„Ich habe diese Spielchen satt“ – „Mini-Fürstentum Trier“

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Wolfram Leibe übt scharfe Kritik an der Stadtpolitik und den aktuellen Bündnis-Debatten.

Bildquelle: Eric Thielen

TRIER. Wolfram Leibe, Kandidat der SPD für die OB-Stichwahl am 12. Oktober, übt in einer Presseerklärung scharfe Kritik an der bisherigen Stadtpolitik und den aktuellen Koalitionsdebatten. Am Mittwochabend haben die Trierer Grünen entschieden, weiter mit der CDU über eine Zusammenarbeit im Stadtrat zu verhandeln. Doch sowohl bei den Grünen als auch bei der Union gibt es massiven Widerstand gegen eine solches Bündnis (Das „Bündnispapier“). Am Montagabend hatten mehrere Mitglieder der CDU-Fraktion auf dem Kockelsberg Partei-Chef Bernhard Kaster die Gefolgschaft verweigert. Der Pfalzeler gilt als entschiedener Befürworter eines schwarz-grünen Bündnisses in Trier – als strategische Ausrichtung für das Land. In Rheinland-Pfalz finden 2016 Landtagswahlen statt. Julia Klöckner von der CDU tritt gegen die Triererin und amtierende Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) an.

Für Leibe sind „die aktuellen Berichte über Verhandlungen in Hinterzimmern, Postenschacherei und Wahlempfehlungen das Symbol für einen demotivierenden Politikstil in Trier“. Auf Nachfrage von lokalo erklärt der Jurist ferner: „Ich habe diese Spielchen satt.“ Es sei doch kein Wunder, so Leibe, „wenn bei dieser Art und Weise immer weniger Menschen den Sinn erkennen, warum sie noch zur Wahl gehen sollten. Offensichtlich treiben einzelne Akteure in Trier nur der eigene Erfolg und das Ego an. Das erinnert mich an monarchische Strukturen eines Minifürstentums.“

Er selbst stehe nach wie vor „für eine Koalition der Vernunft in der Stadt, in der über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg weniger Parteipolitik und mehr Trier eine Rolle spielen muss“. Der Sozialdemokrat kritisiert jegliche Verhandlungen mit dem Ziel starrer Mehrheitsblöcke im Rat als „schädlich für die Stadt“ und erinnert in seiner aktuellen Presseerklärung an die Erfahrungen aus der Zeit von CDU und UBM oder der Ampel: „Die Stadt braucht für die nächsten acht Jahre und darüber hinaus klare, mutige Entscheidungen und Menschen in Rat und Verwaltung, die diese auch energisch umsetzen. Ich weiß, dass viele Ratsmitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger meinen Stil der Politik der Mitte mittragen und voranbringen werden. Ich kann sehr glaubhaft diesen Stil prägen, da ich nicht in etwaige Verflechtungen der Hinterzimmerpolitik verhaftet bin.“

Als Oberbürgermeister wolle er dafür sorgen, „dass sich diese Vernunft in Mehrheiten in der Stadt und im Stadtrat münzen lassen. Viel zu lange wurde in der Schulpolitik, beim Wohnen oder der Wirtschaft nur halbherzig agiert. All diese Probleme müssen erkannt und professionell gelöst werden, weglächeln ist da zu wenig“. Ferner sei „die notwendige Kompetenz zur Vorbereitung von Entscheidungsreife für den Stadtrat nicht durch Geld, Sympathie oder neue Personalstellen als Hiwis des Oberbürgermeisters zu ersetzen“.

Leibe erklärt weiter, dass der Stadtvorstand dringend neu zu strukturieren sei und verweist in seiner Presseerklärung dabei auf sein alleiniges Recht als Oberbürgermeister, den Neuzuschnitt der Dezernate anzugehen. „Auch der Stadtvorstand muss schnell umstrukturiert werden, damit endlich eine Arbeit im Sinne der Stadt möglich wird und Demokratie zum Mitmachen einlädt. Die Zeit gegenseitiger Schuldzuweisungen, durch die zentrale Projekte lahmgelegt werden, muss enden! Ein Oberbürgermeister braucht ein gutes Team, um Trier voranzubringen“, betont der Sozialdemokrat. (red/et)

Anmerkung der Redaktion: lokalo hat heute Morgen nach Eingang der Presseerklärung von Wolfram Leibe im Sinne der Gleichbehandlung auch bei Hiltrud Zock, der Kandidatin der CDU, angefragt und um eine Stellungnahme zum Themenkomplex „Bündnisverhandlungen/Dezernate“ gebeten. Sollte Zock sich äußern, werden wir ihre Stellungnahme nachreichen.

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61 KOMMENTARE

  1. Eigentlich wollte ich gar nicht zur Stichwahl gehen, beim ersten Mal habe ich mein Kreuzchen bei Zock gemacht. Nun geh ich doch und mache es bei Leibe, nicht weil der so toll ist, sondern um gegen schwarz-grün ein Zeichen zu setzen. Die Wahlbeteiligung wird allerdings weiter fallen nach dem Grün-Schwarzen Schauspiel, vermutlich unter 20%.

    Vor allem die CDU hat ein riesiges Problem auf Landesebene, mit blau darf man nicht, gelb gibts nicht mehr – wenn man also nicht auf ewig zu großen Koalitionen verdammt sein soll, bleibt ja nur noch Grün als Partner.

