Mega-Bahnstreik in der Region – was muss ich wissen?

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Mammut-Streik bei der Deutschen Bahn - vier Tage lang werden Züge still stehen.

Bildquelle: Wikipedia

Die GDL-Lokführer streiken wieder. Während des Tarifkonflikts ist dies nun der sechste Streik. Zahlreiche Züge der Deutschen Bahn stehen in den nächsten Tagen still – ganze vier Tage sollen sie nicht fahren.

Viele Reisende wissen schon gar nicht mehr, für wie lang gestreikt wird, welche Züge überhaupt noch fahren und welche Rechte sie als Bahnfahrende haben.

lokalo.de hat die wichtigsten Infos für Sie zusammengefasst:

    • Gestreikt wird im Güterverkehr ab Mittwoch, 15 Uhr, im Personenverkehr ab Donnerstag, 2 Uhr. Das Streikende soll erst Montag, 4 Uhr, sein.
    • Der Streik betrifft den Güterverkehr und die Personenbeförderung mit Fern- und Regionalzüge als auch S-Bahnen – deutschlandweit.
    • Von Donnerstag bis Sonntag ist für Fernzüge ein Sonderfahrplan eingerichtet. Der Regionalverkehr wird mit Zügen und Bussen versucht, aufrechtzuhalten. Es ist natürlich möglich, dass es selbst hier zu Verzögerungen oder Ausfällen kommt.
    • Die Deutsche Bahn informiert auf ihrer Homepage aktuell über die Beeinträchtigungen. Auch telefonisch sind Auskünfte der Deutschen Bahn möglich: Tel.: 08000-996633. Die Rufnummer ist kostenlos. Aus dem Auslanf ist eine gebührenpflichtige Hotline zu erreichen: Tel.: +49-0180-6996633.
    • Reisende, deren Verbindung bestreikt wird, können sich den Preis bereits gebuchter Tickets und die Reservierung zurückerstatten lassen. Beantragen kann man dies mit einem Formular der Deutschen Bahn.
    • Wer dennoch den Zug nehmen möchte, kann auf die nächste – auch höherwertige – Zugverbindungen zurückgreifen, auch wenn diese teurer sind. Dies gilt allerdings nicht für regionale Tickets und reservierungspflichtige Züge.
    • Es gibt auch Entschädigungszahlungen: Kommen Sie mindestens eine Stunde zu spät an, erstattet die Bahn 25 Prozent des Fahrpreises. Ab einer verspäteten Ankunft von zwei Stunden gibt es 50 Prozent zurück.

Die GDL fordert von der Bahn fünf Prozent mehr Lohn sowie eine Verkürzung der Arbeitszeit am Wochenende von 39 auf 37 Stunden.

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