein Hund mehr artgerecht gehalten werden, es sei denn man hat ein Riesengrundstück zu hause. Denken sie mal darüber nach. Oder sind sie etwa ein Hundehasser.

        • Nicht meine Thesen. Sind die Aussagen von Mitarbeitern des Trier Tierheims beim letzten Sommerfest. Und diese decken sich mit denen der beamten der Polizei-Hundestaffel und denen des K.Vollzuges.
          Nein. Ich liebe Tiere. Aber ich hasse Leute, die meinen ihr Hund hätte ein Recht darauf in die Sandkisten zu schei… in denen meine Enkel spielen wollen.
          Oder frei laufen zu lassen, obwohl sie kleine Kinder auf den Dreirädern fahren sehen.

          • …..jaja Herr Fischer, die bösen Hunde scheißen in die Sandkästen auf freier Flur und der Enkel fährt Dreirad auf der Wiese zwischen Lampaden und Obersehr!

      • Naja, ich würde in der Hinsicht leider nicht für alle Kinder die Hand ins Feuer legen, da diese – wie auch bereits kommentiert wurde – nicht unbedingt sozialverträglicher sind, als der Hund, den ich einst hatte.
        Es ist eine generell Charaktersache – dabei sollte man diesen den Hunden aber auch nicht absprechen. Es gibt Gebiete, da macht es auch Sinn, seinen Vierbeiner anzuleinen, wie es auch Sinn macht, Kinder an die Hand zu nehmen. Und es liegt auch in der Verantwortung des Halters, dass Kinderspielplätze nicht als Toilette benutzt werden. Bei Kindern ist es eine Sache der Erziehung, ihnen den entsprechenden Anstand beizubringen, gewisse Dinge nicht zu tun. Aber die Reaktion, einen Hund zu erschießen ist bei Weitem übertrieben. Wenn man das so hört und das Verantwortungsbewusstsein betrachtet, müsste man einigen Menschen verbieten, selbst Kinder zu bekommen. (meiner Meinung nach sogar weitaus mehr, als den Tierbesitzern…)

  3. Oh mein Gott, an den Meinungen erkennt man sofort die Nicht Hundehalter , Hunde sind ja so gefährlich die dürfen nur an der Leine geführt werden, was für ein Blödsinn und es gibt Leinenpflicht nicht im gesamten Land sondern in der Stadt bzw innerhalb Gemeinden und Hunde sind im allgemeinen sozialisiert wie die meisten Menschen .

    Wenn ich mir da so manche Eltern mit ihren Kindern anschaue die alles im Supermarkt begrabschen oder auf den Boden werfen ohne dass hemand einschreitet finde ich sollte man dort auch an Leinenzwang für Kinder nachdenken.

    Einen Hund aus nächster Nähe einfach so zu erschiessen ist mehr als Tierquälerei , das zeigt doch dass das Tier nicht gejagt hat sondern freundlich auf den Menschen zugegangen sein muss.

    • Ich bin ja schon froh das wenigstens einer noch normal denkt.
      Man könnte echt meinen das Hunde für das Übel der Welt verantwortlich sind,
      wenn man diesen geistigen Dünnsch… der Vorredner liest.
      Armes Trier.

  4. Ich persönlich kenne keinen Jäger, der mit einem Kleinkaliber auf Jagd geht, was wohl nach den Jagdschutzbestimmungen auch nicht zulässig ist. Anleinpflicht in Rheinland Pfalz ist richtig, sollte man dann aber auch Inhaltlich kennen! Auch in RP darf ich meinen Hund laufen lassen. Und bitte, was soll der Spruch von wegen Artgerecht? Wie halte ich den einen Hund artgerecht? Egal, wie, warum und überhaupt, wenn ich meinen Hund nicht kontrollieren kann und das in jeglicher Situation, dann bin ich verpflichtet, dem Hund, als auch der Umwelt gegenüber, entsprechend dafür zu sorgen, das nichts passieren kann.

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