Fußball-Oberliga: Der Blick von Paul Linz geht nach oben

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Bildquelle: FSV Salmrohr

SALMROHR. Im Gastspiel bei der Spielvereinigung Burgbrohl (Samstag, 17 Uhr, Rasenplatz Burgbrohl) bietet sich dem FSV Salmrohr erstmals in dieser Saison die Chance, das untere Tabellendrittel zu verlassen und den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herzustellen.
Angesichts der glänzenden Bilanz unter Trainer Paul Linz, der in sechs Spielen nur eine (unglückliche) 1:4-Niederlage in Neunkirchen hinnehmen musste, ist ein Sieg in Burgbrohl eine realistische Zielsetzung. „Wir müssen im Abschluss kaltschnäuziger werden“, fordert der 58-Jährige, der mit der Entwicklung seiner Mannschaft sehr zufrieden ist.

Wie man es von Linz kennt, hat er dem Team nicht nur eine Frischzellenkur verpasst – er hat die Elf konsequent verjüngt – sondern sie auch deutlich offensiver eingestellt. Was nicht heißt, dass die Defensive vernachlässigt wird. Typisch Linz ist aber, dass er sich nicht bis ins Detail mit dem Gegner beschäftigt, sondern sein Augenmerk vor allem auf die eigenen Schützlinge richtet. Und da gab es in den letzten Wochen genügend Anlass, sich an der Entwicklung gerade der jungen Spieler zu erfreuen. Eben bis auf die Chancenverwertung. „Sie sind noch jung, das kommt noch. Wir arbeiten ja auch ständig daran“, so Linz.

Rein tabellarisch kommt es in der Vulkaneifel zu einem Nachbarschaftsduell, denn die Hausherren liegen auf Rang 14 nur zwei Plätze hinter dem FSV. Immerhin sind die beiden Kontrahenten aber schon durch fünf Punkte getrennt. Dieser Abstand soll nicht nur gehalten, sondern am besten vergrößert werden, damit die Salmtaler die Verfolgergruppe von Tabellenführer SC Hauenstein nicht aus den Augen verlieren.

Beide Teams haben mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Mit Yannick Distelrath und Norman Wermes fehlen der Elf von Trainer Klaus Adams zwei Leistungsträger, beim FSV ist die Liste der Ausfälle ungleich länger. Seit mehr als einem Jahr ist Christian Schroeder nun schon zum Zuschauen verurteilt, der nach einem komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch nun an Knieproblemen laboriert. Langfristig fallen auch Tobias Baier (Leisten- und Rückenprobleme) und Dominick Zwick (Schienbeinbruch) aus. Der Rücken zwickt auch Timo Heinz. Damit nicht genug: Flügelflitzer Daniel Petersch hat Trainings- und Spielverbot wegen des Verdachts auf einen Sehnenriss. Dennoch richtet sich der Blick von Paul Linz in der Tabelle nach oben.

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