    • Genau wie ich. ich habe bei Zock ein Kreuzchen gemacht aber da ich Grünenhasser bin werde ich nach langem Kampf mit mir selbst nun Herrn Leibe wählen.

  2. Endlich wird hier Klartext gesprochen! Meine Stimme für Trier, für eine kompetent geführte Stadt, hat Wolfram Leibe. Es kann doch nicht sein, dass aus Parteiinteresse nicht die Besten, sondern die Biegsamsten verantwortungsvolle und gute bezahlte Posten bekommen. Wir brauchen für Trier ganz dringend diese Koalition der Vernunft (über Parteigrenzen hinweg). Liebe Triererinnen und Trierer – wacht auf!

  3. Das grüne „Hinterzimmer“, mit voller Fensterfront direkt zur Süd- und Ostalle war allerdings weit geöffnet. Rund die Hälfte der Teilnehmer waren gar keine „echten“ Grünen. Sogar eine ganze Truppe Piraten waren vor Ort, nebenbei konnte man die Veranstaltung „live“ bei Lokalo mitverfolgen.

    Wieso stellte die SPD denn nicht ein paar offiziell Genossen dazu ab auch dort aufzukreuzen? Jeder durfte was sagen. Zeitweise dominierten regelrecht Nicht-Grüne das Gespräch.

    Wie auch immer dennoch gab es keine Wahlempfehlung seitens der Grünen. Lediglich wurde einem Gremium gestattet weiter mit der CDU über eine inhaltliche Zusammenarbeit zu sprechen, eine Koalition wird es ja wohl nicht geben.

    PS: Hinterzimmer…, vielleicht sollte man an dieser Stelle nicht vergessen, dass die Alternative zu Schwarz-Grün, Schwarz-Rot heißen dürfte. Herr Teuber machte das ja neulich erst wieder offenkundig.

    • Das „Hinterzimmer“ war ja nicht die Mitgliederversammlung gestern, sondern die Vorgespräche mit der CDU. Warum die Grünen (oder genauer gesagt der Vorstand) den denkbar schlechtesten Zeitpunkt wählen, um über Koalitionsverhandlungen abzustimmen und sich damit nicht wirklich neutral der kommenden Stichwahl gegenüber verhalten, haben die Betreiber dieser Abstimmung (massgeblich Herr Marz) nicht wirklich erklären können. Leider bleiben bei mir als Beobachter gestern trotz aller Beteuerungen des Vorstands es hätten keine „Geheimverhandlungen“ gegeben trotzdem Zweifel übrig. Herr Kaster und Frau Zock haben in der ganzen Stadt schon einige merkwürdige Angebote/Versprechungen für nach der Wahl getätigt. Warum sollten sie das nicht gerade bei den Leuten tun, die ihnen gerade einen „Bärendienst“ erweisen.

  4. Herr Leibe scheint ein wenig neben der Realität zu stehen. Es gibt keine Hinterzimmerpolitik. Grüne haben sonderit, ob eine gemeinsame Arbeit im Trierer Stadtrat möglich ist. Die Ergebnisse dieser Sondierung wurde
    am vergangenen Montag bei der CDU besprochen, und bei den Grünen am Mittwoch in öffentlicher Sitzung unter genauer Beobachtung von „Lokalo“.
    Das die Grünen die Gespräche mit der CDU suchen hat ja auch eine Ursache. Nach dem zerbrechen des Ampelbündnises verfiel der Stadtrat in eine Beliebigkeit, die keine kontinuierliches Handel mehr erkennen ließ.
    Quer durch die Fraktionen wurden teilweise sich widersprechende Beschlüsse gefällt. Die Schwäche des Rates stärkte natürlich Stadtvorstand und Verwaltung. So entmachtete der Rat sich zunehmend selbst und die Verwaltung bestimmte wo es lang geht.
    Die Grünen möchten aber einen starken Stadtrat der die politischen Leitthemen bestimmt. Dazu braucht man auch klare Mehrheiten. Wenn Herr Leibe von „einer Koalition der Vernunft…über Fraktion- und Parteigrenzen hinweg“ spricht, dann will er genau das Modell des schwachen Stadtrates beibehalten. Aus seiner Sicht vielleicht verständlich. Sollte er Oberbürgermeister werden, könnte er nach Gutsherrenart leichter die Stadt regieren.
    Richard Leuckefeld

    • Realsatire, einfach zitieren: „Herr Leibe scheint ein wenig neben der Realität zu stehen. Es gibt keine Hinterzimmerpolitik.“ Wow!
      Und der Ticker gestern Abend war von Herr Thielen beim Rauchen erfunden worden.

    • Lieber Herr Leuckefeld,

      mich wundert, dass Sie es schaffen den Balken im eigenen Auge auf andere zu übertragen. „Es gibt keine Hinterzimmerpolitik … Herr Leibe scheint neben der Realität zu stehen … regieren nach Gutsherrenart, usw“

      . Letzteres ist mit Sicherheit an dieser Stelle nicht der Fall. Das wissen Sie selbst! Warum also so eine Sprache?

