Karstadt-Mitarbeiter bangen um Arbeitsplatz – 3.000 Jobs in Gefahr

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Bildquelle: Wikimedia Commons

ESSEN/TRIER. Laut „Handelsblatt“ sollen bei Karstadt rund 3.000 Jobs auf der Kippe stehen. Die Information stützt sich auf ein Schreiben des Gesamtbetriebsrats und des Wirtschaftsausschusses an die Beschäftigten des Kaufhaus-Konzerns.

Die angeschlagene Warenhauskette soll wieder schwarze Zahlen schreiben. Dazu soll es Sparpläne geben, die Personalkosten in Höhe von 1.950 Vollzeitstellen betreffen. Umgerechnet sind das 3.000 Beschäftigte, berücksichtigt man die Teilzeitstellen.

Bereits vor zwei Wochen hatte der neue Karstadt-Chef Stephan Fanderl die Schließung von sechs Filialen angekündigt. 350 Mitarbeiter sind davon betroffen. Für zehn weitere der 83 Standorte sollen „individuelle Lösungen“ gefunden werden. Zudem soll für die 17.000 Mitarbeiter das Urlaubs- und Weihnachtsgeld gestrichen werden und es über 2015 hinaus eine Tarifpause geben. Zusätzlich erhöht sich die Arbeitszeit von durchschnittlich 37,5 auf 40 Stunden pro Woche.

Die Beschäftigten wurden vom Gesamtbetriebsrat informiert. Arbeitnehmervertreter sind entsetzt und bezeichnen den Sparkurs als „Kahlschlag“ und „Frontalangriff“.

Die Unternehmensführung will am Mittwoch Gespräche mit den Arbeitnehmern beginnen.

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