TBB holt Dennis Kramer für Andreas Wenzl

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Foto: Archiv

Bildquelle: TBB, Helmut Thewalt

TRIER. Nach der Verletzung von Andreas Wenzl, der schon am vergangenen Spieltag nicht mehr im Kader stand, hat Basketball-Bundesligist TBB Trier reagiert und Dennis Kramer unter Vertrag genommen. Wenzl hat sich erneut eine Meniskusverletzung zugezogen – dieses Mal im bisher gesunden rechten Knie Er muss operiert werden und längere Zeit ausfallen.

Mit Kramer kommt ein Spieler, der zwar mit seinen 22 Jahren ebenfalls zu den Nachwuchstalenten zählt, dennoch über mehr Erfahrung verfügt als Wenzl. Kramer ist 209 cm groß und hat das Centergen im Blut. Sein Vater ist der frühere Leverkusener Topspieler Arvid Kramer, der noch als 40-Jähriger für die Telekom Baskets Bonn aktiv war und dort auch als Manager tätig war. Der A-2-Nationalspieler war vor dieser Saison von der University of San Diego zu den Brose Baskets Bamberg gewechselt und aktuell für das  Farmteam der Franken, Bike Café Messingschlager Baunach, in der Pro A aufgelaufen. Sein Vertrag mit den Brose Baskets wurde einvernehmlich aufgelöst.

Henrik Rödl, schickt beste Wünsche an Andi Wenzl und äußert sich dann zu seinem neuen Schützling: „Dennis ist ein junger, talentierter Spieler, der gut in unser Konzept passt. Er kann auf beiden großen Positionen spielen; wie genau sich das darstellt, wird sich in den ersten Trainingseinheiten zeigen. Ich bin froh, dass wir in dieser Situation jemanden seines Kalibers finden und nach Trier holen konnten.“

Kramer ist 209 cm groß und im Besitz der deutschen und auch der amerikanischen Staatsbürgerschaft. Er war U18- und U20-Nationalspieler sowie 2013 im Kader der A2-Nationalmannschaft. Für die San Diego Toreros kam er pro Spiel durchschnittlich auf 11.5 Punkte und 6.6 Rebounds in der NCAA1 West Coast Conference.

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Nach der TBB-Schlappe gegen ALBA Berlin am vergangenen Sonntag hatte Gästecoach Sasa Obradovic für Aufsehen gesorgt, als er feststellte: „Ich wünsche Henrik nur das Beste. Aber Trier braucht definitiv mehr Qualität, meiner persönlichen Meinung nach ist das nicht genug, um in der Liga zu bleiben.“

Gestenreich wie immer: Sasa Obradovic, Headcoach von ALBA Berlin.

TBB-Geschäftsführer Sebastian Mertens war nach diesem Kommentar von Obradovic angefressen und verwies auf den „fünf Mal höheren Etat“ der Berliner. Die Meinung Obradovics auf dieses eine Spiel bezogen, ist angesichts des Kaders, mit dem die Trierer angetreten waren, nachvollziehbar, ob sie ihm zusteht, steht auf einem anderen Blatt. Zur Erinnerung: Bei der TBB fehlten Mathis Mönninghoff, Ricky Harris und Andreas Wenzl. Mathis Mönninghoff wird zurückkehren, für Andreas Wenzl wurde nun Dennis Kramer verpflichtet. Damit sollte die Qualität des Kaders erheblich angehoben sein, selbst wenn es für Harris in Trier wohl keine Zukunft geben wird, da mit ihm sieben Ausländer im Kader sind. Die BBL-Regularien erlauben aber nur den Einsatz von sechs Ausländern. Vereine mit einem fetteren Budget leisten sich schon mal diesen Luxus und lassen dann rotieren. Das dürfte für die TBB aber nicht machbar sein. red/wir

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3 KOMMENTARE

  1. Herr Obradovicz war in seiner aktiven Phase ein sehr guter Basketballer, kein sehr guter Sportsmann. Das hat sich bis zum heutigen Tage durchgezogen.
    Arrogant bis zum Geht nicht mehr.

  2. Endlich hat es mal jemand geschafft, die Wahrheit zu sagen. Endlich wird mal etwas bei der TBB hinterfragt, was die Presse ja nicht hinbekommt.
    Schaut man sich die Offenbarungen gegen Crailsheim und Berlin an, weiß man wovon Obradovic redet. Wie lange ist Wenzl jetzt verletzt. Seit mindestens 2 Wochen war von ihm nichts zu hören. Was bekommen die Fans zu hören: Die länge des Fanschals. Die Informationspolitik ist genau wie die Kritikfähigkeit bei der TBB momentan nicht gegeben.
    Die nächsten Spielewerde ich mir definitiv schenken. Da kann ich das Geld auch gleich in den Kamin geben und habe mehr davon.

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