      Natürlich war der Stadtrat in seinen Beschlüssen etwas strubbelig unterwegs. Ich denke nur an die Anträge und Beschlüsse bezüglich der Überwachung des ruhenden Verkehrs. Da haben Sie Recht! Hier ist keine Linie zu erkennen und die Verwaltung bleibt weiter handlungsunfähig. Aber daraus abzuleiten, dass Herr Leibe einen schwachen Stadtrat möchte und die Grünen einen starken Rat? daraus abzuleiten, dass der Stadtvorstand gestärkt worden ist? Müssen Ihre Nerven blank liegen …

      Es ziel- und lösungsorientierte Sachpolitik im Stadtrat angesagt, die dann von einem OB mit den Dezernenten professionell im Team und mit der Verwaltung am Augustinerhof umgesetzt werden soll. Wir brauchen Partien, die bezüglich Ihrer Inhalte berechenbar und stabil sind. Ist Ihnen klar, dass bereits die Trierer Grünen alleine – auch ohne Stadtrat – soeben in eben diese „inhaltliche Beliebigkeit“ verfallen, die Sie in ihrem Kommentar anprangern? Und Sie leisten selbst dazu einen nicht bescheidenen Beitrag!

  5. an Wolfgang Leibe und Hiltrud Zock:

    Bitte klinken Sie sich ein und diskutieren Sie (fast) live mit. Ich glaube, die Trierer Bürger möchten endlich mal klare und direkte (vielleicht auch mit Kaster/Dempfle nicht abgestimmte, spontane) Meinungen und Aussagen insbesondere von Frau Zock hören!

    zur Pressemitteilung: auf den Punkt! Also los….

    Meine Frage an beide Kanditaten: Wie stehen Sie persönlich zu einer weiteren Amtszeit von Frau Birk und Frau Käs-Torchiani?

    Über eine kurze, dafür klare Antwort an dieser Stelle freue ich mich sehr.

  6. @ herr leuckefeld

    danke für ihre klugen zeilen. trier hat ein verwaltungsproblem und zwar dass die Verwaltung viel zu stark ist – leibe wird diese Verwaltung weiter zu lasten des stadtrats stärken. wir brauche nicht mehr Verwaltung, sondern weniger in Trier!

  7. Ich hatte gehofft, dass es auch hier auf lokalo – wie weiland bei 16vor – meagaout sei, nicht OFFEN, da.h., mit seinem Namen zu seiner Meinung zu stehen. „Geradeaus“, „Paulchen“, „Metropolit“, „Nie mehr Grün“, „Beobachterin“, „Elvis“: Weshalb verbergt ihr Eure wahren Namen? Weshalb steht ihr nicht OFFEN zu Eurer Meinung? Dieses „Pseudonym“-Spielchen ist einfach ….. jämmerlich und trägt eher zur Parteiverdrossenheit bei als das, was ihr hier kritisiert. ! Wer versteckt sich denn hinter „Geradeaus“ und verbreitet hier anonym die übelste frauenfeindliche Hetze ( „eine Frau wie Zock muss sich von einem Mann wie Kaster die Hand führen lassen“); und „Paulchen“ und „Metropolit“ wählen auf einmal nicht mehr Zock sondern den anderen Kandidaten, nur weil zwei Stadtratsfraktionen das machen, was nach Wahlen mit keinen eindeutigen Mehrheiten üblich ist: Sondierungsgespräche führen? Und welche Partei in den letzten Jahren in Trier und auf Landesebene „aus Parteiinteresse“ nicht „die Besten'“ in lukrative Ämter gehievt hat, das könnte in der Tat mal öffentlich diskutiert werden. Hat aber dann nichts, gar nichts mit der Kandidatin der CDU, Hiltrud Zock, zu tun, die ihr hier aufs übelste versucht zu diskreditieren. Tipp an lokalo: Hier nur mit „offenem Visier“ bitte verbal kämpfen lassen. Alles andere öffnet einem „Gülle“-Wahlkampf Tür und Tor!

    • „…und “Paulchen” und “Metropolit” wählen auf einmal nicht mehr Zock sondern den anderen Kandidaten, nur weil zwei Stadtratsfraktionen das machen, was nach Wahlen mit keinen eindeutigen Mehrheiten üblich ist“

      Frau Albrecht, vielleicht ist Ihnen der Wählerwille nicht so wichtig, aber wir befinden uns noch VOR der Wahl!

    • Und was bitte wäre anders, wenn man denn bspw. als „Thomas Meier“ oder „Christa Müller“ posten würde? Woher weiß ich denn, ob Sie tatsächlich Jutta Albrecht sind? Oder befürworten Sie eine beglaubigte Registrierung, komplett mit Perso und notariellem Siegel, personalisiertem Internet-Zugangsgerät plus PIN?

      Im übrigen wird hier nicht Frau Zock diskreditiert, wie es auch gar nicht mehr primär um die Person der oder des OB geht, es geht vielmehr darum, auf welche Weise sich insbesondere der Vorstand der Trierer Grünen selbst diskreditiert hat. Sie brauchen offenbar eine neue FDP. Nun, zwischen Grün und Gelb besteht wahrlich kein großer Unterschied mehr – da kommt die CDU möglicherweise noch mal mit einem blauen Auge davon, während die Bürger sich schwarz ärgern.

      • „Woher weiß ich denn, ob Sie tatsächlich Jutta Albrecht sind?“

        Natürlich „beweist“ das nichts. Und natürlich gibt es alles. So hat auch schonmal jemand, ich vermute einmal der Gleiche, der es nicht müde wird, hier auf einem von mir vor mehr als 5 Jahren benutzten Pseudonym herumzureiten, unter eben diesem Pseudonym anderenorts absolute Widerwärtigkeiten gepostet.

