#trierwählt +++ LIVE-TICKER +++ LEIBE NEUER OB

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39 KOMMENTARE

  1. Bin ja echt mal gespannt, wie das heute ausgeht. So oder so feiert sich die Gewinnerpartei heute Abend bei Champus selbst und vergisst diejenigen, die genau diesen Zirkus nicht mehr wollen. Armes Trier.

    • Eine ungültige Wahl ist genau das gleiche wie nicht hinzugehen.
      Denn die ungültigen Stimmen haben keinen Einfluss auf das Ergebnis, und dass sich irgendwer für die Anzahl ungültiger Stimmen interessiert, dürfte auch klar sein, sofern die Anzahl nicht signifikant hoch ist.

    • Das sehe ich ganz genau so.
      In Zeiten der großen Koalition und in Bezug auf das Potential der Kandidaten hier in Trier, war es auch für mich die einzig richtige Entscheidung – ungültig mit meinem Stimmrecht zu votieren.

      • Was für ein Blödsinn! Man sollte sich entscheiden, egal ob Pest oder Cholera. Alles andere ist zwar bequem, aber auch feige!

        • Für mich war es zugegegebn auch sehr schwer, meine Stimme einem Kandidaten zu geben, da ich keinen der drei für befähigt halte, das Amt des OB zur Gänze auszufüllen (sicher hat jeder Kandidat seine Stärken und Vorteile, die aber in meinen Augen nicht ausreichen).

          • Klar ist das deine Entscheidung. 🙂 Nur es bringt eben nichts, auch zeigt es (leider) keinen Protest.
            Man bräuchte hierfür ein zusätzliches Feld „Enthaltung“ o. Ä., das dann auch ganz klar in die Wertung am Ende einfließt; denn so wie es aktuell ist, werden nur die gültigen Stimmen für die Auswertung herangezogen und die (auch bewusst) ungültigen einfach ignoriert, was auch nicht gerade demokratisch ist.

  2. Herr Teuber kann oder will einfach nicht verstehen, warum so viele Leute zu Hause bleiben. Wählen erscheint den meisten gerade nicht mehr als bedeutender Akt, weil die Politik sich für die Meinung der Bürger eben nur einmal interessiert. bei der Wahl. Die Menschen haben trotz (!!) Wahlrecht das Gefühl, abseits zu stehen und beherrscht zu werden und das – da gebe ich Herrn Teuber Recht – bedroht die Demokratie. Aber es ist zu einfach, die Schuld dafür beim Wähler zu suchen!

    • Da stimme ich dir absolut zu. Dass der Bürger nicht zur Wahl geht, ist keine Schuld des Bürgers, sondern der Politik. Die Damen und Herren Volksvertreter liefern anscheinend keinen Anreiz, keine Motivation und kommen beim Wähler nicht an. Und das durch die Bank weg, ganz gleich von welcher Partei sie sind.
      Darüber müssen die Politiker sich Gedanken machen, aber dass diese gar nicht auf die Idee kommen, bei sich nach Fehlern zu suchen, belegt ihre Abgehobenheit und Bürgerferne!

  3. Was ich nicht verstehe ist, dass die „Grünen“ in Form als ihre Chefin, noch am Wahltag Wahlwerbung macht. Am Wahltag ist doch Wahlwerbung nicht erlaubt.

    • Wenn sie glauben, die Grünen oder ihre „Chefin“ hätten am Wahltag noch Wahlwerbung gemacht, dann sind Sie jemandem auf den Leim gegangen, der mit seinem Flugblatt offensichtlich genau diesen Eindruck erwecken wollte. Die Grünen haben keine Wahlempfehlung abgegeben und folgerichtig auch keine Werbung gemacht. Achten Sie beim nächsten Flugblatt darauf, ob der Name des Verantwortlichen wie vorgeschrieben irgendwo am Rand zu finden ist. Übrigens wäre Wahlwerbung am Wahltag durchaus erlaubt gewesen, nur nicht unmittelbar vor dem Wahllokal.

  4. Die (paar wenigen) Wähler haben entschieden. 8 Jahre Stillstand für Trier.
    Ein SPD-OB steht ab April der schwarzen Mehrheit im Rat gegenüber und den farb- und ahnungslosen Dezernenten vor. Na das wird prima.

    Verloren haben aber vor allem Kaster und noch viel mehr Dempfle. Beide sollten sich aus der CDU-Stadtpolitik zurück ziehen.
    Eine Societylady als „Unternehmerin“ zu präsentieren, die aber kaum sich selbst in den letzten Jahren satt bekam, anstatt auch nur eine Handvoll sozialversicherungspflichtige Jobs zu garantieren. Eine „Unternehmerin“, die nicht mehr war, als Unternehmerfrau. Das hätte man vorher wissen müssen!
    Man wollte sich damit die Theatergänger und ein paar Studenten als Wähler ergaunern und verspielte sich damit ein Großteil der eigenen Klientel. Ich selbst bin CDU-Mitglied und Wähler seit „immer“ und mir zitterte die Hand vor diesem Kreuz.

    So schwach die Kandidatin Zock war, so gut muss aber wohl auch Leibe sein. Farblos ohne Ende, ein Verwaltungshengst, der mit Dackel und Hund (oder das, was man dafür hält) durch den Weinberg spaziert. Farblos, dünn, Jurist….. aber er schafft es trotz einer am Boden liegenden Teuber-SPD ein paar Leute zu mobilisieren. Respekt.
    Ich denke, es liegt aber mehr an der Dünnflüssigkeit von Demple-Zock, als an der Substanz von Leibe.

