Neuer Vorstand der Linken stellt Weichen für die Landtagswahl

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v.l.n.r. Wolfgang Schmitt, Paul Hilger, Thorsten Asselborn, Katrin Werner, Marc-Bernhard Gleißner, Mateusz Buraczyk, Jörg Johann, Susanne Kohrs, Yannic Kaub.

Bildquelle: Die Linke

TRIER. Am Sonntag, 20. Oktober, fand die Kreismitgliederversammlung der Partei DIE LINKE. Trier Saarburg statt. Auf der sehr gut besuchten Versammlung fanden die Wahlen zum Vorstand statt, auch die Weichen für die Landtagswahl 2016 wurden gestellt. 

Katrin Werner, MdB, und Marc-Bernhard Gleißner wurden mit überragender Mehrheit als Kreisvorsitzende wiedergewählt. Auch wiedergewählt wurde in den geschäftsführenden Vorstand Susanne Kohrs als Schatzmeisterin . Mateusz Buraczyk wurde als Kreisschriftführer gewählt und übernimmt das Amt von Christian Lehberger, der den Kreisverband aus beruflichen Gründen wechselte.

Kreisvorsitzender Marc-Bernhard Gleißner bedankte sich bei den ausgeschiedenen Mitgliedern und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg bei der Arbeit: „Der alte Vorstand hat zwei erfolgreiche Wahlkämpfe geführt. Wir konnten mit Katrin Werner unser Bundestagsmandat verteidigen und haben bei der Kommunalwahl mit 1,9% am stärksten hinzugewonnen. Der neue Vorstand muss das kommunalpolitische Profil weiter schärfen. Wir werden in Trier mit den Themen kommunale Finanzen, Soziales, Schule und Kultur wahrgenommen. Daran müssen wir weiterarbeiten und im Gespräch mit den Triererinnen und Trierern weiter für unsere Positionen werben.“

Kreisvorsitzende Katrin Werner gab die Wegrichtung für die Landtagswahl 2016 vor: „Wir haben heute einen Wahlkampfbeauftragten gewählt. Die Vorbereitungen für die Landtagswahl fangen heute an. Wir müssen auf den Trierer Straßen und im Umland Präsenz zeigen. Wir können den Einzug in den Landtag schaffen, dafür müssen wir aber den Wählerinnen und Wählern zeigen, dass wir die einzige soziale Alternative sind. SPD und Grüne vergessen in vielen Punkten, die soziale Frage: Unser Bildungssystem ist unterfinanziert, die Kommunen bluten aus und die Versorgung der Sozial- und Jugendämter ist eine Katastrophe für die Hilfesuchenden als auch für die Angestellten. In Rheinland-Pfalz braucht es eine linke soziale Opposition. Eine Aufgabe mit der die CDU heillos überfordert ist. Nur DIE LINKE legt die Finger in die Wunde und kämpft für mehr soziale Gerechtigkeit.“

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10 KOMMENTARE

  1. Bezeichnend wieder einmal, dass sich die SED Nachfolgeorganisation „Linke“ nicht daran stoert, dass sich Ihr Vorstandsmitglied Wolfgang Schmitt als WASG-Vorsitzender offen antisemitisch heartfelt hat. Wer will, kann googeln, wie Herr Schmitt forderte, „den Judenhassern nicht so viel Geld zu geben.“ Trier darf nicht so braun sein! Trier ist bunt! Viel licht merit das ja auch bald die „Braun-Linke“.

  2. Was haben die Linken seltsame Ideen.

    Es gilt jetzt die Finanzierung des Theaters in Angriff zu nehmen. Die LINKSFRAKTION schlägt dafür vor die Grundsteuer B um zehn Prozent zu erhöhen und mit diesen Einnahmen die Zukunft des Theaters zu sichern.

    http://www.linksfraktion-trier.de/nc/politik/aktuell/detail/artikel/drei-sparten-theater-bleibt-erhalten-jetzt-gehts-um-die-finanzierung/

    Steuern rauf um ein Loch ohne Ende zu stopfen, mein lieber Her Gesangsverein, das sind Töne.
    Das einzige was man mit dem Theater empfehlen kann ist ein Liebherr 954.
    https://www.youtube.com/watch?v=zy3hYfcCVDw

    • Die Linken sind ja ganz stark auf seiten der Kultur. Aber bei den Pflichtsachen( z.B. Ordnungsamt, Feuerwehr, Schutz der Kinder auf Spielplätzen , usw) , da hört man ja so grad gar nix.

      • Ja, damit haben Sie natürlich Recht. Das sieht der Bundesverband der Berufsverbrecher sowie die Gewerkschaften der Raser, Parksünder, Hunde-auf-Spielplatz-laufenlasser und die der Künstler übrigens genau so.

  3. @ Jammed Platz

    ich stimme Ihnen zu, allerdings ist Ihnen beim Zitieren ein Fehler unterlaufen: wie Herr Schmitt forderte, “den Judenhassern nicht so viel Geld zu geben“ das Zitat lautet “den Juden nicht so viel Geld zu geben“.
    Auf Nachfrage betonte der Herr damals ausdrücklich, dazu zu stehen. Leider kein Einzelfall in dieser Partei (siehe auch die Rolle der Linken bei vielen Anti-Israel-Demos in diesem Jahr, die zu antisemitischen Veranstaltungen verkamen oder gleich so intendiert waren).
    Aus diesem und manch anderem Grund ist diese Partei unwählbar.

  4. DIE LINKE auf dem Wahlplakat:

    „Mehr Demokratrie durch Volksentscheide!“

    DIE LINKE im Stadtrat:

    „Der Trierer Stadtrat hat mit den Stimmen der Linksfraktion die Umbenennung der Hindenburgstraße beschlossen. Vorangegangen war eine kontroverse Debatte, in deren Verlauf auch die AnwohnerInnen der Hindenburgstraße sowie der Ortsbeirat befragt wurden.

    Beide sprachen sich gegen die Umbenennung aus.

    Dennoch war die Entscheidung richtig, der Straße einen neuen Namen zu geben.“

    Noch Fragen?! Die Partei, die Partei…

  5. @Maximilian: kann es sein das ich oder Sie etwas nicht mitbekommen habe/n? Soviel ich weiß, wird diese Umbenennung immer wieder von den grünen und linken versucht. Sie wurde aber bis dato wegen des Vetos des Ortsbeirats, sowie des eindeutigen Anliegerwillens noch nicht beschlossen. wenn es allerdings nach dem Willen der o.gen Parteien geht, sollte der Anliegerwillen allerdings keine Rolle spielen; das nennt man dann gelebte Demokratie!

  6. Bei der Kommunalwahl am stärksten hinzugewonnen haben nicht die Linken, sondern die AfD, Herr Gleißner. 3,9% um genau zu sein…

    Aber so ist das mit den Linken, man legt sich alles so zurecht, wie man es gerade braucht. Auf diese Art macht die Linke Politik und führt ihre „Diskussionen“ gegen den politischen Gegner.

  7. Wenn es wirklich stimmt, dass die Linke vehement die Politik Israels in Bezug auf die Unterdrückung der Palästinenser kritisieren dann kann ich nur sagen: Gott sei Dank ist mal eine Partei vorhanden die eine kritische Stimme zu der Politik der jetzigen Regierung in Israel einnimmt!

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