        Aber was spricht dagegen? In ganz wenigen Ausnahmefällen ist die Verwendung eines Pseudos verständlich. In den weitaus meisten wäre Klarnamenverwendung eine Art (dringend zu empfehlender) Filter: Würde ich das, was ich hier schreibe, demjenigen auch ins Gesicht sagen?

        • Nee, sorry, diese Klarnamenforderung ist noch sehr viel sinnloser als Geschwindigkeitsbeschränkungen ohne Kontrollen – wer Unflat verbreiten möchte, lässt sich davon nicht durch ein fakultatives Über-Ich namens Klarnamen abhalten. Und tatsächlich einen Verifikationszwang einzuführen kann ja wohl keine ernsthafte Forderung sein.

          • „Nee, sorry, diese Klarnamenforderung ist noch sehr viel sinnloser als Geschwindigkeitsbeschränkungen ohne Kontrollen.“

            Ich will hier keiner Forderung das Wort reden. Ich meinte nicht, was gegen die Pflicht spricht, sondern, was dagegen spricht, es einfach freiwillig zu tun. Aber wahscheinlich haben Sie recht: Von manchen Leuten ist wohl jedweder „Qualitätsmaßstab“ an eigenes Handeln zu viel erwartet. Und, wer Erfüllung in anonym im Internet verbreitetem Unflat findet, dem sollte man sie nicht verwehren. Wer weiß, was er sonst tun würde…

    • Gülle-Wahlkampf ist es auch, CDU-Wähler hinters Licht zu führen, indem man Klöckners Testballon in Trier steigen lässt hinsichtlich der kommenden Landtagswahl. Wer schwarz gewählt hat, bekommt jetzt womöglich grün. Wenn man diese Farben mischt, sieht es vermutlich tatsächlich ein bisschen nach Gülle aus, da könnten Sie recht haben. Es zeigt jedoch, wie weit sich die CDU von ihren ursprünglichen Werten bereits entfernt hat. Ob das alle CDU-Mitglieder in Trier mittragen, wird sich zeigen.

      Das Schlimmste ist aber: Aus der geringen Wahlbeteiligung hat man nicht nur nichts gelernt, sondern setzt noch einen obendrauf. Und fragt dann scheinheilig, warum denn die Bürger kein Interesse mehr an Politik haben. Das ist an Ironie kaum zu überbieten.

    • Naja, Frau Albrecht, bei Einigen – ohne jetzt „Namen“ zu nennen – kann ich durchaus verstehen, dass sie sich nicht zu erkennen geben. Sie werden sich für ihre „Meinung“ oder die Form der Äußerung schämen.

      Mit allem Recht der Welt!

      • In einer Zeit, in der „political correctness“ und nicht das offene, klare Wort, der gesunde Menschenverstand „In“ ist, Kritiker und Freidenker von Medien und Lobbyisten zunehmend für Ihren Mut oder ihre Meinung geahndet und sanktioniert werden, erscheint mir die (noch) Anonymität des WWW für Viele und Vieles ein Segen dieser verlogenen Zeit.
        Warum sollte, was die Welt verändern wird (China, Arabien, Nordkorea, Rußland, etc.) nicht auch im kleinen Trier funktionieren.
        Schade, dass sich nicht mehr „Insider“ dieses „Werkzeugs“ bedienen, um ohne Angst vor Sanktionen, der Öffentlichkeit anonym die Wahrheit zu sagen.

    • Ganz einfach: Weil hier u.a. Insider so die Möglichkeit haben sich kund zu tun. Eine möglichkeit, die sich bei Klarnamen (wie bei 16vor) immer wieder von verwaltung/Stadtvorstand genutzt wurde, die Verfasser zu benachteiligen.

  8. @Jutta Albrecht
    Warum stand Ihre CDU nicht VOR der Wahl OFFEN (Sie hatten das so betont, dann mach ich das auch…) zu der geplanten Zusammenarbeit mit den Grünen? Sondierung seit Mai bis justament zur OB-Wahl…? DAS führt zur Verdrossenheit! Ihre persönlichen Befindlichkeiten zur Klarnamendiskussion möchte ich ich nicht weiter kommentieren, hier bei Lokalo ist es eben schon immer so gewesen, was Sie vielleicht als 16vor-Leserin bisher nicht wußten. Frauenfeindliche Hetze? Ohjesses…
    Also nochmals: Wie damals bei Olympia: Wo sind Frau Zock und Herr Leibe?

  9. Wie schon erwähnt, „Geradeheraus“, oder, besser „Hintenherum“: Lüfte Dein Visier! Stelle Deine Frage in einem höflichen Ton („Also los…“ gehört eindeutig nicht in diese Richtung) und, vor allem: Bitte, nimm‘ Dich nicht so wichtig! Du hast – wie alle Bürger und Bürgerinnen aus Trier – diese und nächste Woche noch Gelegenheit genug, auf Frau Zock bei in der Presse angekündigten Veranstaltungen mit der Bürgerschaft zu treffen. Da kannst Du ihr alle Fragen stellen. Sie wird sie Dir beantworten, wie sie das bisher immer getan hat. Aber, denk dran: „Der Ton macht die Musik.“ Bei Dir klingt das leider zur Zeit sehr…. atonal. Und jetzt: „Mahlzeit“ – wie der Trierer so gerne sagt!