    Endlich ist das Elend vorbei…. es komme das nächste.

    p.s.
    Wenn Leibe es trotzdem schafft, KT – die Wurzel des Elends, gegen einen Fachmann oder Fachfrau zu tauschen – dann haben wir in Mäushecker, Egbert, Grüneberg, Baumumfall, Wolfsberg und und und ja doch noch einen kleinen Lichtblick vor uns…

  5. Gratulation selbstverständlich an den Sieger. 🙂 Aber was ist so ein Sieg nun wirklich wert? Auf die Wahlberechtigten bezogen (ohne dass wir die Nichtwähler einfach unter den Tisch fallen lassen) hat Leibe 15,12% hinter sich (Zock noch etwas weniger mit 14,99%). 15,12% Rückhalt in der erwachsenen Bevölkerung, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Natürlich ist das nur eine Zahl, die auch nicht wirklich aussagt, dass nicht mehr für ihn votiert hätten, wenn sie denn wählen hätten gehen müssen. Von daher möchte ich auch gar nicht behaupten, dass knapp 85% gegen ihn sind, aber das Nichtwählen hat ja einen Grund, und daher finde ich es legitim, die abgegebenen Stimmen in Relation zu allen möglichen Stimmen zu setzen.

    Kann sich ein OB mit einer solchen Wahlbeteiligung überhaupt freuen?

  6. Herzlichen Glückwunsch unserem neuen, blassen Stadtoberhaupt, Dampfplauderer 2.0, Nachfolger eines noch Blasseren!
    Für Trier wünsche ich mir, dass er meine Sicht Lügen straft und die schwarze und grüne Zicke entsorgen wird.
    Immerhin ist er von einem Siebtel der Bevölkerung gewählt worden, eine saubere Legitimation! Dann schauen wir mal, ob er eigene Entscheidungen treffen wird oder nur an den Fäden der „Triererin“ Malu hängen und tanzen wird.
    Dass es für unsere Stadt nach den acht mageren Jahren nur besser werden kann, gleich wer OB werden wird, habe ich anderer Stelle bereits gesagt.
    Also viel Glück, und bleiben Sie Dreyer und Teuber fern und fangen selbst an zu denken, Herr Leibe!

  7. Wolfram Leibe bewies doch schon im Wahlkampf, dass er mit wenig finanziellen Mitteln (etwas) mehr erreicht als Hiltrud Zock mit prallem Budget. Und so muss es weitergehen: Effizienz statt schöner Schein.
    Noch ein Tipp an CDU und Grüne – lasst dass mit den schwarz-grünen Machtträumen – sonst ergeht es Euch in Mainz 2016 nicht viel anders.

  8. Leibe hat nicht gewonnen, weil er so toll ist, er hat gewonnen, weil die CDU so dämlich ist… Hätten Kaster und Klöckner nicht in Trier ihren schwarz-grünen Testballon steigen lassen wollen, hätte Zock gewonnen. Dass sie verloren hat, ist einzig und allein den Grünen und ihrer jetzt schon legendären „Verantwortungsgemeinschaft“ mit der CDU geschuldet. Und lokalo, weil es das einzige Medium in der Region ist, das eine Berichterstattung ohne Rücksicht auf Verluste an den Tag legt. Und das ist gut so, behaltet das auf jeden Fall bei! Leider gibts solchen Journalismus nicht mehr oft, wie man am SPD-Hausblättchen sieht, auch wenn da noch Volksfreund auf der ersten Seite steht…

  9. ……die Wurzel allen Übels = KT. Ja, ja, so holen einen die Kraft und Macht-Spielchen von vor 8 Jahren, Gott sei Dank, heute noch ein. Danke ,danke, danke. Herr Kaster bitte zurücktreten!

  10. Verstehe ich das richtig? Zock hält ihre Stimmen vom 1. Durchgang. Leibe holt von den rund 5.000 grünen Stimmen etwas mehr als die Hälfte dazu. Der Rest der Grünen blieb ganz offensichtlich der Wahl fern, denn die Differenz zu den 5.000 Konrad-Stimmen ist fast exakt die Differenz in der Wahlbeteiligung (-2000). Und die These hier lautet: Wenn CDU und Grüne keine Gespräche geführt hätten, hätte die CDU-Kandidatin (mehr) Stimmen von den Grünen erhalten oder jedenfalls der SPD-Kandidat weniger Stimmen von den Grünen?

    • „Wenn CDU und Grüne keine Gespräche geführt hätten, hätte die CDU-Kandidatin (mehr) Stimmen von den Grünen erhalten oder jedenfalls der SPD-Kandidat weniger Stimmen von den Grünen?“

      An meiner Entscheidung hätte das nichts geändert. Aber viele Grünwähler fanden wohl keinen der Stichwahlkandidaten wählbar. Das werden dann die gewesen sein, die zuhause geblieben sind.

      Die These aber, dass die, die über den geplanten „Pakt“ mit der CDU verärgert waren, Frau Zock gewählt hätten, wenn dieser NICHT thematisiert worden wäre, finde ich dann allerdings doch „etwas“ gewagt.

  11. Genau meine Meinung. Die These, dass die Gespräche über eine Zusammenarbeit mit den Grünen geschadet hätten, ist doch verrückt.

    • Naja, man weiß es ja nicht. Die Tatsache, dass Frau Zock absolut 129 Stimmen hinzugewonnen hat KANN ja auch bedeuten, dass sie 2.000 Stimmen von Grüngemauschel-vergrätzten CDUlern aus dem ersten Wahlgang an Herrn Leibe verloren hat, dafür aber 2.129 aus dem grünen Lager gewonnen hat, während nur 800 und ein paar der Konrad-Wähler sich für Herrn Leibe entschieden haben.

      😉

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