    • Klarname? Sind Sie Jutta Albrecht? Oder doch Corinna Rüffer? Ich verwechsle seit gestern Abend Schwarz und Grün so leicht.

    • Liebe Frau Albrecht,

      warum sollen sich die Bürger nicht auch mal unter einem Pseudonym Luft verschaffen. Nicht jeder ist im politischen Gefilde so etabliert wie Sie. Aber ich gebe Ihnen Recht: die Form sollte gewahrt werden und die Argumente nicht unter der Gürtellinie verlaufen. Das kann beispielsweise eine Forumsleitung gewährleisten und eine „Netiquette“ festlegen. Das sind gängige Konzepte wie sie in Foren von Spiegel.de, Zeit.de usw. gehandhabt werden.

      Aber ich kann es sehr gut verstehen, dass man die Kritik beispielsweise an Frau Zock nicht öffentlich als Privatperson, vermutlich ohne Partei im Rücken ausführt, weil man nicht einer ganzen Partei, sprich der CDU gegenüberstehen möchte, die in Trier sehr viel Macht hat und die auch gerne mal „zusammenhält“.

      Und ausserdem: in den politischen Stellungnahmen und Pressemitteilungen auch aus Ihrer Partei werden auch nicht immer alle Akteure und Meinungsmacher, die im Hintergrund stehen genannt. Da wird auch in gerne mal intransparent Stellung bezogen und das Visier nicht gelüftet…

  10. @ Frau Albrecht

    Werte Frau Albrecht,
    wer lesen kann ist klar im Vorteil….
    1. Wo steht „Also los“? Im Zusammenhang mit der Pressemitteilung….
    2. Ich glaube nicht, dass ich Ihnen das „Du“ angeboten habe, weswegen ich Sie doch – höflich wie ich bin – freundlichst bitten möchte, die Etikette zu wahren…genau, der Ton macht die Musik…aber vielleicht lag dieser faux pas Ihrerseits am knurrenden Magen, was ich als Entschuldigung akzeptiere.

  11. Mal zurück zum eigentlichen Thema…
    Herr Leibe hat also „die Spielchen satt“? Das fällt ihm definitiv zu spät ein, um noch glaubwürdig zu sein. Seine Entrüstung ist deshalb so groß, weil er mal nicht von den „Spielchen“ profitiert. Gegen „Spielchen“ wie z.B. die Vollzeit-Kameraüberwachung von Frau Zocks Wahlkampfauto oder die Art und Weise, wie Frau Dreyer in Ihrer Funktion als Ministerpräsidentin ihren Apparat (Steuergelder?) genutzt haben wird, Türöffner für Leibe bei Trierer Unternehmen zu spielen…ja, da habe ich von „Entrüstung“ nichts bemerken können.

    Was Herrn Leibe sicherlich ärgert und deshalb auch Neuorientierungsprozesse anderer Parteien als „Spielchen“ verunglimpfen lässt, ist die Erkenntnis, dass die Grünen ihre – seitens der SPD wahrscheinlich so gesehene – Rolle als „automatischen Mehrheitsbeschaffer“ nicht einnehmen und sich gegen eine Unterstützung für Leibe positioniert haben.

    • Nein, nicht vom eigentlichen Thema ablenken. Dass sich Zock mit Merkel und Klöckner bzw. Leibe mit Gabriel und Dreyer zeigt, das ist doch Wahlkampf der klassischen Art. (Die Frage ist, warum sich keine der CDU-Größen mit Frau Zock auf einem Plakat hat ablichten lassen wollen. Warum wohl?). Und dass eine Kandidatin, die Tempo 30 fordert, deren Partei aber nicht mal gewillt ist, Tempo 50 und 70 überwachen zu lassen, auf eigene Regelverstöße im Straßenverkehr hingewiesen wird – ist immer gut, bei Kandidaten Wort und Tat abzugleichen. Ganz anders sind die Vorgänge, die nun öffentlich geworden sind. Also nicht vom Thema ablenken. Oder hat Herr Leibe irgendjemand ein Umweltdezernat angeboten? Will er schlechte Dezernenten nicht los werden? Oder hat er Restaurantbetreibern angeboten … ? Leibe sagt, dass die 4 Millionen, die der grüne Ortsvorsteher für Egbert bekommen soll, besser eingesetzt werden können, angesichts der Tatsache, dass für alle Trierer Schulen nur 10 Millionen zur Verfügung stehen. Ich hoffe die Eltern von Kindern auf weiterführenden Schulen wissen, was das Hinterzimmer für die Klassenzimmer Ihrer Kinder bedeutet. Und entsprechend wählen.

      • Tja @ Nie mehr Grün genau so ist es vor allem gehen alle Kinder der Ost Schule ja bald an weiterführende Schulen, und dort ist dann das Schreien auch wieder groß, weil kein Geld da ist zum sanieren. Wei ja bekanntlich 4-6 Mille in Egbert stecken.

        Aber ist halt ein schönes Hochzeitsgeschenk von Frau Zock an Herr Heinrich……

  12. Frau Albrecht versucht krampfhaft Frau Zock über Wasser zu halten…

    Hoffentlich sind die paar Wähler am 12. vernünftig und haben sich nicht von Frau Zock blenden lassen.

  13. @Jutta Albrecht:

    Geehrte Frau Albrecht,

    wer in einer derart verfilzten Stadt lebt wie dieser, der kann sich vor einer Benachteiligung nur schützen, wenn er Klarnamen vermeiden kann. Das allein sollte Ihnen doch schon zu denken geben, wenn Bürger sich so schützen zu müssen glauben!

    Aber neben der Form, die natürlich gewahrt gehört, geht es in der Politik immer noch um Inhalte, hoffe ich. Und die Inhalte sollten die Hauptsache sein! Deswegen verstehe ich nicht, warum Sie hier auf die Einhaltung von Formen pochen. Ist diese Flucht in die Kritik an der Form vielleicht einem zu wenig an Substanz, zu wenig an sachgerechten, umsetzbaren Verbesserungsvorschlägen auf Seiten der CDU geschuldet? Das würde genau zu meinem Eindruck vom Wahlkampf von Frau Zock passen. Wenn Frau Zock wieder, wie Sie anloben „beantworten [wird], wie sie das bisher immer getan hat“, dann empfinde ich das fast als eine Mischung aus Beleidigung und Drohung. Wie oft hat Frau Zock das Wahlvolk in den letzten Wochen mit verbalen Wolken und leeren Phrasen und Dampfplauderei einzulullen versucht! Was ich da gesehen und gehört habe, ist alles derart ungreifbarer, nur auf Machtgewinn ausgerichteter, aber ansonsten inhaltsleerer Kram, dass es selbst eingefleischte Konservative so vergrault, dass man sich nur einen krachenden Wahlverlust von Frau Zock und der CDU wünscht. Wundern Sie sich eigentlich noch über den Erfolg der AfD? Mehr inhaltliche Auseinandersetzung hülfe! Statt dessen ist Ränkespiel und Hinterzimmerpolitik zu sehen.

    Dass nach seiner sehr klaren und daher mutigen Stellungnahme Herr Leibe gewählt gehört, versteht sich für mich nun von selbst. Wo bleibt die Stellungnahme von Frau Zock zur Zukunft der beiden umstrittenen Dezernentinnen? Ich bitte um inhaltliche Klarheit! Bitte keine weitere verbale Abspeisung mit hohlen Phrasen mehr.

    Freundliche Grüße

  14. Herr Müller, ich kann Ihnen nur so was von Recht geben. Frau Zock geht den Problemen aus dem Weg, weil Probleme nicht in ihre heile Werbewelt mit Hochglanzfotos und ständig lachenden und gut gelaunten Menschen passen. Sie wird sich noch wundern, wenn sie zum ersten Mal auf die tagtäglichen Probleme in einer Verwaltung und die Befindlichkeiten der Mitarbeiter trifft, welche man nicht dadurch beheben kann, dass man eine Werbekampagne startet. In dieser Löwengrube wird nämlich mit ganz harten Bandagen gekämpft. Da braucht man eine Peitsche und kein Whiteboard mit bunten Stiften.

    • …..meinen sie deshalb hat Herr Jensen versagt, weil er mit dieser „Löwengrube“ nicht zu recht kam? WIeso sollte Herr Leibe das jetzt besser können, etwa weil er ein paar Leuten in der Arbeitsagentur vorstand? Ich glaube Sozen können alles was mit Geld Wirtschaft, Organisation und Führungsstärke zusammenhängt, nicht. Wie soll man sich sonst diese Desaster wie Nürburgring, Flugplatz Zweibrücken, Flugplatz Hahn, Schlosshotel Bad Bergzabern u.a. erklären.

  15. @Jutta Albrecht: „…und verbreitet hier anonym die übelste frauenfeindliche Hetze“

    Frau Albrecht, ich glaube, das, was der auch meiner Ansicht nach nicht allzu „geradeherausse“ Vorkommentator geschrieben hat, hat weniger mit „Frauenfeindlichkeit“ zu tun, als damit dass er der Ansicht ist, dass Frau Zock, auch wenn sie Herr Zock wäre, einfach den Job nicht könnte. Eine Ansicht, die man niemandem verübeln kann. Wie sollte sie denn auch? Sie hat doch, wie jeder, der sich ein wenig informiert hat, wissen kann, – im Gegensatz zu ihrem Mitbewerber – noch nie in ihrem Leben etwas in ähnlicher Größenordnung gemacht.

    Man darf sich also nicht allzusehr wundern, wenn es Leute gibt, die das merken, und – hier und da vielleicht etwas überpointiert – auch sagen. Einer der größten Fehler, den „Politiker“ immer wieder machen (und, der unter anderem zu Wahlbeteiligungen wie der vom letzten Sonntag führt), ist es, die Leute für dümmer zu halten, als sie selbst sind.

    • Was heißt noch nie in ihrem Leben etwas in ähnlicher Größenordnung gemacht? Heißt das Frau zock wäre deshalb weniger prädestiniert? Herr Jäger welche großen Taten prädestinieren Sie eigentlich so über Frau zock zu reden?

      • Ja, Herr „Klarname“, der Punkt ist: Ich will nicht Oberbügermeister werden.

        Und, wenn man sich Frau Zocks Vita anschaut, dann könnten wohl zwei bis drei Tausend Leute in dieser Stadt Oberbürgermeister werden.

        • ……nein Herr Jäger wahrscheinlich noch mehr und hoffentlich keine Verwaltungsfachleute und keine fundamentalistische grüne Oberlehrer wie Sie. Um ihre Vita mal zu lesen, würde ich richtig viel Geld für eine soziales Projekt stiften. Schönen Tag der Einheit wünsche ich noch!

          • „Um ihre Vita mal zu lesen, würde ich richtig viel Geld für eine soziales Projekt stiften.“

            Hmmm „richtig viel Geld“, Herr „Klarname“! Ich bin beeindruckt! Sie scheinen ja mal ein reicher Kerl zu sein. Bestimmt auch „Unternehmer“? Und trotzdem keine …. in der Bux, um zu Ihren „hochstehenden“ Äußerungen zu stehen?

            Nun, im Gegensatz zu Frau Zock, habe ich immerhin ein abgeschlossenes Hochschul-Studium im Werbe-/Kreativ-Fach. Und, wenn Sie meine Vita meinen, dann sollten Sie „Ihre“ groß schreiben, würde ich als Oberlehrer sagen.

          • @jäger: sie sind wahrscheinlich sehr erfolgreich! so erfolgreich, dass sie Zeit haben, Tag und Nacht, oberlehrerhafte Leserbriefe zu schreiben. Was wollen sie eigentlich mit „hochstehenden Äußerungen zu stehen“, sagen? Ich stehe doch dazu und schreibe doch unter Klarname. Trotzdem, ihre Vita würde ich gerne mal lesen. Was das Großschreiben bei „ihre“ angeht ist dies eine Höflichkeitsform, die man bei ihnen und ihren permanenten Beleidigungen nicht anwenden muss.

          • Och Herr Klarname! Gibt es sonst so wenig Interessantes in Ihrem Leben, dass Sie so brennend an meiner Vita interessiert sind? Sonst sind Sie doch nicht so informatinsversessen. Sonst hätte Ihnen doch aufgefallen müssen, dass Sie am letzten Sonntag (vermutlich) alles in Ihrer Macht stehende dazu beigetragen haben, in einer Stadt zu leben, die von einem Oberbürgermeister (m/w) geführt wird, dem jedwede erforderliche Qualifikation zu dieser Tätigkeit abgeht.

            Dies ist übrigens keine „Beleidigung“, sondern die schlichte Feststellung einer Tasache. Schade, dass Sie offensichtlich das Eine vom Anderen nicht unterscheiden können.

            Trotzdem lieben Dank, dass Sie sich so um mein Auskommen sorgen.

          • Doch Herr Jäger , ihre permanenten Behauptungen, Frau Zock könne Oberbürgermeister nicht, sind ehrabschneidend und beleidigend! Würde mich mal interessieren ob Sie Frau Zock überhaupt persönlich kennen?

          • Nein, Herr Busch, ich bin nicht mit Frau Zock „vernetzt“.

            Muss man aber auch nicht sein, um zu erkennen, dass die Erfahrungen, die sie bisher wohl sammeln konnte, kaum für die Bewältigung der Aufgabe reichen werden, die sie sich da zutraut (oder, die ihr von Anderen zugetraut wird). Ich habe als Trierer Bürger, eben keine Lust auf irgendwelche „kriegen wir schon hin“-Strippenzieher, die ich nicht gewählt habe, im Hintergrund. Und, das was man bisher von ihr lesen konnte, ist in keiner Weise geeignet, den Eindruck zu erwecken, dass es ohne solche gehen wird. Da war absolut NICHTS Greifbares bei.

            Das hat in keinster Weise irgendetwas mit „Ehrabschneidung“ oder „Beleidigung“ zu tun. Wenn ich mir Schuhe anziehe, die mir 5 Nummern zu groß sind, muss ich damit rechnen, dass Leute, die nicht auf dem schwarzen Auge blind sind, das sehen. Wir sind hier nunmal nicht bei „Jeder kann malen“.

          • Jeder kleine Gewerbetreibende ,Freiberufler (das sind die,die nicht mit Parteibuch ,sondern mit ehrlicher Leistung Karriere machen) sowie Handwerker, ist eher in der Lage in Trier Oberbürgermeister zu spielen,als als ein beamteter Jurist dessen Befähigung lediglich im Parteibuch liegt!!!!!

          • Sehen Sie, Herr Busch, „kleiner Freiberufler“ bin ich selbst. Im Gegensatz zu Frau Zock, ohne Praktikanten, dafür aber mit abgeschlossener fachbezogener Ausbildung. Vielleicht bin ich ja einfach zu selbstkritisch. Aber, ob ich mir den Posten des Oberbürgermeisters einer 100k Einwohner-Stadt zutrauen würde, weiß ich nicht so recht.

            Und der Rest dessen was Sie sagen, ist, mit Verlaub, Herrn Leibe gegenüber eine Beleidigung, der ja schließlich in seinem aktuellen Job – ohne irgendwelche Kaspers hinter den Kulissen – recht gut zu bestehen scheint.

    • Ja, und dies beim Arbeitsamt. Einem Amt, in dem H. Leibe seit über 20 Jahren in leitender Stellung tätig ist, sich immer weiter weg von der Bevölkerung bewegt hat. Um das Image des Amtes wieder auszuwerten wurde es um benannt in Agentur für Arbeit. Der Inhalt blieb der gleiche. Als erstes hat das „Amt“ die Arbeitslosen den Zeitarbeitsfirmen überlassen, danach den privaten Arbeitsvermittlern. Selbst fast keine, bis kein Vermittlungen mehr getätigt. Tolle Programme wurden aufgelegt, aber an den Part des „Amtes“ hat sich das „Amt“ nie gehalten. Die Arbeitslosen wurden so nur noch verwaltet, auch indirekt von H. Leibe 5 Jahre in Trier. Ein solche nur Verwaltung hat Trier nicht verdient.

  16. Dieser Klartext von Herrn Leibe kommt um Wochen zu spät, aus Kalkül, oder warum auch immer ,wird er
    selbst wissen.
    Zu einigen Kommentaren wäre nur sagen, daß sie Ihre Wirkung wohl nicht verfehlen werden, in Form
    der Wahlbeteiligung.
    Wer zu Hause bleibt, macht einen Fehler, wer gegen das Geschachere ob im Hinterzimmer, oder auch
    sonst irgendwo ist, sollte üngültig wählen, damit setzt er ein Zeichen.
    Schluß mit der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Zeitgenossen, die Politik zur Selbstversorgung für sich
    und Parteifreunde u.a. betreiben! Am Wahlsonntag ungültig wählen,das ist der richtige Protest!!!

  17. Wenn man das einfach so liest, könnte man tatsächlich auch auf die Idee kommen, Leibe zu wählen, damit der machtgeile, grüne Kindergarten außen vor bleibt. Aber wenn ich an die Dreyer-Teuber Connection denke, dreht´s mir den Magen um – unwählbar!!
    Weder Zock noch Leibe; sauber hinbekommen! Da niemand wählbar ist, werde ich also erstmalig nach gut 30 Jahren einer Wahl fernbleiben und entspannt schauen, was bei dieser Mauschelei rauskommt: Pest oder Cholera.
    Das Wichtigste für Trier ist aber, dass die beiden Zicken endlich verschwinden.

  18. Schöner Artikel. Es wird Zeit für eine Politik der Vernunft und des gesunden Menschenverstand in Trier. Soll mal jemand mit eisernem Besen durch die Verwaltung kehren. Ich wähle auch bei der Stichwahl wieder Wolfram Leibe und rufe jeden Bürger auf von seinem Recht Gebrauch zu machen. 32% Wahlbeteiligung sind eine Schande. Das sollte trier besser hin bekommen.

  19. @ hans b. „Das Wichtigste für Trier ist aber, dass die beiden Zicken endlich verschwinden.“

    Und dann wollen Sie trotzdem nicht wählen gehen? Verstehe ich nicht…

  20. Sagt mal Leute, geht es hier nicht eigentlich um die Trierer OB-Wahl ? Da sollten doch alle anderen Fragen zweitrangig sein. Nach dieser Igitt-Aktion von schwarz-grün, wäre für mich daher die Sache klar…

  21. Das ist ja alles nicht mehr ernst zu nehmen. In der Sache will ich einen starken Stadtrat und keinen OB, der genau das verhindern will. Herr Leibe, Sie haben recht: Trier dar nicht zum Fürstentum werden. Deshalb hoffe ich auf irgendeine Zusammenarbeit von Fraktionen im Rat. Und darauf, dass wir keinen Fürsten Leibe bekommen.

  22. In diesem Artikel wird Herrn Leibe bewusst, dass es bei diesen Konstellationen, mehrheitlich nicht für Ihn funktionieren wird. Dadurch versucht er jetzt das Lager von Frau Zock und Dr. Fred Konrad gegeneinander auszuspielen!

    Falls es am 12 Oktober so sein wird, dass weniger als 20% der Trierer Bürger den OB wählen – wünsche ich mir von lokalo eine genaue Analyse dazu.

    Wer wählt (Klientel)?

    Warum wird gewählt? (Interessenvorteil)?

    Wieso gehen so viele nicht wählen (Ursachen)?

    IST DAS NOCH EINE DEMOKRATIE?

    • Es gibt definitiv kein gemeinsames Lager Zock-Konrad!!! Ich war bei zwei Infoveranstaltungen – diese beiden Kandidaten sind weltanschaulich viel zu weit auseinander, als dass sie Protagonisten ein und desselben Lagers sein könnten. Zudem sind noch lange nicht alle grünen Stadträtinnen und Stadträte für eine OB Zock – geschweige denn die Mitglieder dieser Partei.
      Bei der schwarz-grünen Koalition geht es in Trier einzig allein darum Pfründe im Stadtvorstand zu sichern (KT gilt von beiden schon gesetzt) und auf Landesebene um den gemeinsamen Griff nach der Macht 2016. Inhalte haben hierbei nur kosmetische Bedeutung.

  23. Er selbst stehe nach wie vor “für eine Koalition der Vernunft in der Stadt, in der über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg weniger Parteipolitik und mehr Trier eine Rolle spielen muss”.
    ….

    Dies, und mehr, versprach uns auch sein Parteikollege und noch OB H. Jensen.

  24. ……..wer hat eigentlich diese Bündnisse in Trier erfunden??????????? etwa die CDU oder die FWG oder die LINKE????? Nein, es waren die FDP, die SPD und die Grünen! Welche Dezernenten sind eigentlich aus diesen Bündnissen hervorgegangen? Sind dies die Dezernenten, die Trier nach vorne gebracht haben??????

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